Frankfurter Mook-Gruppe überführt Zechpreller mit Social Media

| War noch was…? War noch was…?

Die Mook-Gruppe, die hochwertige Restaurants wie Zenzakan, Ivory Club, Mon Amie Maxi und das M-Steakhouse betreibt, hatte es jüngst mit Gästen zu tun, die, ohne zu bezahlen, die Restaurants verließen. Da die Fahndung der Polizei ergebnislos blieb, nahmen die Gastronomen die Sache selbst in die Hand – mit Erfolg.

Die Mook-Gruppe berichtete, dass sie wiederholt von Zechprellerei betroffen gewesen sei. Im November 2025 hieß es, zwei Personen hätten nach ihrem Besuch die Lokalität ohne Bezahlung verlassen, was die Gruppe als mangelnde Wertschätzung gegenüber der "ehrlicher und handwerklich seriös arbeitender Speisegastronomie" wertete. Die Vorgänge seien auf Video dokumentiert worden.

Nach einem weiteren Vorfall, bei dem die polizeiliche Fahndung trotz "kristallklarer Videoaufnahmen der Täter" ausblieb, traf die Mook-Gruppe eine eigenständige Entscheidung die Fotos der beiden Täter auf ihrem Social-Media-Account.

Identifizierung und Zahlung innerhalb einer Stunde

Die Veröffentlichung führte zu einer schnellen Reaktion. Innerhalb einer Stunde seien die betreffenden Personen identifiziert und von der Mook-Gruppe kontaktiert worden. Der offene Betrag sei dann noch am selben Tag per Echtzeitüberweisung beglichen worden. Die Gruppe bezeichnete das rasche Ergebnis als Erfolg und bedankte sich bei der Community für die Hilfe bei der Identifizierung.

Eine Entschuldigung der Zechpreller sowie die Zahlung eines Trinkgeldes blieben laut Mitteilung aus. Die Mook-Gruppe betreibt neben den genannten Restaurants auch Event- und Private-Dining-Locations und gilt als wichtiger Akteur in der deutschen Fine-Dining-Szene.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ein jahrelanger Rechtsstreit um ein kostenloses Zimmer im New Yorker Hotel endet mit einer Verurteilung wegen Betrugs. Ein Gast nutzte eine Gesetzeslücke von 1969, um über fünf Jahre mietfrei zu wohnen und zeitweise das Eigentum am gesamten Hotel zu beanspruchen.

Schaukeln in 86 Metern Höhe: Ab Ostern 2026 erhält das Atlantic Hotel Sail City in Bremerhaven mit der „High Swing“ eine neue Attraktion. Das Projekt der Jochen-Schweizer-Tochter Bungee.de zielt auf rund 10.000 Besucher jährlich ab und soll die touristische Anziehungskraft der Seestadt weiter steigern.

Nach einem Brand in einem Restaurant in Troisdorf (Rhein-Sieg-Kreis) ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der Brandstiftung. Durch das Feuer in dem Restaurant war das darüber liegende Hotel in der Nacht zum Donnerstag evakuiert worden.

In Troisdorf-Spich zerstörte ein nächtliches Feuer ein erst kürzlich eröffnetes Restaurant. Wegen der starken Rauchentwicklung und einer Verpuffung evakuierte die Feuerwehr ein angrenzendes Hotel mit 70 Gästen. Die Kriminalpolizei ermittelt nun zur Brandursache.

Im Zuge von Ermittlungen zu einem Hotelbrand in der Silvesternacht in Leipzig ist ein 42-Jähriger in Untersuchungshaft genommen worden. Ein Hotelmitarbeiter kam damals ins Krankenhaus.

Vor ihrem ersten Auftritt als Moderatoren von „Wetten, dass..?“ in Halle äußern Bill und Tom Kaulitz Zweifel am lokalen Hotelangebot. Das Stadtmarketing reagiert gelassen und verspricht den Zwillingen eine angemessene Unterbringung mit Charme.

Ein Streit in einem Restaurant in Hamburg-Marienthal endet tödlich: Ein 41-jähriger Gastronom wurde am Donnerstagabend durch einen Messerangriff getötet. Während die Mordkommission nach dem flüchtigen Täter fahndet, musste die Polizei das Krankenhaus mit einem Großaufgebot gegen aufgebrachte Personen absichern.

Spezialeinheiten der Polizei haben in Köln einen 28-Jährigen festgenommen, der eine Frau über mehrere Stunden gegen ihren Willen in einem Hotel festgehalten haben soll. Vier weitere Männer wurden bei dem Einsatz ebenfalls festgenommen.

Auch das noch: Eines der bekanntesten italienischen Gerichte soll amerikanisch sein. Das verträgt sich mit dem Nationalstolz gar nicht. Hilfe kommt aus einem Land, das niemand auf der Rechnung hatte.

Pommes, Currywurst und massenweise Gyros mit Zwiebeln: Im Ruhrgebiet sorgt der Taxi-Teller schon länger für Begeisterung bei Fast-Food-Fans. Jetzt hat das Gericht einen Social-Media-Hype ausgelöst.