Französischer Badeort verbietet nackte Oberkörper auf der Straße

| War noch was…? War noch was…?

Der beliebte französische Badeort Les Sables- d'Olonne ermahnt Strandgäste neuerdings zu angemessener Kleidung auf seinen Straßen. Immer häufiger liefen Menschen mit Badeklamotten durch die Stadt, sagte Bürgermeister Yannick Moreau, dies sei «unanständiges Verhalten». Es sei daher an der Zeit, noch einmal deutlich darauf hinzuweisen: «Es ist verboten, in Les Sables-d'Olonne mit nacktem Oberkörper oder in Badehose herumzulaufen. Ein wenig Anstand bitte!» 

«Uns ist unser Lebensumfeld wichtig, und ich habe unsere Stadtpolizei gebeten, diese Regel durchzusetzen», sagte er. Konkret droht ein Bußgeld von 38 Euro. Es sei eine Frage des Respekts gegenüber den Einwohnern, die nicht wollten, dass man halbnackt durch ihre Stadt laufe und eine grundlegende Regel der öffentlichen Hygiene auf Märkten und in Geschäften, argumentiert der Rathauschef.

«Um Ihre Brustmuskeln und Ihre schönste Badehose in Les Sables-d'Olonne zur Schau zu stellen, stehen Ihnen elf Kilometer Strand zur Verfügung.»

Mit einem Augenzwinkern wird auch auf einem Plakat für die Kleideretikette geworben. «Nach 200 Jahren Eleganz in Les Sables wollen wir doch nicht in Unterhosen in unseren Gassen enden!», steht über den Bildern von fünf unterschiedlich gekleideten Menschen, die quasi die Evolution der Badegäste zeigen sollen.

Zunächst wird ein Mann in traditioneller französischer Kleidung mit Mütze sowie eine Dame mit langem Kleid, Hut und Sonnenschirm gezeigt, dann folgt ein Tourist in Turnschuhen, Shorts und Hemd und schließlich zwei Männer mit nacktem Oberkörper, der eine barfuß und in Badehose, der andere in Shorts, Socken und Badeschlappen.
 

(Mit Material der dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

1.200 Menschen im Bikini am Strand – auf Usedom soll ein Weltrekord fallen. Hinter der Aktion steht ein Fahrlehrer und passionierter Bademodensammler - unterstützt von einem Museum aus dem Südwesten.

Nach einem Brand in einem Wohn- und Geschäftsgebäude in Rahden in der Nacht zum 12. April 2026 ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft wegen schwerer Brandstiftung. Die Täter sollen mehrere Brände im Gebäude gelegt haben

In einem Hotel in Hemmingen bei Hannover randaliert ein 39-Jähriger und bedroht sich selbst. Die Polizei schießt auf ihn – doch erst der Einsatz eines Tasers bringt den Mann unter Kontrolle.

Die «Zwergerlbahn» im berühmten Wiener Freizeitpark stammt aus der Nachkriegszeit. Laut dem Betreiber steht hinter dem Unfall kein technischer Defekt, sondern menschliches Versagen.

Im Speisesaal des Hotel Zafiro Rey Don Jaime in Santa Ponça auf Mallorca ist es am Donnerstagabend zu einem teilweisen Einsturz des Bodens gekommen. Wie die Zeitung Diario de Mallorca berichtet, wurden dabei zwei Personen leicht verletzt.

Drei Einschläge an den Fenstern, laute Knalle: Unbekannte beschädigen ein israelisches Lokal in München. Der Staatsschutz ermittelt zu den Hintergründen.

Der SWR startet im April 2026 die Reihe „Hausnummer Lecker“. Sören Anders kocht dabei bei Menschen zu Hause mit den Zutaten, die er in deren Kühlschrank vorfindet.

In einem Hotel in Cochem ist am Mittwoch ein Brand ausgebrochen. Drei Menschen wurden laut Polizei leicht verletzt, die Ermittlungen zur Ursache laufen.

In einem Bielefelder Restaurant droht ein Mann mit einer Kriegswaffe und verlangt Alkohol. Das Landgericht verhängt eine Haftstrafe und ordnet einen Entzug an.

Nach dem Untergang des Restaurantschiffs «Vaterland» in der Marina Lubmin ist das weitere Vorgehen unklar. Das Schiff war am Dienstag aus bislang ungeklärter Ursache vollgelaufen und liegt seitdem auf Grund.