Herztod beim Sex auf Geschäftsreise ist Arbeitsunfall

| War noch was…? War noch was…?

Ein französisches Berufungsgericht hat entschieden, dass der Tod eines Mannes beim Sex auf einer Geschäftsreise als „Arbeitsunfall“ einzustufen ist. Der Sicherheitstechniker verstarb während einer Geschäftsreise in Nordwestfrankreich, nachdem er Geschlechtsverkehr mit einer unbekannten Frau hatte.

Wie „euronews“ berichtet, wies das Bauunternehmen TSO, bei dem der Sicherheitstechniker angestellt war, zunächst jede Haftung ab, da der Vorfall außerhalb der Arbeitszeit und nicht im reservierten Hotelzimmer des Mannes stattfand. Die gesetzliche Krankenkasse argumentierte jedoch, dass es sich um einen Arbeitsunfall handle, und der Arbeitgeber für die Entschädigung verantwortlich sei.

TSO behauptete vor dem Berufungsgericht in Paris, dass der Tod nicht auf die Arbeit zurückzuführen sei, sondern auf die außereheliche Beziehung des Mitarbeiters. Der Mitarbeiter habe „wissentlich seine Dienstreise aus einem von persönlichem Interesse geleiteten Grund, unabhängig von seiner Beschäftigung, unterbrochen“, und sei eine „ehebrecherische Beziehung mit einer völlig Fremden“ eingegangen.

Das Pariser Berufungsgericht urteilte jedoch zugunsten der Krankenkasse, da der Tod während der Geschäftsreise geschah und somit als Arbeitsunfall anzusehen sei. Ein Gerichtssprecher erklärte gegenüber „euronews“, dass sich die Arbeitszeit während einer Geschäftsreise auch auf die Nacht erstrecke und der Arbeitnehmer weiterhin dem Arbeitgeber unterstellt sei, es sei denn, er unterbreche eine Tätigkeit, die nicht zum Alltag gehöre. Das Gericht betonte zudem, dass Sex als „Teil des täglichen Lebens“ angesehen werden könne und der Unfall trotz des Ortswechsels im Bereich der Autorität des Arbeitgebers stattfand.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

16 Tage Oktoberfest sind sehr anstrengend. Wiesn-Wirt Christian Schottenhamel hat deshalb direkt im Festzelt einen Ort, an dem er zwischendrin auch mal kurz abschalten kann.

Zum 46. Jahrestag des Oktoberfest-Attentats erinnerten Stadt und Hinterbliebene an die Opfer. Dieses Mal standen auch die Helfer von damals im Mittelpunkt des Gedenkens.

Der Barolo aus dem Piemont gehört zu den berühmtesten Weinen der Welt. Über Nacht bringt ein Diebeskommando Flaschen im Wert von mehreren Hunderttausend Euro in seinen Besitz. Die Suche läuft.

Von Künstlicher Intelligenz und Nachhaltigkeit bis hin zu Luxus-Hotellerie und Kreuzfahrt: Mit fünf neuen Hochschulzertifikaten erweitert die IST-Hochschule ihr Weiterbildungsangebot.

Der frühere Anwalt von Christina Block, Otmar Kury, tritt als Zeuge im Prozess auf. Wegen seiner Schweigepflicht darf er nur wenig sagen. Eine Botschaft aber ist ihm wichtig.

Die Arbeiterkammer Wien warnt vor einer aktuellen Betrugsmasche im Zusammenhang mit Buchungen über Booking.com. Kunden erhalten gefälschte E-Mails von vermeintlichen Unterkünften mit der Aufforderung, Buchungs- oder Kreditkartendaten zu bestätigen.

Zwei mit einer Schusswaffe ausgestattete Männer haben versucht, ein Hotel in Berlin-Siemensstadt auszurauben. Ein Rezeptionist wurde bei dem Überfall verletzt.

 

Das inzwischen abgerissene Hotel Rittersturz in Koblenz ist vom rheinland-pfälzischen Landtag als «Ort der rheinland-pfälzischen Demokratiegeschichte» ausgezeichnet worden. An das ehemalige Tagungshotel erinnert heute ein Denkmal.

Christian Rach übernimmt im Frühjahr 2027 erneut die Rolle des Restauranttesters bei RTL. Die Bekanntgabe markiert die Rückkehr zu jener Produktion, mit welcher er bereits in den frühen 2000er Jahren erfolgreich war.

Was passiert, wenn man die bayerische Spezialität nachmittags genießt? Eine Ernährungsexpertin bringt Klarheit in den Mythos und erklärt auch, wie lange die Weißwurst frisch im Kühlschrank bleibt.