Gast missbraucht 13-Jährige in Düsseldorfer Hotel: Fünf Jahre Haft

| War noch was…? War noch was…?

Für den über Instagram angebahnten sexuellen Kindesmissbrauch eines 13-jährigen Mädchens in einem Düsseldorfer Hotel ist ein Mann aus der Schweiz zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Ohne das Geständnis und das positive Prozessverhalten hätten es auch acht Jahre werden können, sagte der Vorsitzende Richter am Düsseldorfer Landgericht. Wie der Verteidiger auf Anfrage mitteilte, wird der 32-Jährige das Urteil akzeptieren. Der Prozess war zum Schutz des Mädchens nicht öffentlich. 

Der Mann aus dem Kanton Bern hatte laut Anklage im Frühjahr über Instagram Kontakt zu dem Mädchen aufgenommen und sie überredet, ihm über 400 kinderpornografische Bilder und Videos von sich zu schicken. Dann hatte er sich mit dem Mädchen verabredet und war am 7. Mai nach Düsseldorf gereist. Dort hatte er die damals gerade 13-Jährige sexuell missbraucht und weitere kinderpornografische Bilder von ihr gemacht.

Vater hielt Täter fest

Die Mutter hatte ihre Tochter bereits als vermisst gemeldet und der Vater nach ihr gesucht. In der Nähe des Hauptbahnhofs entdeckte er sie schließlich in Begleitung des Schweizers. Bis zum Eintreffen der Polizei hielt er den Mann fest. Seither saß der 32-Jährige in Untersuchungshaft.

Bei der Auswertung des Mobiltelefons des Mädchens waren die Ermittler dann auf die Fotos, Videos und Chats gestoßen. Der Angeklagte hatte die Vorwürfe noch beim Prozessauftakt gestanden. Dabei soll er sich auch entschuldigt haben. Das Gericht folgte mit dem Urteil der Forderung der Staatsanwältin. Der Verteidiger und die Nebenklage hatten keinen konkreten Strafantrag gestellt. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Für das Hotel Palace in Luzern war ein angebliches Verkaufsinserat über 275 Millionen Euro aufgetaucht. Das Hotelmanagement dementierte einen Verkauf und bezeichnet das Angebot als vollständig erfunden.

Warum für eine besondere Kelterei in Erfurt nun offiziell göttlicher Segen erbeten wurde – und das gleich auch noch auf ökumenischem Wege.

Berlin erreicht im internationalen Work from Anywhere Index der International Workplace Group den 30. Platz und ist damit die einzige deutsche Stadt in der Top 50. Bangkok führt das weltweite Ranking vor Tokio und Barcelona an.

In der Bamberger Altstadt ist ein Auto in ein Haus gekracht und hat dabei die Außenwand durchbrochen. Wie Augenzeugen vor Ort einer dpa-Reporterin schilderten, fuhr der Wagen zunächst durch den Außenbereich einer Gaststätte

Eigentlich wollen sie in die Berge fahren, doch als bei einer Pause ihre geliebte Katze davonläuft, schmeißt eine Familie ihre Pläne über den Haufen. Nun heißt es Autobahn statt Gipfelkreuz.

Nach einem Polizeieinsatz in Leipzig ist Freibergs Oberbürgermeister abgetaucht. Auch eine Sondersitzung des Stadtrates bringt nicht mehr Klarheit. Das Rathaus ist im Krisenmodus.

Am Feiertag Nyepi steht die Urlaubsinsel still - auch für Touristen. Ein Mann aus der Schweiz ärgert sich im Internet über die Regeln. Dafür muss er nun ein Jahr ins Gefängnis.

Muss in einer Gießener Vereinsgaststätte Alkohol ausgeschenkt werden oder reicht ein alkoholfreies Angebot? Nun beschäftigt der Fall das Oberlandesgericht in Frankfurt.

In Deutschland kommen sie selten auf den Teller, in Frankreich gelten sie als Leckerbissen. Doch die Hitze hat auch den Schnecken zu schaffen gemacht. Drohen Engpässe beim Festtagsgericht?

Mehr als 30 Menschen klagen in einem Hotel in Weibersbrunn über Magen-Darm-Beschwerden. Die Rettungskräfte werden gerufen. Ins Krankenhaus muss am Ende aber niemand. Unklar ist noch die Ursache.