Granate in Bar geworfen: Zwölf Verletzte in Grenoble

| War noch was…? War noch was…?

In der südostfranzösischen Großstadt Grenoble ist eine Granate in eine Bar geworfen worden und explodiert. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurden bei der Tat in einem sozialen Brennpunktviertel zwölf Menschen verletzt, zwei davon schwer. Bürgermeister Éric Piolle sprach am Abend von einem «kriminellen Akt unerhörter Gewalt».

Der genaue Tathergang sei noch unklar, «ein reiner Terroranschlag» aber «a priori ausgeschlossen», sagte der stellvertretende Staatsanwalt François Touret de Coucy am Ort der Explosion. Ein noch unbekannter Täter habe die Granate in die Bar geworfen und sei danach geflüchtet. Eine Hypothese sei, dass der Angriff mit dem Drogenhandel in Verbindung stehen könnte.

Wie die Zeitung «Le Dauphiné Libéré» unter Verweis auf den Generalstaatsanwalt berichtete, soll der Angreifer mit einer Kalaschnikow bewaffnet gewesen sein, die er aber nicht einsetzte. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wegen einer Bedrohung aus dem Iran hat das Weiße Haus bei Donald Trumps Rückflug vom Nato-Gipfel in der Türkei Berichten zufolge zu einer ungewöhnlichen List gegriffen. Der Präsident stieg vor Kameras in die Air Force One, wechselte laut «Washington Post» anschließend aber unbemerkt in einen Catering-Container.

Erst stimmte offenbar der Belag nicht, dann war eine Pizza den Kunden zu klein - und schließlich rückte die Polizei an. Aus einer Reklamation in einer Pizzeria in Osnabrück soll eine handfeste Auseinandersetzung geworden sein.

Mitten in der Hauptreisezeit sorgt Europas aktivster Vulkan auf Sizilien für große Probleme. In Catania kann am Morgen nur eine einzige Maschine starten. Touristen sind verzweifelt.

Eine 110 Jahre alte Hütte im Oberallgäu brennt Anfang des Monats nieder - der Schaden ist nicht so hoch wie zunächst befürchtet. Und es gibt Erkenntnisse zur Brandursache.

Ein Mann randaliert in einem Hotelzimmer in Leipzig. Nach diesem Vorfall wird gegen den Freiberger OB Philipp Preißler ermittelt. Seine Amtsgeschäfte übernimmt derweil ein anderer Politiker.

Das Oberlandesgericht Frankfurt hat Äußerungen einer Restaurantbesucherin nach einem Vorfall mit Mäuseköder im Gastraum als zulässige Meinungsäußerungen eingestuft. Ihr Dackel hatte Ködermaterial gefressen und musste anschließend in einer Tierklinik behandelt werden.

Bei einer Auseinandersetzung in einer Bielefelder Gaststätte werden fünf Menschen verletzt. Die Polizei muss einschreiten und die Party wird frühzeitig beendet.

Nach einer mutmaßlich missbräuchlichen Auslösung einer Brandmeldeanlage in einem Berliner Hotel soll ein 31-jähriger Gast Einsatzkräfte angegriffen und Widerstand geleistet haben. Ein Polizist setzte daraufhin ein Distanzelektroimpulsgerät ein.

In Spaniens Dörfern und auch auf Mallorca herrscht Ausnahmezustand: Für die Sonnenfinsternis werden Hunderttausende aus dem Ausland erwartet. Hotels sind vielerorts ausgebucht, die wenigen verbliebenen Zimmer kosten oft ein Vielfaches der üblichen Augustpreise.

In Leipzig muss die Polizei einen randalierenden Hotelgast zur Räson bringen, zwei Beamte werden dabei leicht verletzt. War es Freibergs neuer Oberbürgermeister? Eine Sprecherin der Stadt bestätigte zumindest seine Beteiligung.