Die spanische Justiz hat nach jahrelangen Ermittlungen Anklage gegen acht Hobbykegler aus dem Münsterland wegen des Vorwurfs der vorsätzlichen Brandstiftung auf Mallorca erhoben. Das bestätigte die Rechtsanwältin der sogenannten Kegelbrüder, María Barbancho, der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage.
Forderung: Haft und 100.000 Euro Schadenersatz
Nach dem Willen der Staatsanwaltschaft sollen die Deutschen für sieben Jahre hinter Gitter, wie die «Mallorca Zeitung» unter Berufung auf die ihr vorliegende Klageschrift berichtete. Zudem sollten sie Schadenersatz in Höhe von 100.000 Euro zahlen. Die jungen Männer haben stets ihre Unschuld beteuert.
Ihnen wird vorgeworfen, am 20. Mail 2022 vom Balkon ihrer Hotelzimmer brennende Zigaretten und Alkohol auf das Schilfdach der Terrasse der Kneipe «Why not Mallorca» geworfen zu haben, das in Brand geriet. Auch ein Bordell, eine Privatwohnung und Teile des angrenzenden Hotels wurden durch das Feuer beschädigt. Da auch mehrere Menschen leichte Verletzungen erlitten, wird den Deutschen auch Körperverletzung vorgeworfen (Tageskarte berichtete).













