Hotel National in Zermatt: Gäste überwiesen aufs Privatkonto des Direktors

| War noch was…? War noch was…?

20 Jahre lang führte der Direktor des Hotels National in Zermatt die Geschäfte des Hauses. Acht Jahre lang kümmerte er sich aber offenbar auch um seine eigenen Finanzen und ließ sich Medienberichten zufolge das Geld der Gäste direkt aufs eigene Konto überweisen. Wegen des Vorwurfs der Veruntreuung stand er deshalb in der vergangenen Woche bereits vor Gericht. 

Wie der aktuelle Geschäftsführer Blick.ch verriet, hatte der Verdächtige in den 90er Jahren immer super Zahlen geliefert und sich so eine treue Stammkundschaft aufgebaut. Im Jahr 2004 sei er dann laut Blick jedoch auf die schiefe Bahn geraten. Demnach eröffnete er zunächst ein Konto auf die Adresse des Hotels. Anschließend hätte dann ein Teil der Gäste direkt auf dieses Konto eingezahlt. Da weder der Eigentümer noch die Mitarbeiter etwas davon wussten, flog das Ganze auch nicht auf. 

Wie Blick weiter berichtet, lief die Masche bis 2012, als der Direktor entlassen wurde. Als die Bank die Auflösung des neuen Kontos dem Hotel bestätigt, kommt die Unterschlagung ans Licht: Fast eine halbe Million Franken hatte er bis dahin zur Seite geschafft. Mittlerweile lebt der Ex-Direktor wieder in Deutschland. Zurückzahlen könne er den Betrag aber nicht, wie er laut Blick vor Gericht erklärte. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Im Zuge von Ermittlungen zu einem Hotelbrand in der Silvesternacht in Leipzig ist ein 42-Jähriger in Untersuchungshaft genommen worden. Ein Hotelmitarbeiter kam damals ins Krankenhaus.

Vor ihrem ersten Auftritt als Moderatoren von „Wetten, dass..?“ in Halle äußern Bill und Tom Kaulitz Zweifel am lokalen Hotelangebot. Das Stadtmarketing reagiert gelassen und verspricht den Zwillingen eine angemessene Unterbringung mit Charme.

Ein Streit in einem Restaurant in Hamburg-Marienthal endet tödlich: Ein 41-jähriger Gastronom wurde am Donnerstagabend durch einen Messerangriff getötet. Während die Mordkommission nach dem flüchtigen Täter fahndet, musste die Polizei das Krankenhaus mit einem Großaufgebot gegen aufgebrachte Personen absichern.

Spezialeinheiten der Polizei haben in Köln einen 28-Jährigen festgenommen, der eine Frau über mehrere Stunden gegen ihren Willen in einem Hotel festgehalten haben soll. Vier weitere Männer wurden bei dem Einsatz ebenfalls festgenommen.

Auch das noch: Eines der bekanntesten italienischen Gerichte soll amerikanisch sein. Das verträgt sich mit dem Nationalstolz gar nicht. Hilfe kommt aus einem Land, das niemand auf der Rechnung hatte.

Pommes, Currywurst und massenweise Gyros mit Zwiebeln: Im Ruhrgebiet sorgt der Taxi-Teller schon länger für Begeisterung bei Fast-Food-Fans. Jetzt hat das Gericht einen Social-Media-Hype ausgelöst.

In einem Lokal streitet sich eine Gruppe, dabei wird ein Mensch verletzt. Er erliegt später seinen Verletzungen. Die Polizei fahndet.

Ein Hotelier aus dem Raum Ebersberg wurde vom Amtsgericht München wegen Subventionsbetrugs zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Er hatte kurz vor dem gewinnbringenden Verkauf seines Hauses Corona-Fördergelder in fünfstelliger Höhe beantragt.

Robbie Williams will unter die Hoteliers gehen. Der Popstar plant eine globale Hotelkette mit integrierten Showbühnen, um Beherbergung und Live-Entertainment zu verknüpfen – inspiriert von überteuerten Frühstückspreisen in den USA.

Mit den Worten «Ich will sterben» zeigte ein Mann in einem Restaurant in Bielefeld eine scharfe Handgranate – und forderte Wodka. Bei seiner Festnahme wurde er schwer verletzt. Im Prozess hat der Angeklagte am ersten Tag geschwiegen.