Großeinsatz in Hotel in Weibersbrunn: Norovirus nicht bestätigt

| War noch was…? War noch was…?

Nach einem Großeinsatz von Rettungskräften wegen Magen-Darm-Problemen bei mehr als 30 Hotelgästen im unterfränkischen Weibersbrunn hat sich der Verdacht auf das Norovirus bisher nicht bestätigt. «Das Ergebnis der eingeschickten Proben steht noch aus und wird im Laufe der nächsten Woche erwartet», teilten das Landratsamt Aschaffenburg und die Gemeinde Weibersbrunn mit. 

Die Ursache für das gehäufte Auftreten der Beschwerden bleibt damit weiterhin unbekannt. Die Betroffenen seien nicht in Quarantäne, einigen gehe es bereits deutlich besser als in der Nacht auf Donnerstag, hieß es. 

Unter dem Stichwort «Massenanfall von Erkrankten» waren zig Rettungskräfte in der Nacht zu einem Hotel gerufen worden, wie die Integrierte Leitstelle mitteilte. Dort hatten Gäste Magen-Darm-Symptome beklagt, die zu einem Norovirus-Infekt passen könnten. 

In dem Hotel waren zu dem Zeitpunkt rund 140 Menschen, hauptsächlich aus vier Reisegruppen, wie der leitende Notarzt sagte. Bei einer Befragung hätten 31 über Beschwerden geklagt und seien danach untersucht und teilweise mit Infusionen behandelt worden. Insgesamt seien die Symptome aber eher leicht gewesen - niemand musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Infektion wohl eingeschleppt

Laut leitendem Notarzt wird vermutet, dass die Infektion durch ein Mitglied einer Reisegruppe eingeschleppt wurde und sich dann schnell verbreitete. Noroviren sind eine der häufigsten Ursachen für akute Magen-Darm-Infektionen. Sie sind hochansteckend und verbreiten sich rasend schnell. Die Viren können von Mensch zu Mensch oder etwa durch verunreinigtes Essen oder Wasser übertragen werden.

Das Gesundheitsamt Aschaffenburg hatte nach dem Vorfall dem Hotel zusätzliche Hygienemaßnahmen vorgeschlagen, die seither umgesetzt werden. Eine Gefahr für die Bevölkerung besteht laut Landratsamt nicht. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

In Spaniens Dörfern und auch auf Mallorca herrscht Ausnahmezustand: Für die Sonnenfinsternis werden Hunderttausende aus dem Ausland erwartet. Hotels sind vielerorts ausgebucht, die wenigen verbliebenen Zimmer kosten oft ein Vielfaches der üblichen Augustpreise.

In Leipzig muss die Polizei einen randalierenden Hotelgast zur Räson bringen, zwei Beamte werden dabei leicht verletzt. War es Freibergs neuer Oberbürgermeister? Eine Sprecherin der Stadt bestätigte zumindest seine Beteiligung.

Nach einer Welle der Hilfsbereitschaft folgen Anfeindungen in den sozialen Medien. Die vom Unwetter in Rathen betroffene TV-Köchin Leister zieht deshalb Konsequenzen.

Ein beißender Geruch in einem Hotelzimmer löst einen größeren Einsatz in Iserlohn aus. Einige brauchen Chemikalien-Schutzanzüge. Erhöhte Ammoniakwerte werden gemessen. War es ein Kühlschrank?

Low Carb und Protein-Bowls liegen im Trend – doch beim Frühstück zählt in vielen Ländern weiterhin vor allem eins: Tradition. Von Hongkong bis Madrid - ein Streifzug durch die Morgenküchen der Welt.

1811 gilt als «Kometenjahrgang». Nun ist eine Flasche des historischen Weins versteigert worden. Das Weingut war schon Goethe ein Begriff.

Eine Weinflasche des Jahrgangs 1811 aus der Pfälzer Lage Forster Ungeheuer ist im Internet für 10.250 Euro versteigert worden. 1811 gilt in der Branche als «Kometenjahrgang», da in diesem Jahr ein großer Himmelskörper erschien.

In der Toskana räumt ein Dominikanermönch das Archiv auf. Dort findet er ein vergilbtes Papier aus dem 19. Jahrhundert für ein Getränk aus Colanüssen und Kokablättern. Klingt bekannt?

Sternekoch Adam Handling hat das Verhalten von Gästen in seinem Pub The Tartan Fox in Cornwall scharf verurteilt, nachdem die Hunde einer Familie Hühner attackierten und die Kinder befruchtete Eier zerstörten.

Nach schweren Unwetterschäden an ihrem Imbiss in der Sächsischen Schweiz hat Verena Leister innerhalb von nur einem Tag rund 200.000 Euro Spenden gesammelt. Nun bat sie um Unterstützung für den Kurort Rathen.