Dutzende Strafanzeigen nach Auseinandersetzungen vor illegalem Club

| War noch was…? War noch was…?

Nach Auseinandersetzungen vor einer Disco ohne Betriebsgenehmigung in Oldenburg ermittelt die Polizei gegen Dutzende junge Menschen. Es seien mindestens 54 Strafanzeigen erstattet worden, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Darüber hatte zuerst die Oldenburger «Nordwest-Zeitung» berichtet. Gegen 54 Personen im Alter zwischen 17 und 35 Jahren werde ermittelt. Die Vorwürfe lauten unter anderem Landfriedensbruch, Beleidigung und tätliche Angriffe auf Polizeibeamte.

Der Club in der Innenstadt hatte Karten für den Auftritt eines Berliner Rappers verkauft, obwohl er keine Genehmigung für den Betrieb der Disco hatte. Etwa 100 Menschen warteten deshalb am späten Samstagabend vor dem Club. Als Platzverweise erteilt wurden, seien aus einer Gruppe von 70 Personen heraus, Flaschen und Steine auf die Beamten geflogen. Vier Polizisten wurden dem Sprecher zufolge leicht verletzt, sie waren aber weiterhin dienstfähig.

Wie die «Nordwest-Zeitung» berichtete, war der Rapper zwischenzeitlich auf das Dach eines Autos geklettert, «um ein kleines Konzert» zu geben, dies habe nicht zur Beruhigung der Lage beigetragen. Ob auch gegen den Musiker ermittelt wird, wollte der Polizeisprecher aus Datenschutzgründen nicht sagen. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ein Kunde beschwert sich über ein zu leichtes halbes Brot. Das hat teure Folgen für den Bäckermeister. Jetzt muss jede Scheibe gewogen werden. Macht die Regelung die Kunden glücklich?

Etliche Menschen klagten in einem Hotel in Weibersbrunn über Magen-Darm-Probleme. Zahlreiche Rettungskräfte rückten an. Mittlerweile ist die Ursache für die Beschwerden bekannt.

Für das Hotel Palace in Luzern war ein angebliches Verkaufsinserat über 275 Millionen Euro aufgetaucht. Das Hotelmanagement dementierte einen Verkauf und bezeichnet das Angebot als vollständig erfunden.

Warum für eine besondere Kelterei in Erfurt nun offiziell göttlicher Segen erbeten wurde – und das gleich auch noch auf ökumenischem Wege.

Berlin erreicht im internationalen Work from Anywhere Index der International Workplace Group den 30. Platz und ist damit die einzige deutsche Stadt in der Top 50. Bangkok führt das weltweite Ranking vor Tokio und Barcelona an.

In der Bamberger Altstadt ist ein Auto in ein Haus gekracht und hat dabei die Außenwand durchbrochen. Wie Augenzeugen vor Ort einer dpa-Reporterin schilderten, fuhr der Wagen zunächst durch den Außenbereich einer Gaststätte

Eigentlich wollen sie in die Berge fahren, doch als bei einer Pause ihre geliebte Katze davonläuft, schmeißt eine Familie ihre Pläne über den Haufen. Nun heißt es Autobahn statt Gipfelkreuz.

Nach einem Polizeieinsatz in Leipzig ist Freibergs Oberbürgermeister abgetaucht. Auch eine Sondersitzung des Stadtrates bringt nicht mehr Klarheit. Das Rathaus ist im Krisenmodus.

Am Feiertag Nyepi steht die Urlaubsinsel still - auch für Touristen. Ein Mann aus der Schweiz ärgert sich im Internet über die Regeln. Dafür muss er nun ein Jahr ins Gefängnis.

Muss in einer Gießener Vereinsgaststätte Alkohol ausgeschenkt werden oder reicht ein alkoholfreies Angebot? Nun beschäftigt der Fall das Oberlandesgericht in Frankfurt.