Drogen im Champagner - Ermittlungen zum Vertriebsweg der Flasche

| War noch was…? War noch was…?

Im Fall des mit einer tödlichen Dosis Ecstasy versetzen Champagners in Weiden in der Oberpfalz liegt der Fokus der Ermittler weiter auf dem Vertriebsweg der Flasche. Neue Erkenntnisse gab es am Dienstag noch nicht, wie ein Polizeisprecher sagte. Eine Besuchergruppe hatte am späten Samstagabend in einem Restaurant eine Flasche Champagner bestellt. (Tageskarte berichtete)

Schon nach den ersten Schlücken brachen acht Personen zusammen, sie wurden in Kliniken gebracht. Ein 52 Jahre alter Mann aus der Gruppe starb wenig später.

Am Montag teilte die Staatsanwaltschaft mit, dass sich in der Flasche eine hohe Konzentration der Droge Ecstasy befunden hatte.

Unklar war, wie beziehungsweise von wem die Flasche manipuliert wurde. Es besteht den Angaben nach der Verdacht der fahrlässigen Tötung. Die Arbeiten der Sonderkommission «Markt» dauern an.

Bereits am Montag fanden Durchsuchungen im Zusammenhang mit der Flasche statt, sagte der Polizeisprecher, ohne Details nennen zu wollen. Dabei soll es sich nach dpa-Informationen um routinemäßige Maßnahmen gehandelt haben. Die Ermittler gehen weiter davon aus, dass die Champagnerflasche auf dem Vertriebsweg mit der Droge versetzt worden ist. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ein alkoholisierter Mann aus Deutschland drang unbefugt in ein Hotel in Sölden ein, um dort seinen Rausch auszuschlafen. Als der Hotelier den Fremden des Hauses verwies, eskalierte die Situation.

Ob beim Shopping, im Restaurant oder im Job: Millionen Menschen berichten von Alltagsdiskriminierung. Welche Gruppen besonders betroffen sind und welche Folgen das für sie hat.

Ein 68-Jähriger steht im Verdacht, Anleger mit Bauprojekten getäuscht und so einen Millionenschaden verursacht zu haben. Gelockt hatte er sie etwa mit einem angeblichen Hotel-Projekt in Konstanz. Nun wurde Anklage gegen ihn erhoben.

Mit 1,6 Promille zieht ein Mann durch Melsunger Kneipen, verletzt einen Gast und schlägt einen Wirt. Der Tatverdächtige hatte laut Polizei 1,6 Promille Alkohol im Blut.

Nach einer medizinischen Notlage in einem Alsfelder Hotel wurden 13 Personen in Kliniken eingeliefert, fünf davon in kritischem Zustand. Laut Angaben der Polizei wurden das Gesundheitsamt sowie das Veterinäramt des Vogelsbergkreises eingeschaltet, um den Sachverhalt aufzuklären.

In der Rostocker Yachthafenresidenz Hohe Düne kam es am Sonntag zu einem Brand einer Außensauna. Während keine Personen verletzt wurden, entstand ein Sachschaden von etwa 50.000 Euro. Die Kriminalpolizei ermittelt nun zur Brandursache.

Es geht um versuchten Mord, versuchten Totschlag und Verstöße gegen das Waffengesetz: Vier Verdächtige sind in U-Haft, einer ist auf freiem Fuß. Die Ermittlungen führen nach Bayern und Niedersachsen.

Stoff, der verbindet – mit einem Hauch Nostalgie: Die Weihe einer DEHOGA-Fahne Bayern soll Zusammenhalt zeigen, wirkt aber ein klein wenig wie ein Gruß aus einer anderen Zeit. Kommentar von Marc Schnerr.

Sie gilt als eines der Wahrzeichen des Hamburger Hafens: Die «Cap San Diego». Der Anfang der 1960er-Jahre gebaute Stückgutfrachter ist ein maritimes Denkmal, das inzwischen auch als schwimmendes Hotel dient. An seinem Erhalt beteiligt sich der Bund.

Ein Mädchen wird aus dem Erlebnisbad Rulantica in Südbaden gelockt und missbraucht. Nun ist der Täter verurteilt worden. Zurück bleiben Albträume und viel Kritik am größten deutschen Freizeitpark.