Drei Tipps von Philipp Vogel: So rettet man zu scharf geratenes Essen

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Beim Würzen darf es ruhig mutig zugehen. Doch wenn einem beim Abschmecken fast die Luft wegbleibt vor Schärfe, fragt man sich womöglich: Ist mein selbst gekochtes Essen hinüber? 

Nicht unbedingt. Laut Philipp Vogel, Direktor und Küchenchef im Restaurant «Orania.Berlin», gibt es ein paar Methoden, mit denen man das Gekochte dennoch retten kann. Hier seine 3 Tipps: 

Tipp 1: Süße

Eine Möglichkeit ist Süße: «Wenn ich etwas sehr Scharfes habe, kann ich mit Agavendicksaft, Zucker oder Honig dagegenwirken und das etwas reduzieren», so Vogel. 

Tipp 2: Milchprodukte

Oder man arbeitet mit etwas Fetthaltigem, etwa Milchprodukten wie Rahm. Vogel hat ein Beispiel: «Wenn man ein Paprikahühnchen macht und das zu scharf gerät, kann man mal zwei Löffel Joghurt in die Soße dazugeben». Auch bei einem Gulasch könne Joghurt die Schärfe abmildern. 

Tipp 3: Länger köcheln lassen

Der dritte Tipp vom Profi-Koch: «Wenn man zu viel Pfeffer, Piment oder Sternanis genommen hat, hilft es meistens auch, das Essen noch etwas länger köcheln zu lassen». Denn mit der Zeit verlieren die Gewürze immer mehr an Aroma. 

Versalzenes lässt sich nicht so einfach retten

Schwieriger ist es übrigens, ein versalzenes Gericht noch zu retten. Dass man den hohen Salzgehalt mit Zucker oder einem Stück Brot ausgeglichen bekäme, sind Haushaltsmythen, sagt Vogel. Das Einzige, das ihm zufolge helfen kann: «Man kann nur die Masse erhöhen, etwa indem man das Gekochte mit Wasser verdünnt».


 

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