Einmal Döner zum Trinken, bitte

| War noch was…? War noch was…?

Es gab ihn schon mit Spargel, im Croissant oder mit Oktopus: Der Döner kommt mittlerweile in so einigen ausgefallenen Kreationen daher. Nun folgt eine weitere: Ein Getränk, das nach Döner schmecken soll. In einem Berliner Dönerladen konnten Menschen jetzt «Kebab Water» probieren.

Es wurde den Angaben zufolge vom Fahrdienstvermittler Bolt mit Wissenschaftlern einer Universität in Estland als einmalige, limitierte Marketingaktion entwickelt und wird regulär nicht verkauft. Das Sprudelwasser sei angereichert mit Elektrolyten wie etwa Natrium und Magnesium sowie mit «herzhaften Geschmacksnoten». Es soll laut Bolt helfen, nach einer Partynacht wieder genug Mineralstoffe zu sich zu nehmen. 

Der Drink schmeckt nach Knoblauch und im Nachgang etwas nach würzigem Fleisch. Die Meinungen bei vielen Gästen waren geteilt. Man habe die Aktion im Restaurant Kebap with Attitude in Berlin-Mitte mit einem «Sober Rave», also einem Party-Format ohne Alkohol, verbinden wollen, sagte eine Bolt-Sprecherin.

Viele ausgefallene Döner-Kreationen - auch aus Wachs

Das «Kebab Water» ist ein weiteres Beispiel dafür, wie der Klassiker mit Fleisch, Soße und Fladenbrot immer wieder neu interpretiert wird, manchmal auf ungewöhnliche Weise. Das Restaurant Kebap with Attitude hat saisonal etwa eine Spargel-Variante im Angebot. In Karlsruhe sorgte ein «Oktopus-Döner» mit Tentakel am Spieß für Aufsehen. Das Berliner Luxushotel Adlon hat einen Edel-Döner mit Trüffel für knapp 40 Euro auf der Karte.

In der Hauptstadt wird der populäre Imbiss bald wiederum in einer neuen Form gezeigt: Das Wachsfigurenkabinett Madame Tussauds will einen Döner aus Wachs präsentieren, eine laut Ankündigung detailgetreue Nachbildung von Berlins «wohl berühmtesten Döner», dem Gemüse-Döner von Mustafa's Gemüse Kebap am Mehringdamm.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Erst stimmte offenbar der Belag nicht, dann war eine Pizza den Kunden zu klein - und schließlich rückte die Polizei an. Aus einer Reklamation in einer Pizzeria in Osnabrück soll eine handfeste Auseinandersetzung geworden sein.

Mitten in der Hauptreisezeit sorgt Europas aktivster Vulkan auf Sizilien für große Probleme. In Catania kann am Morgen nur eine einzige Maschine starten. Touristen sind verzweifelt.

Eine 110 Jahre alte Hütte im Oberallgäu brennt Anfang des Monats nieder - der Schaden ist nicht so hoch wie zunächst befürchtet. Und es gibt Erkenntnisse zur Brandursache.

Ein Mann randaliert in einem Hotelzimmer in Leipzig. Nach diesem Vorfall wird gegen den Freiberger OB Philipp Preißler ermittelt. Seine Amtsgeschäfte übernimmt derweil ein anderer Politiker.

Das Oberlandesgericht Frankfurt hat Äußerungen einer Restaurantbesucherin nach einem Vorfall mit Mäuseköder im Gastraum als zulässige Meinungsäußerungen eingestuft. Ihr Dackel hatte Ködermaterial gefressen und musste anschließend in einer Tierklinik behandelt werden.

Bei einer Auseinandersetzung in einer Bielefelder Gaststätte werden fünf Menschen verletzt. Die Polizei muss einschreiten und die Party wird frühzeitig beendet.

Nach einer mutmaßlich missbräuchlichen Auslösung einer Brandmeldeanlage in einem Berliner Hotel soll ein 31-jähriger Gast Einsatzkräfte angegriffen und Widerstand geleistet haben. Ein Polizist setzte daraufhin ein Distanzelektroimpulsgerät ein.

In Spaniens Dörfern und auch auf Mallorca herrscht Ausnahmezustand: Für die Sonnenfinsternis werden Hunderttausende aus dem Ausland erwartet. Hotels sind vielerorts ausgebucht, die wenigen verbliebenen Zimmer kosten oft ein Vielfaches der üblichen Augustpreise.

In Leipzig muss die Polizei einen randalierenden Hotelgast zur Räson bringen, zwei Beamte werden dabei leicht verletzt. War es Freibergs neuer Oberbürgermeister? Eine Sprecherin der Stadt bestätigte zumindest seine Beteiligung.

Nach einer Welle der Hilfsbereitschaft folgen Anfeindungen in den sozialen Medien. Die vom Unwetter in Rathen betroffene TV-Köchin Leister zieht deshalb Konsequenzen.