Fauliger Fisch und Schimmel: Hygiene-Probleme im Ahoi Steffen Henssler in Bremen

| War noch was…? War noch was…?

Das dürfte TV-Koch Steffen Henssler gar nicht schmecken: Das Restaurant Ahoi Steffen Henssler in Bremen steht aktuell wegen Hygienemängeln in den Schlagzeilen. Bei einer unangekündigten Kontrolle im Februar wurden alarmierende Zustände festgestellt, darunter Dreck, Schimmel und verdorbener Fisch.

Wie es in einem „Stern“-Bericht heißt, wurden bei der Hygienekontrolle großflächige Verschmutzungen im Restaurant aufgedeckt, darunter „Lebensmittelreste, Schimmelablagerungen sowie schleimigen, bräunlich-gelblichen Verunreinigungen“. Außerdem: grüne Schimmelablagerungen an den Wänden des Kühlraums und Verunreinigungen an Dosierspendern von Ketchup, Senf und Mayonnaise.

Nicht nur die Hygiene, sondern auch die Lagerung der Lebensmittel entsprach offenbar nicht den Vorschriften. Wie es in dem Bericht weiter heißt, wurde der Lachs zu warm gelagert und wies eine leicht faulige und fischige Optik bzw. Geruchsnote auf. Ähnliche Mängel wurden auch beim Kabeljau festgestellt. Darüber hinaus wiesen die Untersuchungsergebnisse erhöhte Gehalte an Hygieneindikatorkeimen auf, die auf mangelhafte Betriebshygiene hinweisen, darunter Enterobacteriaceae und Pseudomonaden.

Peter Henssler, Bruder des berühmten Kochs und Geschäftsführer des Restaurants, äußerte sich gegenüber „t-online“ zu den Vorfällen und betonte, dass die festgestellten Mängel zutiefst erschütternd seien. Sauberkeit und der ordnungsgemäße Umgang mit Lebensmitteln müssten für jeden Gastronomen eine Selbstverständlichkeit sein, so Henssler. Er erklärte, dass der Betriebsleiter, der offenbar für die Missstände verantwortlich war, bereits entlassen wurde. Zudem wurden interne Kontrollen verschärft, um solche Vorfälle in Zukunft zu verhindern.

Die festgestellten Mängel wurden mittlerweile behoben, wie das zuständige Amt bestätigte.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der britische TV-Koch Gordon Ramsay hat Ärger mit Hausbesetzern. Mindestens sechs sogenannte Squatter hätten sich in einem Nobellokal des 57-Jährigen im Zentrum von London einquartiert und die Türen verrammelt, berichtete die Zeitung «Sun» am Samstag.

In Varel im Landkreis Friesland steht seit über 30 Jahren die kleinste Kneipe Deutschlands. „Up’n Prüfstand“, so der Name des kleinen Lokals, ist gerade mal sechs Quadratmeter groß und beherbergt einen Tresen sowie zwei Barhocker – mit Hafenblick inklusive.

Ein TV-Koch aus den USA soll seine Familie aus heiterem Himmel verlassen haben und untergetaucht sein. Weil seine Ehefrau sich ohne sein Einverständnis nicht scheiden lassen kann, sucht sie ihn nun per Online-Aufruf. Offenbar mit Erfolg.

Die Wrestlerin Chelsea Green zeigt gerne viel Haut. Das wurde dem WWE-Star jetzt aber offenbar zum Verhängnis, denn als sie jetzt im berühmten Hotel „The Plaza“ in New York ein Getränk an der Bar genießen wollte, schmiss das Security-Personal sie raus. Angeblich, weil sie für ein Escort-Girl gehalten wurde.

Traditionell laden die Hauptstadtjournalisten einmal im Jahr führende Politiker zum Bundespresseball ein. Feiern statt Politik, ist dann das Motto. Doch nun soll ein anderes Zeichen gesetzt werden.

Brauerei-Sohn Carl-Clemens Veltins erhebt schwere Vorwürfe gegen seine Schwestern und berichtet in einem Interview über die Hintergründe seines Erbstreits. Der 61-Jährige behauptet, er sei „halb betrunken“ zum Notar geschleppt worden, um sein Erbe zu regeln.

Ungewöhnliche Hotels sind bei Touristen sehr beliebt. Je skurriler, desto besser. Im US-Bundesstaat Idaho können Gäste sogar in einer riesigen Kartoffel übernachten. Die braune Knolle steht auf einem Feld in South Boise und bietet Platz für ein gemütliches Bett, eine Sitzecke und eine Mini-Küche.

Vor zwei Jahren wurden tausende Mahnschreiben an Unternehmen verschickt, die Google-Schriften auf ihren Websites nutzten. Auch eine Wienerin und ihr Anwalt forderten von Betrieben je 190 Euro. Jetzt hat ein Anwalt ein „virtuelles Hausverbot“ gegen die Frau erwirkt.

Der Musiker Gil Ofarim plant nach seinem Prozess um einen erfundenen Davidstern-Skandal und Antisemitismus-Vorwürfe gegen das Leipziger Westin Hotel den Neustart. Zudem gab er bekannt, dass er seine Gitarren - und die seines berühmten Vaters - versteigern will.

Ein französisches Berufungsgericht hat entschieden, dass der Tod eines Mannes beim Sex auf einer Geschäftsreise als „Arbeitsunfall“ einzustufen ist. Der Arbeitgeber des Mannes hatte zuvor jegliche Haftung abgelehnt.