Hotel Rittersturz als Ort der Demokratiegeschichte geehrt

| War noch was…? War noch was…?

Das inzwischen abgerissene Hotel Rittersturz in Koblenz ist vom rheinland-pfälzischen Landtag als «Ort der rheinland-pfälzischen Demokratiegeschichte» ausgezeichnet worden. Landtagspräsident Matthias Lammert würdigte die Bedeutung des Ortes und der Konferenz am Dienstagabend bei einer Veranstaltung im Forum Confluentes in Koblenz.

Auf einem steil zum Rhein abfallenden Aussichtspunkt stand von 1925 bis 1974 das Hotel «Rittersturz», in dem bei einer Konferenz der Ministerpräsidenten vom 8. bis 10. Juli 1948 der Grundstein für die Bundesrepublik Deutschland und das Grundgesetz gelegt wurden. «Zugespitzt könnte man sagen: Ohne die Konferenz von Koblenz wäre es mit der Bundesrepublik vielleicht ganz anders gekommen», sagte Lammert im Rahmen der Auszeichnung in Koblenz.

Der Name des Ortes geht auf eine Legende zurück, nach der sich ein Ritter wegen Liebeskummer den Fels hinuntergestürzt hat. An das Tagungshotel mit dem auffälligen Treppengiebel, das wegen mangelnder Standsicherheit – so hieß es auf einer Infotafel – vor mehr als 50 Jahren abgerissen worden ist, erinnert heute ein Denkmal.

Die Auszeichnung wird vom Landtag zweimal jährlich vergeben. Zuletzt waren 2025 das Hambacher Schloss und die Fruchthalle in Kaiserslautern ausgezeichnet worden. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Zu viele Fische, zu wenig Licht: Nach einer Bürgerbeschwerde nimmt die Veterinärbehörde ein Aquarium im Gastraum eines Karlsruher Lokals unter die Lupe – und stellt dabei gleich mehrere Verstöße fest.

Freibergs Oberbürgermeister Preißler wird vorgeworfen, vor kurzem in einem Leipziger Hotel randaliert und Gegenstände aus dem Fenster geworfen zu haben. Nun wurde offiziell ein Disziplinarverfahren eröffnet.

In Peking sollen Essenskuriere künftig weniger unter Zeitdruck stehen. Wartezeiten an roten Ampeln werden aus der Lieferzeit herausgerechnet. Zudem sollen schlechtes Wetter und schwierige Verkehrsverhältnisse stärker berücksichtigt werden.

Eine Weltreise per Kreuzfahrtschiff wollte ein Paar auch im FKK-Bereich genießen. Die beiden wurden aber von der Größe und Ausstattung enttäuscht und forderten Geld zurück. Nun entschied ein Gericht.

In einem Restaurant in Rottenburg am Neckar soll ein 31-jähriger Gast den Betreiber geschlagen und anschließend auch Polizisten angegriffen haben. Die Einsatzkräfte brachten den Mann schließlich in eine Fachklinik.

Wie viele Schläge braucht Münchens neuer OB beim legendären Wiesn-Anstich? Dominik Krause hat wie seine Vorgänger ein Anzapftraining absolviert - und sagt, warum das vor dem Auftritt wichtig ist.

Für den Mord an seinem ehemaligen Chef ist ein 29-Jähriger zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Der Mann hatte im Oktober vergangenen Jahres den 50 Jahre alten Gastwirt in dessen Lokal in Rheinfelden mit einem Hammer getötet.

Wegen einer Bedrohung aus dem Iran hat das Weiße Haus bei Donald Trumps Rückflug vom Nato-Gipfel in der Türkei Berichten zufolge zu einer ungewöhnlichen List gegriffen. Der Präsident stieg vor Kameras in die Air Force One, wechselte laut «Washington Post» anschließend aber unbemerkt in einen Catering-Container.

Erst stimmte offenbar der Belag nicht, dann war eine Pizza den Kunden zu klein - und schließlich rückte die Polizei an. Aus einer Reklamation in einer Pizzeria in Osnabrück soll eine handfeste Auseinandersetzung geworden sein.

Mitten in der Hauptreisezeit sorgt Europas aktivster Vulkan auf Sizilien für große Probleme. In Catania kann am Morgen nur eine einzige Maschine starten. Touristen sind verzweifelt.