Ermittlungen eingestellt nach Tod durch Kohlenmonoxid in Usedomer Hotel

| War noch was…? War noch was…?

Nach einem tödlichen Vorfall in einem Hotel in Heringsdorf auf der Insel Usedom hat die Staatsanwaltschaft Stralsund die Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung sowie der fahrlässigen Körperverletzung eingestellt. Wie der Norddeutsche Rundfunk berichtet, konnte den Beschuldigten kein strafrechtlich relevantes Fehlverhalten nachgewiesen werden. Das Verfahren richtete sich ursprünglich gegen Verantwortliche des Hotelbetriebs sowie gegen Mitarbeiter einer Wartungsfirma, die für die technischen Anlagen im Gebäude zuständig waren.

Technischer Defekt an der Heizungsanlage als Ursache

Der tragische Vorfall ereignete sich im Februar 2024, als in einem Hotel Kohlenmonoxid austrat. Ein 56-jähriger Gast aus Bayern kam dabei ums Leben, während seine Begleiterin sowie weitere Personen teils schwere Vergiftungen erlitten (Tageskarte berichtete). Die Untersuchungen der Experten ergaben laut Angaben der Ermittlungsbehörde, dass ein technischer Defekt an der Abgasanlage eines Blockheizkraftwerks im Keller des Gebäudes ursächlich für das Unglück war. Ein Verbindungsstück an einem Abgasrohr hatte sich gelöst, wodurch das geruchlose und hochgiftige Gas unbemerkt in die Räumlichkeiten strömen konnte.

Keine Belege für schuldhafte Pflichtverletzungen

Im Fokus der staatsanwaltschaftlichen Prüfung stand die Frage, ob Wartungsmängel oder menschliches Versagen zu dem Defekt geführt haben. Die Auswertung der Wartungsprotokolle und die Gutachten der Sachverständigen ergaben jedoch keine Hinweise darauf, dass notwendige Kontrollen unterlassen wurden oder die Anlage unsachgemäß betrieben wurde. Laut der Staatsanwaltschaft Stralsund handelte es sich um eine unvorhersehbare Verkettung technischer Umstände. Da kein individuelles Verschulden feststellbar war, sieht die Behörde von einer Anklageerhebung ab.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Siebenschläfer legen die Cafeteria Sport der Universität Regensburg seit Juli lahm. Auch Grundreinigungen und der Einsatz eines Kammerjägers haben laut Bild bislang keine Abhilfe geschaffen.

McDonald’s nimmt den McRib ab 28. Oktober 2026 aus seinem dauerhaften Angebot in Deutschland. Nach einer Unternehmensauskunft gegenüber den Stuttgarter Nachrichten bleibt eine spätere Rückkehr als Aktionsprodukt möglich.

Das Wellnesshotel Das Stemp in Niederbayern nutzt seine Tiefgarage als Zwischenspeicher für Poolwasser. Betreiber Herbert Stemp beziffert die jährliche Einsparung auf rund 6,5 Millionen Liter Frischwasser.

Nach dem Besuch eines Döner-Imbisses klagten plötzlich immer mehr Menschen in Oelde über Magen-Darm-Infekte. Auslöser waren aber laut den Behörden keine Lebensmittel, sondern ein ansteckendes Virus.

Der Kölner Sternekoch Daniel Gottschlich veröffentlicht gemeinsam mit seiner Band Peter Sinclair seine erste EP. Die „Post Holiday Depression EP“ umfasst die drei Songs „Better Days“, „The Middle“ und „Post Holiday Depression“.

Eine Umfrage im Auftrag von Holiday Inn zeigt, wie stark Kinder bereits in die Planung von Familienurlauben einbezogen werden. Besonders häufig entscheiden sie bei Aktivitäten, Ausflügen sowie beim Essen mit.

Döner als Wasser? Klingt schräg, wurde jetzt aber in einem Berliner Laden ausgeschenkt. Das Getränk ist ein Beispiel dafür, wie der Klassiker im Fladenbrot gerne anders interpretiert wird.

Der Vorfall liegt bereits fünf Jahre zurück. Der Schauspieler hatte eine Hotelrechnung nicht bezahlt. Das Verfahren vor einem Gericht in Österreich geht nun in die nächste Runde.

Zum Ende des 81. Prozesstages um die Entführung der Block-Kinder hat die Nachricht von der Festnahme des ehemaligen BND-Präsidenten August Hanning wegen Spionageverdachts für Aufmerksamkeit gesorgt.

Fast 100 Euro für ein Sandwich – und trotzdem mehr als 1.000 Verkäufe im Monat: Das Frankfurter Zenzakan meldet einen Absatzrekord für sein Steak-Sandwich. Für das Wintergeschäft erwartet das Unternehmen weitere Zuwächse.