Drachenlord: Hater belagern Hotel in Werne und lösen Polizeieinsatz aus

| War noch was…? War noch was…?

Der YouTuber „Drachenlord“ hat mit seinen kontroversen Meinungen im Internet viel Hass auf sich gezogen. Auch privat stellen seine Hater ihm immer wieder nach. Aus seinem Haus in Altschauerberg musste er deshalb bereits ausziehen, doch jetzt wurde auch ein Hotel-Wirt das Opfer von Schikanen.

Rainer Winkler – so heißt der Drachenlord mit bürgerlichem Namen – lebte zuletzt in einem Hotel in Werne und gilt als meistgehasster Youtuber Deutschlands. Hier versteckte er sich vor seinen Hatern, die ihn dort allerdings schnell ausfindig gemacht hatten. Diesmal wurde Winkler aber nicht direkt attackiert, sondern Horst Nußbaum, der Wirt des Hotels. Wie Mannheim 24 berichtet, rief dieser aus Verzweiflung sogar die Polizei.

Unbekannte hatten ihn zuvor immer wieder angerufen und etliche schlechte Bewertungen auf Google hinterlassen. Zuletzt bestellten sie sogar 90 Pizzen auf den Namen des Wirtes und ließen sie zum Hotel liefern. Außerdem will er gesehen habe, dass sich Fremde an dem Auto des YouTubers „zu schaffen gemacht haben, um ein Ortungsgerät anzubringen“. Nußbaum alarmierte schließlich die Polizei, die mit zwei Streifenwagen anrückte.

Der Drachenlord zog noch am gleichen Tag aus. Wo er jetzt wohnt, ist nicht bekannt.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Oberlandesgericht Frankfurt hat Äußerungen einer Restaurantbesucherin nach einem Vorfall mit Mäuseköder im Gastraum als zulässige Meinungsäußerungen eingestuft. Ihr Dackel hatte Ködermaterial gefressen und musste anschließend in einer Tierklinik behandelt werden.

Bei einer Auseinandersetzung in einer Bielefelder Gaststätte werden fünf Menschen verletzt. Die Polizei muss einschreiten und die Party wird frühzeitig beendet.

Nach einer mutmaßlich missbräuchlichen Auslösung einer Brandmeldeanlage in einem Berliner Hotel soll ein 31-jähriger Gast Einsatzkräfte angegriffen und Widerstand geleistet haben. Ein Polizist setzte daraufhin ein Distanzelektroimpulsgerät ein.

In Spaniens Dörfern und auch auf Mallorca herrscht Ausnahmezustand: Für die Sonnenfinsternis werden Hunderttausende aus dem Ausland erwartet. Hotels sind vielerorts ausgebucht, die wenigen verbliebenen Zimmer kosten oft ein Vielfaches der üblichen Augustpreise.

In Leipzig muss die Polizei einen randalierenden Hotelgast zur Räson bringen, zwei Beamte werden dabei leicht verletzt. War es Freibergs neuer Oberbürgermeister? Eine Sprecherin der Stadt bestätigte zumindest seine Beteiligung.

Nach einer Welle der Hilfsbereitschaft folgen Anfeindungen in den sozialen Medien. Die vom Unwetter in Rathen betroffene TV-Köchin Leister zieht deshalb Konsequenzen.

Ein beißender Geruch in einem Hotelzimmer löst einen größeren Einsatz in Iserlohn aus. Einige brauchen Chemikalien-Schutzanzüge. Erhöhte Ammoniakwerte werden gemessen. War es ein Kühlschrank?

Low Carb und Protein-Bowls liegen im Trend – doch beim Frühstück zählt in vielen Ländern weiterhin vor allem eins: Tradition. Von Hongkong bis Madrid - ein Streifzug durch die Morgenküchen der Welt.

1811 gilt als «Kometenjahrgang». Nun ist eine Flasche des historischen Weins versteigert worden. Das Weingut war schon Goethe ein Begriff.

Eine Weinflasche des Jahrgangs 1811 aus der Pfälzer Lage Forster Ungeheuer ist im Internet für 10.250 Euro versteigert worden. 1811 gilt in der Branche als «Kometenjahrgang», da in diesem Jahr ein großer Himmelskörper erschien.