Erneut Reizgas-Angriff in Dresdner Restaurant

| War noch was…? War noch was…?

Binnen weniger Tage hat es in Dresden zwei Reizgas-Attacken auf Restaurants gegeben. In beiden Fällen wurden Feuerwehr und Rettungsdienst mit einem Großaufgebot alarmiert, nachdem Gäste über Atemnot und Reizungen geklagt hatten, wie die Feuerwehr mitteilte. Die Polizei prüft einen möglichen Zusammenhang zwischen den beiden Vorfällen.

In einem Restaurant in Dresden-Niedersedlitz setzten Unbekannte am Samstagabend einen reizgasartigen Stoff frei, wie es hieß. Zu diesem Zeitpunkt hätten sich etwa 80 bis 90 Gäste in dem Lokal aufgehalten. Viele klagten den Angaben zufolge plötzlich über Atemnot sowie Reizungen der Augen und Atemwege und verließen das Gebäude.

Der Rettungsdienst kümmerte sich um 24 Menschen. Der Reizstoff war beim Eintreffen der Einsatzkräfte nicht mehr nachweisbar. Das Restaurant wurde kontrolliert und belüftet. Die Gäste wurden vorübergehend in einem Bus betreut.

Zwei Abende zuvor war es in einem Lokal im Stadtteil Gorbitz zu einem ähnlichen Vorfall gekommen. Vor Ort wurden fünf Personen als verletzt eingestuft und rettungsdienstlich versorgt. Eine Person wurde ins Krankenhaus gebracht. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der neue ungarische Ministerpräsident Peter Magyar hat sich bei seinem Besuch in Berlin eine Currywurst und eine Flasche Pils gegönnt. Die Berliner Spezialität aß der 45-Jährige zusammen mit Begleitern gleich im Stehen an einer Bude gegenüber dem Hotel Adlon.

Der Dehoga Niedersachsen bietet Hotel- und Gastronomiebetrieben kostenlose Vorlagen an, um Gäste für den respektvollen Umgang mit internationalem Personal zu sensibilisieren. Damit reagiert der Verband auf zunehmende negative Rückmeldungen.

in Hotel in Bayern hat eine Buchung aus Israel mit einer antisemitischen Begründung abgelehnt. Nach Kritik entschuldigte sich das Hotel in der Oberpfalz per E-Mail bei dem Gast und lud diesen zu einem kostenlosen Urlaub ein.

Tui hat ein Ranking zu deutschen Freibädern vorgelegt, das auf Nutzerbewertungen basiert. Dabei wurden über 1.000 Anlagen anhand verschiedener Bewertungskriterien analysiert.

In Italien sind die Autobahnen teuer: Auch deutsche Urlauber kennen das. Jetzt soll es dort bei Staus infolge von Baustellen Geld zurück geben. Allerdings ist die Sache nicht einfach.

Ein Sorgerechtsstreit, der in einer Entführung endet: Seit fast einem Jahr beschäftigt der Fall Block das Landgericht Hamburg. Einer mutmaßlichen Täterin werfen Anwälte widersprüchliche Aussagen vor.

Im Buch «36 Boys. Wie eine Kreuzberger Gang zur Legende wurde» schildert der Journalist Paul Christoph Gäbler die Entstehung der Gang. Damals auch mit dabei: der heutige Sternekoch Tim Raue.

Johann Lafer hat sich erstmals selbst öffentlich zu seiner Krebserkrankung geäußert. Parallel berichten „Bild“ und „Bunte“ über Diagnose, Chemotherapie und den aktuellen Gesundheitszustand des Fernsehkochs.

Bei einem Streit in einer Bar in Lörrach hat ein Mann seine brennende Zigarette im Gesicht eines Barkeepers ausgedrückt und ihn dabei verletzt. Welche Rolle die anderen Gäste spielten.

Sommelier Mirko Rainer hat in Girlan bei Eppan einen neuen Weltrekord im Sabrieren aufgestellt. Innerhalb einer Minute öffnete er nach Angaben der Veranstalter 96 Sektflaschen mit einem Säbel.