Elf Tote bei Angriff auf Hotel und Bars in Mexiko

| War noch was…? War noch was…?

In Mexiko sind bei einem Angriff auf zwei Bars und ein Hotel elf Menschen getötet worden. Sieben Frauen und drei Männer starben nach Polizeiangaben in der Nacht zum Dienstag (Ortszeit) am Tatort in der Stadt Celaya. Ein weiteres Opfer erlag Medienberichten zufolge später im Krankenhaus seinen Verletzungen.

Die Polizei sei wegen eines Angriffs mit Schusswaffen alarmiert worden, teilten die Sicherheitsbehörden mit. Bei ihrer Ankunft hätten die Beamten die Toten und zwei Verletzte in den nebeneinanderliegenden Bars gefunden. Auch ein Hotel wurde angegriffen, wie die Zeitung «El Sol del Bajío» meldete.

Die Täter hinterließen demnach Plakate mit mutmaßlichen Drohungen des Verbrechersyndikats Santa Rosa de Lima gegen das rivalisierende Kartell Jalisco Nueva Generación. Zudem wurden Brandsätze gegen die Fassaden der Lokale geschleudert.

Die Stadt Celaya liegt in der industrialisierten Region Guanajuato in Zentralmexiko, in der in den vergangenen Jahren die Gewalt der Drogenbanden stark zunahm. Offiziellen Angaben zufolge steht der Bundesstaat mit 933 Tötungsdelikten in diesem Jahr an zweiter Stelle von insgesamt 32 Regionen Mexikos. Insgesamt wurden in Mexiko 2021 im Schnitt 94 Morde pro Tag registriert.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

In Staffel 2 seiner kulinarischen Reiseserie probiert Stanley Tucci wieder allerlei Köstlichkeiten. Im Interview verrät er, wo es ihn immer wieder hinzieht und was ihm besonders geschmeckt hat.

Nach dem Ausbruch des Hantavirus hat das Kreuzfahrtschiff «Hondius» die Urlaubsinsel Teneriffa erreicht. Die Rückführung der Passagiere soll unter außergewöhnlichen Sicherheitsvorkehrungen ablaufen.

Eine Gaststätte ist bei einem Brand in Speyer zerstört worden. Feuerwehrleute versuchten das Lokal zu löschen, aber ohne Erfolg. Das Lokal brannte komplett aus. Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 300.000 Euro.

Ein betrunkener US-Soldat verursachte einen Sachschaden von 60.000 Euro in einem Hotel in Bergen. Gemäß internationaler Abkommen übernimmt zunächst die norwegische Marine die Kosten und prüft nun Regressansprüche gegen die USA.

Mehr als vier Jahrzehnte blieb der Mord an einer Küchenhilfe ungelöst – jetzt führt eine alte DNA-Spur zu einem Verdächtigen. Welche Technik die Ermittler auf die entscheidende Fährte brachte.

Die japanische Brauerei Dassai und Mitsubishi Heavy Industries haben nach eigenen Angaben erstmals Sake unter Bedingungen produziert, die der Mondschwerkraft ähneln. Eine 100-Milliliter-Flasche wurde nun für umgerechnet rund 587.000 Euro verkauft.

Die Freunde Nic Iburg und Hendrik Pietschmann haben auf Borkum ein Hotel in Eigenregie saniert und dabei konsequent auf die Hilfe ihrer Social-Media-Community gesetzt. Trotz logistischer Hürden und fehlender Ausbildung gelang die Eröffnung zum 1. Mai, unterstützt durch das Fachwissen ihrer digitalen Follower.

Mehrere Monate nach dem Brand in einem Lokal im Spreewald nehmen die Ermittler einen Tatverdächtigen fest. Bei Durchsuchungen machen sie ungewöhnliche Funde.

In Erfurt werden einem Medienbericht zufolge mehrere italienische Restaurants durchsucht. Ermittler schweigen zu den Hintergründen. Welche Rolle spielt die Mafia-Vermutung?

Im Prozess um die Entführung der Block-Kinder geht es auch immer wieder um die lange Vorgeschichte der Tat. Gab es schon 2022 einen Entführungsversuch? Dazu sagte nun ein Privatdetektiv aus.