Fünf US-Präsidenten das Leben versüßt: Chefpatissier des Weißen Hauses gestorben

| War noch was…? War noch was…?

Roland Mesnier, der Chefpatissier des Weißen Hauses, ist im Alter von 78 Jahren gestorben. Das bestätigte seine Familie gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Mesnier wurde 1979 von First Lady Rosalynn Carter eingestellt, nachdem er ihr „kalorienarme“ Desserts versprochen hatte. Erst 2004 ging er in den Ruhestand.

Wie der Spiegel berichtet, soll der Patissier gerne über die Vorlieben seiner gut betuchten Kunden gesprochen haben. So soll George W. Bush am liebsten Pekannuss-Eis gegessen haben, während Bill Clinton allergisch auf Zucker, Mehl und Schokolade gewesen sein soll. Weil er trotzdem auf Süßes nicht verzichten wollte, musste sich Mesnier ständig neue Rezepte ohne diese drei Zutaten einfallen lassen.

Rosalynn Carter selbst soll bei großen Empfängen immer auf ein Gericht aus „klebrigem Käse, Sardellen und allem Möglichen“ bestanden haben, das in der Mitte mit Erdbeermarmelade gefüllt war. Laut Roland Mesnier habe niemand das Gericht je angerührt, sodass es immer wieder eingefroren wurde. „Ich glaube, es hielt vier Jahre lang“, wird der Chefkonditor im Spiegel zitiert.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der neue ungarische Ministerpräsident Peter Magyar hat sich bei seinem Besuch in Berlin eine Currywurst und eine Flasche Pils gegönnt. Die Berliner Spezialität aß der 45-Jährige zusammen mit Begleitern gleich im Stehen an einer Bude gegenüber dem Hotel Adlon.

Der Dehoga Niedersachsen bietet Hotel- und Gastronomiebetrieben kostenlose Vorlagen an, um Gäste für den respektvollen Umgang mit internationalem Personal zu sensibilisieren. Damit reagiert der Verband auf zunehmende negative Rückmeldungen.

in Hotel in Bayern hat eine Buchung aus Israel mit einer antisemitischen Begründung abgelehnt. Nach Kritik entschuldigte sich das Hotel in der Oberpfalz per E-Mail bei dem Gast und lud diesen zu einem kostenlosen Urlaub ein.

Tui hat ein Ranking zu deutschen Freibädern vorgelegt, das auf Nutzerbewertungen basiert. Dabei wurden über 1.000 Anlagen anhand verschiedener Bewertungskriterien analysiert.

In Italien sind die Autobahnen teuer: Auch deutsche Urlauber kennen das. Jetzt soll es dort bei Staus infolge von Baustellen Geld zurück geben. Allerdings ist die Sache nicht einfach.

Ein Sorgerechtsstreit, der in einer Entführung endet: Seit fast einem Jahr beschäftigt der Fall Block das Landgericht Hamburg. Einer mutmaßlichen Täterin werfen Anwälte widersprüchliche Aussagen vor.

Im Buch «36 Boys. Wie eine Kreuzberger Gang zur Legende wurde» schildert der Journalist Paul Christoph Gäbler die Entstehung der Gang. Damals auch mit dabei: der heutige Sternekoch Tim Raue.

Johann Lafer hat sich erstmals selbst öffentlich zu seiner Krebserkrankung geäußert. Parallel berichten „Bild“ und „Bunte“ über Diagnose, Chemotherapie und den aktuellen Gesundheitszustand des Fernsehkochs.

Bei einem Streit in einer Bar in Lörrach hat ein Mann seine brennende Zigarette im Gesicht eines Barkeepers ausgedrückt und ihn dabei verletzt. Welche Rolle die anderen Gäste spielten.

Sommelier Mirko Rainer hat in Girlan bei Eppan einen neuen Weltrekord im Sabrieren aufgestellt. Innerhalb einer Minute öffnete er nach Angaben der Veranstalter 96 Sektflaschen mit einem Säbel.