Drei Tote nach Erdrutsch auf Hotel in Argentinien

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Bei einer Schlamm- und Gerölllawine auf ein Hotel in San Carlos de Bariloche im argentinischen Patagonien sind drei Menschen ums Leben gekommen.

Die Rettungskräfte hätten die Leichen von zwei uruguayischen Touristen gefunden, hieß es in einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft der Provinz Río Negro, in der Bariloche liegt, am Mittwoch.

Ein weiterer Toter war bereits gefunden worden, kurz nachdem der Schlamm Anfang der Woche in Zimmer des Hotels eingedrungen war. Drei weitere Menschen wurden verletzt. Die Ursache für den Erdrutsch war zunächst unklar. Die Staatsanwaltschaft untersucht der Mitteilung zufolge die Umstände.

Die 110.000 Einwohner zählende Stadt San Carlos de Bariloche 1400 Kilometer südwestlich der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires ist ein beliebtes Touristenziel. Wälder und Seen vor dem Hintergrund der schneebedeckten Anden sind ein typisches Postkartenmotiv der Landschaft um Bariloche in der «argentinischen Schweiz». Bariloche wurde vor der Corona-Pandemie jährlich von rund einer Million Touristen besucht.

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