Drei Monate in Hamburg gestrandet: Indischer Hotelgast ist abgereist

| War noch was…? War noch was…?

Der in einem Hamburger Hotel gestrandete Geschäftsmann Pratap Pillai aus Indien ist abgereist. Nach rund drei Monaten durfte der durch die Corona-Krise und die Reisebeschränkungen ausgebremste Mann seinen Koffer packen, wie das Hotel am Sonntag erklärte.

Der Abschied des Langzeitgastes sei emotional ausgefallen, berichtete «shz.de» am Samstag. «Für uns ist er fast wie ein Stück lebendiges Inventar. Wir gönnen es ihm aber, endlich heimzufliegen. Denn am Schluss merkte man: Die Luft ist raus. Aber alle Mitarbeiter haben ein paar Tränen in den Augen. Wir haben uns sehr an ihn gewöhnt und werden ihn vermissen», sagte Direktor Fabian Engels der Zeitung.

Der Fall erinnerte an den eines Deutschen, der zwei Monate lang im Transitbereich des Flughafens der indischen Hauptstadt Neu Delhi gelebt hat. Dieser hatte die Rückreisemöglichkeiten der deutschen Bitschaft jedoch ignoriert, da er in Deutschland Strafvervolgung befürchtete (Tageskarte berichtete).

(Mit Material der dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ein Kunde beschwert sich über ein zu leichtes halbes Brot. Das hat teure Folgen für den Bäckermeister. Jetzt muss jede Scheibe gewogen werden. Macht die Regelung die Kunden glücklich?

Etliche Menschen klagten in einem Hotel in Weibersbrunn über Magen-Darm-Probleme. Zahlreiche Rettungskräfte rückten an. Mittlerweile ist die Ursache für die Beschwerden bekannt.

Für das Hotel Palace in Luzern war ein angebliches Verkaufsinserat über 275 Millionen Euro aufgetaucht. Das Hotelmanagement dementierte einen Verkauf und bezeichnet das Angebot als vollständig erfunden.

Warum für eine besondere Kelterei in Erfurt nun offiziell göttlicher Segen erbeten wurde – und das gleich auch noch auf ökumenischem Wege.

Berlin erreicht im internationalen Work from Anywhere Index der International Workplace Group den 30. Platz und ist damit die einzige deutsche Stadt in der Top 50. Bangkok führt das weltweite Ranking vor Tokio und Barcelona an.

In der Bamberger Altstadt ist ein Auto in ein Haus gekracht und hat dabei die Außenwand durchbrochen. Wie Augenzeugen vor Ort einer dpa-Reporterin schilderten, fuhr der Wagen zunächst durch den Außenbereich einer Gaststätte

Eigentlich wollen sie in die Berge fahren, doch als bei einer Pause ihre geliebte Katze davonläuft, schmeißt eine Familie ihre Pläne über den Haufen. Nun heißt es Autobahn statt Gipfelkreuz.

Nach einem Polizeieinsatz in Leipzig ist Freibergs Oberbürgermeister abgetaucht. Auch eine Sondersitzung des Stadtrates bringt nicht mehr Klarheit. Das Rathaus ist im Krisenmodus.

Am Feiertag Nyepi steht die Urlaubsinsel still - auch für Touristen. Ein Mann aus der Schweiz ärgert sich im Internet über die Regeln. Dafür muss er nun ein Jahr ins Gefängnis.

Muss in einer Gießener Vereinsgaststätte Alkohol ausgeschenkt werden oder reicht ein alkoholfreies Angebot? Nun beschäftigt der Fall das Oberlandesgericht in Frankfurt.