Frau stürzt in Münchner Hotel in Wäscheschacht und wird schwer verletzt

| War noch was…? War noch was…?

Eine 40-jährige Frau ist in einem Gebäude an der Sonnenstraße in München in den Schacht eines Wäscheaufzugs gestürzt und dabei schwer verletzt worden. Wie die Feuerwehr München mitteilte, ereignete sich der Unfall bereits am Montag, 13. Juli 2026, am Nachmittag. Die Rettung der Frau habe sich aufgrund der räumlichen Verhältnisse als aufwendig erwiesen.

Höhenretter bergen Verletzte aus engem Schacht über zwei Stockwerke

Nach Angaben der Feuerwehr München ging der Notruf um 15.47 Uhr bei der Integrierten Leitstelle ein. Daraufhin seien ein Löschzug sowie die Höhenrettungsgruppe alarmiert worden. Vor Ort habe sich herausgestellt, dass die Frau in den Schacht eines Wäscheaufzugs für benutzte Wäsche gestürzt sei und nach einem etwa acht Meter tiefen freien Fall im Untergeschoss zum Liegen gekommen sei.

Zwei Höhenretter der Berufsfeuerwehr hätten sich mithilfe eines Flaschenzugs zu der Verletzten abgeseilt und sie noch im Schacht medizinisch erstversorgt. Da der Schacht nach Angaben der Feuerwehr lediglich rund 50 mal 80 Zentimeter groß gewesen sei, habe die Versorgung unter äußerst beengten Bedingungen stattfinden müssen.

Feuerwehr bringt Frau nach aufwendiger Rettung in Münchner Klinik

Für die Bergung sei die Frau auf einer sogenannten Halbtrage, einer Spezialtrage der Höhenrettungsgruppe, gesichert worden. Anschließend hätten die Einsatzkräfte sie mit Muskelkraft über zwei Stockwerke nach oben gezogen. Erst dort habe ein Notarzt die intensivmedizinische Behandlung fortsetzen können. Danach sei die Verletzte in den Schockraum einer Münchner Klinik gebracht worden.

Wie es zu dem Sturz gekommen sei, sei nach Angaben der Feuerwehr derzeit Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Der betroffene Wäscheaufzug sei nach dem Einsatz außer Betrieb genommen worden. Weitere Angaben zu den Umständen des Unfalls lagen zunächst nicht vor.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Schlaftourismus boomt weltweit. Statt mit Action oder Sightseeing locken immer mehr Hotels mit erholsamen Nächten bis hin zu medizinischen Schlaf-Retreats. Je erholsamer die Nächte, desto schöner der Urlaub: Die Erfolgsformel ist simpel. Die Zielgruppe ist riesig.

Für unzählige Frauen in Ägypten sind Reisen allein völlig normal. Als eine Journalistin trotzdem kein Hotelzimmer allein buchen kann, zieht sie vor Gericht - und hat schließlich Erfolg.

Vom Handwerker-Ausweichquartier zu einem der berühmtesten Vergnügungsviertel der Welt: Die Hamburger Reeperbahn hat in 400 Jahren einiges an Wandel erlebt. Grund genug, sich dafür zu feiern.

Nach dem tödlichen Vorfall mit einer vergifteten Champagnerflasche hat das Landgericht Weiden den Angeklagten freigesprochen. Die Beweislage reichte der Strafkammer für eine Verurteilung nicht aus.

Unbekannte haben in München ein israelisches Restaurant angegriffen. Die Polizei verspricht nun eine Belohnung von 5.000 Euro für entscheidende Zeugenhinweise – und geht einer neuen Spur nach.

Bei einem Brand in einem Schnellrestaurant in Ludwigsburg sind fünf Menschen leicht verletzt worden. Angestautes Fett in der Dunstabzugshaube sei in Brand geraten, teilte die Polizei mit.

In einem Hotel in München-Neuperlach sind rund 200 Gäste wegen eines Brandes evakuiert worden. Ein Mann wurde laut Polizei leicht verletzt, das Feuer konnte schnell gelöscht werden.

Noch keine Rettungsschwimmer am Strand, starke Strömung, dramatische Szenen: Wie ein deutscher Urlauber bei dem Versuch, Leben zu retten, selbst ums Leben kam.

Acht Ordensfrauen kehren nach einer Wallfahrt im Dönerladen ein. Für Schwester Irmingard wird es mit über 90 Jahren eine Premiere – und im Netz ein Millionenhit.

Der Möbelkonzern Ikea hat gemeinsam mit Chupa Chups einen limitierten Köttbullar-Lolli angekündigt. Nach Angaben des Unternehmens geht die Idee auf einen Aprilscherz vom 1. April in sozialen Netzwerken zurück.