Großeinsatz in Hotel in Weibersbrunn: Norovirus bestätigt

| War noch was…? War noch was…?

Nach einem Großeinsatz von Rettungskräften wegen Magen-Darm-Problemen bei zahlreichen Hotelgästen im unterfränkischen Weibersbrunn hat sich der Verdacht auf das Norovirus bestätigt. «Nach aktuellem Stand wurde bisher bei 16 Personen eine Norovirus-Infektion labordiagnostisch bestätigt», teilte das Landratsamt Aschaffenburg mit. Zuvor hatten Medien darüber berichtet. 

In der vergangenen Woche hatten etliche Hotelgäste Magen-Darm-Beschwerden. In dem Hotel waren zu dem Zeitpunkt rund 140 Menschen, hauptsächlich aus vier Reisegruppen. Bei einer Befragung hatten in der Nacht auf Donnerstag 31 Menschen über Beschwerden geklagt und waren teilweise mit Infusionen behandelt worden. Niemand musste nach Behördenangaben ins Krankenhaus (Tageskarte berichtete).

«Ob Noroviren allein für das gesamte Ausbruchsgeschehen verantwortlich sind, wird derzeit noch geprüft», hieß es vom Landratsamt weiter. Die Laboruntersuchungen seien noch nicht abgeschlossen und die Befunde gingen sukzessive ein. 

Noroviren sind sehr ansteckend

Noroviren sind eine der häufigsten Ursachen für akute Magen-Darm-Infektionen. Sie sind hochansteckend und verbreiten sich rasend schnell. Die Viren können von Mensch zu Mensch oder etwa durch verunreinigtes Essen oder Wasser übertragen werden. Auf welchem Weg sich die Hotelgäste angesteckt haben könnten, kann das Landratsamt eigenen Angaben zufolge derzeit nicht sagen. 

Das Gesundheitsamt Aschaffenburg hatte nach dem Vorfall dem Hotel zusätzliche Hygienemaßnahmen vorgeschlagen. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand laut Landratsamt nicht. Die betroffenen Reisegruppen stammen demzufolge nicht aus der Stadt oder dem Landkreis Aschaffenburg. Das Gesundheitsamt Aschaffenburg stehe im Austausch mit den Gesundheitsämtern an den Wohnorten der Betroffenen. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Im historischen Schloss Wallhausen in Sachsen-Anhalt ist in der Nacht ein Großbrand ausgebrochen. Hotelgäste und Personal konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen, mehr als 120 Feuerwehrkräfte sind im Einsatz.

Nach dem gewaltsamen Tod eines Hotelgastes in Rees haben Ermittler einen 42-jährigen Tatverdächtigen in den Niederlanden festgenommen. Gegen ihn liegt ein Haftbefehl wegen Mordes in Tateinheit mit Raub mit Todesfolge vor.

Ein 35-jähriger Niederländer ist in einem Hotel in Rees tot aufgefunden worden. Staatsanwaltschaft und Polizei gehen von einer Gewalttat aus und haben eine Mordkommission eingerichtet.

Vor dem Landgericht Frankfurt hat die Staatsanwaltschaft im Prozess um den tödlichen Sturz einer Frau aus dem 22. Stock eines Hotels lebenslange Haft wegen Mordes beantragt. Die Verteidigung fordert einen Freispruch, das Urteil soll am Freitag fallen.

in Mann soll seine ungeliebte Ehefrau von dem Balkon eines Frankfurter Hotelzimmers im 22. Stock in die Tiefe gestoßen haben – nach Auffassung der Staatsanwaltschaft handelte es sich dabei um einen Mord.

Kriminelle nutzen echte Buchungsdaten, um Reisende kurz vor dem Urlaub zu täuschen. Wie Urlauber betrügerische Zahlungsaufforderungen erkennen und sich vor den Phishing-Angriffen schützen können.

Ein Mann bucht sich mit Partnerin und zwei Kindern in einem Berliner Hotel ein. Er beklagt einen abgebrannten Wohnwagen und eine schwere Erkrankung. Über ein Jahr bleibt er - ohne dafür zu bezahlen.

Bundeskanzler Friedrich Merz und Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron haben sich im Althoff Grandhotel Schloss Bensberg in Bergisch Gladbach getroffen. Das politische Gespräch und das gemeinsame Dinner fanden im Vorfeld des 26. Deutsch-Französischen Ministerrats statt.

Ein Dachstockbrand im Hotel Continental Park in Luzern hat einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Rund 60 Gäste mussten das Hotel verlassen, 120 Einsatzkräfte verhinderten ein Übergreifen der Flammen auf Nachbargebäude.

 

Geschmackssinn verloren, offene Finger – Johann Lafer schildert, wie sehr ihn die Chemotherapie belastet. Offen zu sagen, dass er krank ist, habe ihn befreit, sagt der 68-Jährige.