Hotelbrand in Münster: 35-Jähriger wegen versuchten Mordes in U-Haft

| War noch was…? War noch was…?

Drei Tage nach einem Hotelbrand in Münster ist für den 35 Jahre alten Leiter des Hauses Haftbefehl wegen versuchten Mordes, Brandstiftung und gefährlicher Körperverletzung erlassen worden. Wie die Polizei mitteilte, steht der Mann im Verdacht, den Brand am vergangenen Sonntag absichtlich in der von ihm genutzten Wohnung im Hotel gelegt zu haben. Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll er damit versucht haben, seine Ex-Frau, die in der Nacht bei ihm war, zu töten. Die 42-Jährige erlitt lebensgefährliche Verletzungen und wird in einer Spezialklinik behandelt.

Ermittlungen durch die Polizei und einen Sachverständigen ergaben keine Hinweise auf eine technische Brandursache. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft ordnete ein Richter Untersuchungshaft gegen den 35-Jährigen an. Der bestreitet hingegen die Tatvorwürfe, wie Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt am Mittwoch erklärte. Die Hintergründe für die Tat sowie das Motiv sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Trend zur Humanisierung erreicht den Napf: Das neue YouTube-Format „Dog’s Kitchen“ mit TV-Koch Mike Süsser beleuchtet die Parallelen zwischen moderner Gastronomie und hochwertiger Tiernahrung.

Wenige Hotels in Dubai sind so bekannt - und teuer - wie das Burj al Arab. Jetzt kommt es dort im Zuge der Eskalation in der Region zu einem Brand. Das Medienbüro spricht von einem «kleinen» Vorfall.

Entführte Kinder, verfeindete Ex-Ehepartner, angeklagte Promis und frühere Geheimdienstler: Viele Details im Fall Block klingen wie ein übertriebener Krimi. Wie geht der Hamburger Prozess nun weiter?

Ein Hotelgast hat beim Duschen einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Wegen der ausgiebigen und heißen Dusche rückten fünf Feuerwehrfahrzeuge und 28 Einsatzkräften an.

Sieben Streifenwagen, ein gestohlenes Taxi und ein Hotelgast auf der Flucht: Was die Polizei zu einer Verfolgungsfahrt zwischen Scharbeutz und Travemünde sagt.

Wegen vorenthaltener Sozialabgaben in Höhe von 98.000 Euro wurden die Inhaberin und der Geschäftsführer eines Freiburger Restaurants zu Bewährungsstrafen verurteilt. Die Ermittlungen des Zolls deckten die jahrelangen Falschmeldungen auf.

Ein jahrelanger Rechtsstreit um ein kostenloses Zimmer im New Yorker Hotel endet mit einer Verurteilung wegen Betrugs. Ein Gast nutzte eine Gesetzeslücke von 1969, um über fünf Jahre mietfrei zu wohnen und zeitweise das Eigentum am gesamten Hotel zu beanspruchen.

Schaukeln in 86 Metern Höhe: Ab Ostern 2026 erhält das Atlantic Hotel Sail City in Bremerhaven mit der „High Swing“ eine neue Attraktion. Das Projekt der Jochen-Schweizer-Tochter Bungee.de zielt auf rund 10.000 Besucher jährlich ab und soll die touristische Anziehungskraft der Seestadt weiter steigern.

Nach einem Brand in einem Restaurant in Troisdorf (Rhein-Sieg-Kreis) ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der Brandstiftung. Durch das Feuer in dem Restaurant war das darüber liegende Hotel in der Nacht zum Donnerstag evakuiert worden.

In Troisdorf-Spich zerstörte ein nächtliches Feuer ein erst kürzlich eröffnetes Restaurant. Wegen der starken Rauchentwicklung und einer Verpuffung evakuierte die Feuerwehr ein angrenzendes Hotel mit 70 Gästen. Die Kriminalpolizei ermittelt nun zur Brandursache.