Die beliebtesten Weihnachtsplätzchen

| War noch was…? War noch was…?

In den Küchen duftet es wieder nach Weihnachtsplätzchen. Und meist schmecken sie nicht nur, sondern sind obendrein schön anzusehen. Holidu hat die beliebtesten Weihnachtsplätzchen und Gebäcke der Instagram-Community recherchiert. Ausschlaggebend für die Auswertung ist die Anzahl der Erwähnungen unter dem entsprechenden Hashtag (z. B. „Vanillekipferl“ oder „Zimtsterne“), mit dem Nutzer ihre Bilder im größten sozialen Foto-Netzwerk versehen. Für alle mit Fernweh: Für das Ranking hat sich Holidu auch einige internationale Weihnachtsgebäcke angesehen.

1. Lebkuchen – 185.504 Beiträge

Der unangefochtene Weihnachtsklassiker auf Instagram ist der Lebkuchen. Mit 185.504 Erwähnungen (und es werden derzeit stündlich mehr) begeistert das traditionelle Gebäck Jung und Alt. Vom klassischen Nürnberger Lebkuchen über vegane Varianten bis hin zum Lebkuchenhaus – die Instagram-Community teilt Rezepte und appetitliche Fotos.

2. Vanillekipferl – 65.687 Beiträge

Das traditionelle deutsch-österreichisch-böhmische Weihnachtsgebäck in Kipferlform darf wohl auf keinem Plätzchenteller fehlen. Auf Instagram landen die Vanillekipferl mit 65.687 Posts auf dem zweiten Platz.

3. Spekulatius – 51.606 Beiträge

Das flache Gebäck mit vielen weihnachtlichen Gewürzen belegt den dritten Platz im Ranking. Die Herkunft des Spekulatius ist nicht ganz geklärt: Einige vermuten die Region um den Niederrhein oder Westfalen, andere Belgien oder Niederlande. Auch dort ist der Spekulatius sehr beliebt. So beschert die niederländische Version mit dem Hashtag #speculaas noch einmal 48.349 Beiträge obenauf.

4. Zimtsterne – 36.332 Beiträge

Die Zimtsterne stammen eigentlich aus Schwaben. „Gegeizt“ wird beim Gebäck jedoch nicht, höchstens beim Mehl. Denn die Zutaten sind erlesen: Mindestens 25 Prozent Mandeln müssen im Teig enthalten sein, neben Zimt, Zucker und Eischnee. Mit 36.332 Beiträgen der vierte Platz im Ranking.

5. Kokosmakronen – 21.830 Beiträge

Locker und leicht muten die feinen Makronen an. In den Teig kommt traditionell kein Mehl. Die ersten „Cocos-Makronen“ können Ende des 19. Jahrhunderts in deutschen Schriftstücken nachgewiesen werden. Heute gibt es Kokosflocken in jedem Supermarkt zu kaufen und der Weihnachts-Klassiker ist schnell vorbereitet und fertig zum Vernaschen.

6. Spitzbuben – 20.128 Beiträge

Vor allem bei Kindern beliebt sind die Spitzbuben mit ihrer Marmeladenfüllung. Der Name der Plätzchen stammt übrigens aus dem 19. Jahrhundert, als ein „Spitzbube“ der umgangssprachliche Ausdruck für einen Spion war. Denn durch das Loch in der oberen Plätzchenschicht lässt sich bereits die süße Füllung erspähen. Das Gebäck ist zudem unter dem Namen „Linzer Plätzchen“ (3.256 Beiträge) und „Marmeladenplätzchen“ (941) bekannt.

7. Christstollen – 19.994 Beiträge

Der Ursprung des Stollens reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück. Das begeistert nicht nur Traditionalisten, sondern auch Millennials, wie knapp 20.000 Beiträge der InstagramCommunity beweisen. Beliebte Varianten sind der Marzipanstollen (2.174 Beiträge) und der Mohnstollen (977 Beiträge).

8. Nussecken – 19.644 Beiträge

Das feine Gebäck aus vielen Nüssen, Mürbeteig, Schokolade und Konfitüre erfreut sich großer Beliebtheit. Sie schmecken zwar das ganze Jahr über gut, doch zählen die Nussecken auch zu den traditionellen Weihnachtsklassikern. Auf Instagram werden immer wieder kreative Varianten geteilt, wie Low-Carb-Versionen oder vegane Nussecken. Insgesamt 19.644 Beiträge.

9. Spritzgebäck – 16.091 Beiträge

Buttrig und mürbe: Auch das Spritzgebäck ist ein Klassiker in der Adventszeit. Für die Herstellung werden ein Spritzbeutel, eine Gebäckpresse oder ein Fleischwolf mit Aufsätzen benötigt, um den Teig in den typischen Formen aufs Blech zu bekommen: Herzen, Tatzen, Kringel oder Buchstaben.

