Drei Tipps von Philipp Vogel: So rettet man zu scharf geratenes Essen

| War noch was…? War noch was…?

Beim Würzen darf es ruhig mutig zugehen. Doch wenn einem beim Abschmecken fast die Luft wegbleibt vor Schärfe, fragt man sich womöglich: Ist mein selbst gekochtes Essen hinüber? 

Nicht unbedingt. Laut Philipp Vogel, Direktor und Küchenchef im Restaurant «Orania.Berlin», gibt es ein paar Methoden, mit denen man das Gekochte dennoch retten kann. Hier seine 3 Tipps: 

Tipp 1: Süße

Eine Möglichkeit ist Süße: «Wenn ich etwas sehr Scharfes habe, kann ich mit Agavendicksaft, Zucker oder Honig dagegenwirken und das etwas reduzieren», so Vogel. 

Tipp 2: Milchprodukte

Oder man arbeitet mit etwas Fetthaltigem, etwa Milchprodukten wie Rahm. Vogel hat ein Beispiel: «Wenn man ein Paprikahühnchen macht und das zu scharf gerät, kann man mal zwei Löffel Joghurt in die Soße dazugeben». Auch bei einem Gulasch könne Joghurt die Schärfe abmildern. 

Tipp 3: Länger köcheln lassen

Der dritte Tipp vom Profi-Koch: «Wenn man zu viel Pfeffer, Piment oder Sternanis genommen hat, hilft es meistens auch, das Essen noch etwas länger köcheln zu lassen». Denn mit der Zeit verlieren die Gewürze immer mehr an Aroma. 

Versalzenes lässt sich nicht so einfach retten

Schwieriger ist es übrigens, ein versalzenes Gericht noch zu retten. Dass man den hohen Salzgehalt mit Zucker oder einem Stück Brot ausgeglichen bekäme, sind Haushaltsmythen, sagt Vogel. Das Einzige, das ihm zufolge helfen kann: «Man kann nur die Masse erhöhen, etwa indem man das Gekochte mit Wasser verdünnt».


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Stue Berlin veranstaltet im Juni 2026 den Minigolf Cup Berlin. Laut Mitteilung gehen sämtliche Erlöse der Benefizveranstaltung an den Verein Vincentino e.V. zugunsten kultureller Bildungsprojekte in Berlin.

In einem Hotel in Stuttgart-Nord ist am Dienstagabend ein Brand im Heizraum ausgebrochen. Wegen starker Rauchentwicklung mussten die Gäste das Gebäude verlassen und anderweitig untergebracht werden.

In Staffel 2 seiner kulinarischen Reiseserie probiert Stanley Tucci wieder allerlei Köstlichkeiten. Im Interview verrät er, wo es ihn immer wieder hinzieht und was ihm besonders geschmeckt hat.

Nach dem Ausbruch des Hantavirus hat das Kreuzfahrtschiff «Hondius» die Urlaubsinsel Teneriffa erreicht. Die Rückführung der Passagiere soll unter außergewöhnlichen Sicherheitsvorkehrungen ablaufen.

Eine Gaststätte ist bei einem Brand in Speyer zerstört worden. Feuerwehrleute versuchten das Lokal zu löschen, aber ohne Erfolg. Das Lokal brannte komplett aus. Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 300.000 Euro.

Ein betrunkener US-Soldat verursachte einen Sachschaden von 60.000 Euro in einem Hotel in Bergen. Gemäß internationaler Abkommen übernimmt zunächst die norwegische Marine die Kosten und prüft nun Regressansprüche gegen die USA.

Mehr als vier Jahrzehnte blieb der Mord an einer Küchenhilfe ungelöst – jetzt führt eine alte DNA-Spur zu einem Verdächtigen. Welche Technik die Ermittler auf die entscheidende Fährte brachte.

Die japanische Brauerei Dassai und Mitsubishi Heavy Industries haben nach eigenen Angaben erstmals Sake unter Bedingungen produziert, die der Mondschwerkraft ähneln. Eine 100-Milliliter-Flasche wurde nun für umgerechnet rund 587.000 Euro verkauft.

Die Freunde Nic Iburg und Hendrik Pietschmann haben auf Borkum ein Hotel in Eigenregie saniert und dabei konsequent auf die Hilfe ihrer Social-Media-Community gesetzt. Trotz logistischer Hürden und fehlender Ausbildung gelang die Eröffnung zum 1. Mai, unterstützt durch das Fachwissen ihrer digitalen Follower.

Mehrere Monate nach dem Brand in einem Lokal im Spreewald nehmen die Ermittler einen Tatverdächtigen fest. Bei Durchsuchungen machen sie ungewöhnliche Funde.