Großbrand in Hamburger Hotel: Feuerwehr rettet 14 Menschen

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Bei einem Hotelbrand in Hamburg-St. Georg hat die Feuerwehr in der Nacht zum 21. Juni 2026 insgesamt 14 Menschen aus dem Gebäude gerettet. Wie die Feuerwehr Hamburg mitteilt, wurde eine Person schwer verletzt, weitere 13 Personen hätten leichte Verletzungen erlitten. Der Einsatz dauerte rund vier Stunden. Das Hamburger Abendblatt nennt das Hotel Polo an der Adenauerallee als betroffenes Haus.

Feuerwehr rettet eingeschlossene Gäste aus stark verrauchten Bereichen

Nach Angaben der Feuerwehr sei die Rettungsleitstelle am 21. Juni 2026 um 00:05 Uhr über ein Feuer in einem Hotel an der Adenauerallee im Stadtteil St. Georg informiert worden. Mehrere Anrufer hätten eine starke Rauchentwicklung gemeldet. Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, handelt es sich bei dem Gebäude um das Hotel Polo nahe dem Zentralen Omnibusbahnhof.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hätten sich mehrere Personen an Fenstern bemerkbar gemacht. Aufgrund der starken Verrauchung hätten sie das Gebäude nicht mehr selbstständig verlassen können. Nach Angaben der Feuerwehr habe der Brand im Keller gewütet und es habe die Gefahr bestanden, dass sich das Feuer auf weitere Stockwerke ausbreitet. Daraufhin habe die Einsatzleitung das Alarmstichwort auf ein Feuer mit drei Löschzügen und einen Großeinsatz des Rettungsdienstes erhöht.

Einsatzkräfte koordinieren Rettung und Brandbekämpfung gleichzeitig

Die Feuerwehr habe nach eigenen Angaben parallel die Menschenrettung und die Brandbekämpfung eingeleitet. Aufgrund der Größe des Gebäudes seien drei Einsatzabschnitte eingerichtet worden. Mehrere Trupps unter Atemschutz hätten das Hotel wiederholt kontrolliert, während die Löscharbeiten mit mehreren Strahlrohren erfolgt seien.

Insgesamt seien 14 Personen über tragbare Leitern, eine Drehleiter sowie über den Treppenraum aus dem Gebäude gerettet worden. Der Rettungsdienst habe die Betroffenen gesichtet und medizinisch versorgt. Eine Person sei schwer verletzt worden, während 13 weitere Personen als leicht verletzt eingestuft worden seien. Mehrere Verletzte seien in umliegende Krankenhäuser gebracht worden.

Spezialkräfte überprüfen Umfeld und unterstützen die Lageerkundung

Während des Einsatzes habe die Feuerwehr umfangreiche Be- und Entlüftungsmaßnahmen durchgeführt. Zudem hätten Spezialkräfte das Umfeld auf mögliche Gefahrstoffe überprüft. Zur Lageerkundung sei auch eine Drohne eingesetzt worden, die die Einsatzleitung aus der Luft unterstützt habe.

Nach Abschluss der Rettungs- und Löscharbeiten seien weitere Nachkontrollen erfolgt. Anschließend habe die Feuerwehr die Einsatzstelle an die Polizei Hamburg übergeben.

Rund 160 Einsatzkräfte arbeiten vier Stunden am Brandort

Nach Angaben der Feuerwehr waren die Berufsfeuerwehr Hamburg, die Freiwillige Feuerwehr sowie der Rettungsdienst Hamburg mit rund 160 Einsatzkräften vor Ort. Der Einsatz habe etwa vier Stunden gedauert.

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