10. Butterplätzchen – 11574

Dank der einfachen Herstellung und den vielen Möglichkeiten zum Verzieren zählen die Butterplätzchen wohl zu den meistgebackenen Weihnachtsplätzchen überhaupt. Und mit 11.574 Beiträgen schaffen es die Butterplätzchen in die Top-Ten des Instagram-Rankings.

Fernweh auf dem Weihnachtsteller

Die Italiener lieben ihren „Panettone“ zu Weihnachten. Der Kuchen in der typischen Kuppelform stammt aus Mailand und wird gern in der Weihnachtszeit verschenkt. Auch in Deutschland ist der Panettone mittlerweile ein populärer Kuchen in der Adventszeit. 596.135 Beiträge auf Instagram.

Der spanische „Roscón de Reyes“ (124.831 Posts) ist ein traditioneller Kranzkuchen aus Hefeteig, der in Spanien ab Weihnachten für den Dreikönigstag am 6. Januar gebacken wird. Weitere spanische Klassiker sind „Turron“ (91.803 Beiträge) und „Polvorones“ (54.962 Beiträge).

Die Portugiesen essen gerne den „Bolo Rei“ (16.004 Hashtagerwähnungen), einen Hefekranz mit Früchten, Nüssen und Pinienkernen. Die auf Instagram mit 109.587 Beiträgen erwähnten „Pastéis de Belém“ sind sogar noch beliebter. Die Blätterteigtörtchen mit Eiercreme erinnern an die „Pastéis de Nata“, das Rezept ist jedoch sogar noch älter.

In Frankreich kommt der „Bûche de Noël“ (175.996 Posts) als Weihnachtsdessert auf den Tisch. Der Name bedeutet „Weihnachtsholzscheit“, denn der Kuchen erinnert optisch an ein Stück Baumstamm.

Die „Melomakarona“ (31.763 Beiträge) sind Griechenlands berühmteste Weihnachtsplätzchen. Typisch für das Gebäck ist neben griechischem Honig noch Zimt, Nelken und frisch gepresster Orangensaft. Gebacken wird selbstverständlich mit Olivenöl. 

„Szaloncukor“ (5.580 Erwähnungen) ist ein fester Bestandteil des ungarischen Weihnachtsfestes. Es handelt sich um gefüllte Schokoladenpralinen, die in buntes Glanzpapier gewickelt und an den Weihnachtsbaum gehängt werden.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Im Block-Prozess hat eine mutmaßliche Entführerin aus Israel als Zeugin geschildert, dass ihr Team bei der Rückholaktion an Silvester 2023/24 eine ganz andere Reaktion der Kinder erwartet habe.

Christina Block wusste von der geplanten Rückholaktion ihrer Kinder nach Deutschland - so hat es eine mutmaßliche Entführerin vor Gericht ausgesagt. Sie widerspricht damit der Angeklagten.

Sie soll an der Entführung der Block-Kinder beteiligt gewesen sein und bekam als wichtige Zeugin sicheres Geleit: Die unter den Alias-Namen «Olga» oder «Doris White» bekannte Frau sagt nun weiter aus.

Wiesn-Chef Scharpf stellt klar: Der Kultsong bleibt! Warum «Skandal im Sperrbezirk» für ihn zur Münchner Musikgeschichte gehört – und was das mit alten Verboten zu tun hat.

Jahrelang stritten eine Urlauberin und ein italienisches Luxushotel über (k)ein Glas Leitungswasser zum Abendessen - jetzt hat Italiens oberstes Gericht dem juristischen Zank ein Ende gesetzt.

Die US-Strafverfolgungsbehörden haben Anklage gegen einen Mann erhoben, dem als Kopf einer proiranischen Terrorgruppierung die Beteiligung an dem Angriff auf ein israelisches Restaurant in München im März vorgeworfen wird.

Ihre Befragung wurde im Block-Prozess mit Spannung erwartet: Eine mutmaßliche Entführerin aus Israel, die sich in Hamburg Olga nannte, hat ihre Sicht geschildert. Tränen fließen.

Mehr als 20 Jahre lang liefen die Ermittlungen in einem Mordfall in Ostwestfalen ins Leere. Dann brachte moderne DNA-Technik einen Durchbruch. Für die Richter waren die Beweise eindeutig.

In Hamburg beginnt die mit Spannung erwartete Vernehmung einer wichtigen Zeugin aus Israel – sie soll an der Entführung beteiligt gewesen sein. Vor Gericht erzählt die Frau von der Vorgeschichte.

Nach einem Brand in einem Hotel am Mainzer Hauptbahnhof mussten 43 Menschen das Gebäude verlassen. Drei Personen wurden wegen leichter Rauchgasvergiftungen medizinisch versorgt. Wie lokale Medien berichten, handelt es sich bei dem betroffenen Gebäude um das Hotel Königshof .