Gepanschter Alkohol: Touristen in Laos gestorben

| War noch was…? War noch was…?

Nach dem Konsum von mutmaßlich gepanschtem Alkohol im südostasiatischen Laos sind Medienberichten zufolge mehrere Touristen ums Leben gekommen. Sie sollen demnach mit Methanol versetzten Alkohol in einer Bar im Touristenort Vang Vieng nördlich der Hauptstadt Vientiane getrunken haben. Mindestens 10 weitere Menschen leiden demnach an Vergiftungserscheinungen.

Unter den Opfern ist australischen Medien zufolge eine 19-jährige Australierin. Sie sei mehrere Tage nach einem Barbesuch in Vang Vieng in einem thailändischen Krankenhaus gestorben, hieß es unter Berufung auf die Familie der Frau. «Das ist die schlimmste Angst aller Eltern und ein Alptraum, den niemand ertragen sollte», sagte Australiens Premier Anthony Albanese nach Angaben der Nachrichtenagentur AAP.

Wie australische Medien berichteten, starben mindestens drei weitere Touristen nach dem Konsum von Alkohol in Vang Vieng. Der US-Sender CBS News berichtete unter Berufung auf das Außenministerium der USA über den Tod eines US-Bürgers. Das dänische Außenministerium hatte am Dienstag den Tod zweier Däninnen bestätigt. Über die Todesursache der drei Touristen wurden keine Angaben gemacht.

Wenn die Destillation nicht richtig durchgeführt wird, ist selbst gebrannter Alkohol oft mit Methanol versetzt. Der Stoff ist giftig und kann zu Blindheit oder in größeren Mengen sogar zum Tod führen. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die japanische Brauerei Dassai und Mitsubishi Heavy Industries haben nach eigenen Angaben erstmals Sake unter Bedingungen produziert, die der Mondschwerkraft ähneln. Eine 100-Milliliter-Flasche wurde nun für umgerechnet rund 587.000 Euro verkauft.

Die Freunde Nic Iburg und Hendrik Pietschmann haben auf Borkum ein Hotel in Eigenregie saniert und dabei konsequent auf die Hilfe ihrer Social-Media-Community gesetzt. Trotz logistischer Hürden und fehlender Ausbildung gelang die Eröffnung zum 1. Mai, unterstützt durch das Fachwissen ihrer digitalen Follower.

Mehrere Monate nach dem Brand in einem Lokal im Spreewald nehmen die Ermittler einen Tatverdächtigen fest. Bei Durchsuchungen machen sie ungewöhnliche Funde.

In Erfurt werden einem Medienbericht zufolge mehrere italienische Restaurants durchsucht. Ermittler schweigen zu den Hintergründen. Welche Rolle spielt die Mafia-Vermutung?

Im Prozess um die Entführung der Block-Kinder geht es auch immer wieder um die lange Vorgeschichte der Tat. Gab es schon 2022 einen Entführungsversuch? Dazu sagte nun ein Privatdetektiv aus.

Der FC Bayern München verbleibt vor dem Heimspiel gegen Paris Saint-Germain in seinem Stammhotel in Unterschleißheim. Der französische Meister weicht nach Medienberichten auf eine Unterkunft am Schwabinger Tor aus.

Blumen für Christina Block, dann beginnt wieder der Prozessalltag. Wie bewerten Verteidiger und Nebenklage die Aussage eines mutmaßlichen Fahrers bei der Entführung der Kinder?

Nach der Befragung eines mutmaßlichen Fahrers bei der Entführung der Block-Kinder haben Verteidigung und Nebenklage diese Zeugenaussage ganz unterschiedlich bewertet. Es gebe zahlreiche Widersprüche, sagte der Anwalt der Angeklagten Christina Block.

Schlaftourismus boomt weltweit. Statt mit Action oder Sightseeing locken immer mehr Hotels mit erholsamen Nächten bis hin zu medizinischen Schlaf-Retreats. Je erholsamer die Nächte, desto schöner der Urlaub: Die Erfolgsformel ist simpel. Die Zielgruppe ist riesig.

Für unzählige Frauen in Ägypten sind Reisen allein völlig normal. Als eine Journalistin trotzdem kein Hotelzimmer allein buchen kann, zieht sie vor Gericht - und hat schließlich Erfolg.