Hotel National in Zermatt: Gäste überwiesen aufs Privatkonto des Direktors

| War noch was…? War noch was…?

20 Jahre lang führte der Direktor des Hotels National in Zermatt die Geschäfte des Hauses. Acht Jahre lang kümmerte er sich aber offenbar auch um seine eigenen Finanzen und ließ sich Medienberichten zufolge das Geld der Gäste direkt aufs eigene Konto überweisen. Wegen des Vorwurfs der Veruntreuung stand er deshalb in der vergangenen Woche bereits vor Gericht. 

Wie der aktuelle Geschäftsführer Blick.ch verriet, hatte der Verdächtige in den 90er Jahren immer super Zahlen geliefert und sich so eine treue Stammkundschaft aufgebaut. Im Jahr 2004 sei er dann laut Blick jedoch auf die schiefe Bahn geraten. Demnach eröffnete er zunächst ein Konto auf die Adresse des Hotels. Anschließend hätte dann ein Teil der Gäste direkt auf dieses Konto eingezahlt. Da weder der Eigentümer noch die Mitarbeiter etwas davon wussten, flog das Ganze auch nicht auf. 

Wie Blick weiter berichtet, lief die Masche bis 2012, als der Direktor entlassen wurde. Als die Bank die Auflösung des neuen Kontos dem Hotel bestätigt, kommt die Unterschlagung ans Licht: Fast eine halbe Million Franken hatte er bis dahin zur Seite geschafft. Mittlerweile lebt der Ex-Direktor wieder in Deutschland. Zurückzahlen könne er den Betrag aber nicht, wie er laut Blick vor Gericht erklärte. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das inzwischen abgerissene Hotel Rittersturz in Koblenz ist vom rheinland-pfälzischen Landtag als «Ort der rheinland-pfälzischen Demokratiegeschichte» ausgezeichnet worden. An das ehemalige Tagungshotel erinnert heute ein Denkmal.

Christian Rach übernimmt im Frühjahr 2027 erneut die Rolle des Restauranttesters bei RTL. Die Bekanntgabe markiert die Rückkehr zu jener Produktion, mit welcher er bereits in den frühen 2000er Jahren erfolgreich war.

Was passiert, wenn man die bayerische Spezialität nachmittags genießt? Eine Ernährungsexpertin bringt Klarheit in den Mythos und erklärt auch, wie lange die Weißwurst frisch im Kühlschrank bleibt.

Die Gerichte auf Mallorca sind völlig überlastet. Das bekommen auch die acht Hobbykegler aus dem Münsterland zu spüren, die auf der Urlaubsinsel bereits seit 2022 der Brandstiftung beschuldigt werden.

Die Wiesn steht in den Startlöchern. Welche Temperaturen der Deutsche Wetterdienst zum Beginn des 191. Oktoberfests derzeit vorhersagt, verrät ein Meteorologe.

500 Euro sollte ein Tavernenbesitzer auf der griechischen Insel Syros zahlen, weil den Beamten der Fisch in seinem Kühlschrank zu frisch erschien, als dass die dazugehörige Rechnung stimmen könnte. Der Wirt ging dagegen vor.

An einer Bar in der Offenbacher Innenstadt hat es am frühen Morgen eine Explosion gegeben. Dabei gingen Schaufensterscheiben der Bar und eines gegenüberliegenden Cafés zu Bruch. Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand.

Händler sollen alte Rennpferde mit gefälschten Papieren als Schlachtpferde verkauft haben. In den Niederlanden soll das Pferdefleisch dann zu Snacks wie Fleischbällchen und Kroketten verarbeitet und über den Großhandel vertrieben worden sein.

Wenn ein Passagier an Bord randaliert oder schon vor dem Abheben auffällig ist, gibt es verschiedene Ansätze für die Crew. In seltenen Fällen werden aggressive Passagiere am Sitz fixiert - so ist es kürzlich auf einem American-Airlines-Flug passiert.

Man kennt das in München: Ein paar Tage nach dem Start des Oktoberfests füllen sich Arztpraxen mit hustenden und schniefenden Menschen. Ein kleiner Piks kann das Erkältungsrisiko lindern.e