Hunderte demonstrieren in Berlin gegen Räumung der Kneipe «Meuterei»

| War noch was…? War noch was…?

Einige hundert Menschen haben am Dienstagabend gegen die geplante Räumung der linken Kiezkneipe «Meuterei» in Berlin-Kreuzberg protestiert. Der Demonstrationszug startete gegen 18.45 Uhr nahe der Kneipe in der Reichenberger Straße in Kreuzberg und zog nach Friedrichshain. Die Stimmung der Teilnehmer aus der linken und linksradikalen Szene war aggressiv, laute Sprechchöre gegen Kapitalismus und die Polizei waren zu hören.

Erste Böller flogen zum Start, Teilnehmer schossen einige Raketen ab und zündeten bengalisches Feuer. Die Polizei war mit einem größeren Aufgebot vertreten, Polizisten mit Helm begleiteten den Aufzug an beiden Seiten. Die Demonstranten wollten am Abend auch in Friedrichshain an dem besetzten Haus «Rigaer 94» vorbei laufen.

Die Kneipe «Meuterei» soll am Donnerstagmorgen um 8.00 Uhr geräumt werden. Von Mittwochnachmittag bis Donnerstagabend hat die Polizei eine Sperrzone in der Umgebung verhängt. Im Internet rufen linke Gruppen schon länger zum Protest am Donnerstagmorgen auf. Die Polizei wird mit einem großen Aufgebot präsent sein. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

In einem Lokal streitet sich eine Gruppe, dabei wird ein Mensch verletzt. Er erliegt später seinen Verletzungen. Die Polizei fahndet.

Ein Hotelier aus dem Raum Ebersberg wurde vom Amtsgericht München wegen Subventionsbetrugs zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Er hatte kurz vor dem gewinnbringenden Verkauf seines Hauses Corona-Fördergelder in fünfstelliger Höhe beantragt.

Robbie Williams will unter die Hoteliers gehen. Der Popstar plant eine globale Hotelkette mit integrierten Showbühnen, um Beherbergung und Live-Entertainment zu verknüpfen – inspiriert von überteuerten Frühstückspreisen in den USA.

Mit den Worten «Ich will sterben» zeigte ein Mann in einem Restaurant in Bielefeld eine scharfe Handgranate – und forderte Wodka. Bei seiner Festnahme wurde er schwer verletzt. Im Prozess hat der Angeklagte am ersten Tag geschwiegen.

Das Hotel Bareiss feiert sein 75-jähriges Bestehen und ehrt im Morlokhof zahlreiche Mitarbeiter für bis zu 35 Jahre Betriebstreue. Die Inhaberfamilie sowie Vertreter von IHK und Politik betonen die Bedeutung langjähriger Arbeitsverhältnisse

Bunt, modern, emotional: Das neue Wiesn-Plakat wurde hochgelobt - und sorgt nun für Wirbel. Warum der Künstler jetzt sogar Anfeindungen im Netz erlebt – und was die Stadt dazu sagt.

Nach dem mutmaßlichen Verschwinden und dem sexuellen Missbrauch eines Mädchens aus dem südbadischen Erlebnisbad Rulantica erheben die Eltern Vorwürfe gegen den Europa-Park.

Vor vier Jahren warf Gil Ofarim einem Hotelmitarbeiter vor, ihn aus antisemitischen Gründen nicht einchecken lassen zu haben. Die Vorwürfe waren erfunden. Nun äußert sich der Mitarbeiter erstmals.

Er kam als umstrittenster Thronanwärter - und geht als König: Musiker Gil Ofarim hat trotz aller kontroversen Diskussionen um seine Person das RTL-Dschungelcamp gewonnen. Der 43-Jährige erhielt am späten Abend die meisten Stimmen der Zuschauer.

Lecker oder gewöhnungsbedürftig? Ein Känguru-Chili in der Uni-Mensa in Erlangen spaltet die Meinungen – und bringt sogar Buchautor Marc-Uwe Kling ins Gespräch.