Im Restaurant nicht bezahlt - Geldstrafe für Jimi Blue Ochsenknecht

| War noch was…? War noch was…?

Wegen einer zunächst nicht bezahlten Rechnung über 1.900 Euro für Essen und Getränke muss Jimi Blue Ochsenknecht eine Geldstrafe zahlen. Ein Strafbefehl über 80 Tagessätze wegen Betrugs sei rechtskräftig geworden, bestätigte ein Sprecher des Amtsgerichts München. Die Höhe der Geldstrafe blieb zunächst unklar. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatte Ochsenknecht im März 2022 in einem Restaurant und einer Cocktailbar in Graz eine Rechnung von insgesamt 1.900 Euro zunächst absichtlich nicht bezahlt. Der Schauspieler äußerte sich auf Instagram nach Medienberichten über den Strafbefehl selbst dazu und sagte, er habe in der Vergangenheit «nicht alles richtig gemacht».

«Ich habe früher nicht alles richtig gemacht»

Ochsenknechts Anwalt sagte der «tz», man habe wegen «einer fehlerhaften Zustellung» vorsorglich Rechtsmittel gegen den Strafbefehl eingelegt, diese aber inzwischen zurückgenommen: «Der Strafbefehl wurde nun akzeptiert, um die Verantwortung zu übernehmen und einen Schlussstrich zu ziehen.»

Der Schauspieler selbst sagte in seinem Instagram-Video, er habe die Rechnung «schon längst» beglichen. «Ich habe früher nicht alles richtig gemacht, deswegen habe ich den Einspruch zurückgenommen, habe gesagt, ich bin schuld, habe mich entschuldigt, ich nehme die Schuld auf mich - aber versuche seit letztem Jahr, alles richtig zu machen, besser zu machen», sagte Ochsenknecht. «Ich arbeite charakterlich, beruflich an mir, finanziell an mir.» (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Der SWR startet im April 2026 die Reihe „Hausnummer Lecker“. Sören Anders kocht dabei bei Menschen zu Hause mit den Zutaten, die er in deren Kühlschrank vorfindet.

In einem Hotel in Cochem ist am Mittwoch ein Brand ausgebrochen. Drei Menschen wurden laut Polizei leicht verletzt, die Ermittlungen zur Ursache laufen.

In einem Bielefelder Restaurant droht ein Mann mit einer Kriegswaffe und verlangt Alkohol. Das Landgericht verhängt eine Haftstrafe und ordnet einen Entzug an.

Nach dem Untergang des Restaurantschiffs «Vaterland» in der Marina Lubmin ist das weitere Vorgehen unklar. Das Schiff war am Dienstag aus bislang ungeklärter Ursache vollgelaufen und liegt seitdem auf Grund.

Das Deutsche Weininstitut lädt am 25. und 26. April 2026 zum 16. bundesweiten Weinwanderwochenende ein. Über 100 geführte Touren in fast allen deutschen Anbaugebieten bieten Einblicke in den regionalen Weinbau.

Ein Gastwirt wird in Würzburg in seinem Lokal erschossen. Ein Gericht verurteilt mehr als zwei Jahrzehnte später ein Vater-Sohn-Duo - und das muss sich nun mit der Entscheidung abfinden.

Drei Monate nach dem großen Stromausfall im Berliner Südwesten kommt die Erstattung der Hotelkosten von Betroffenen langsam voran. Von 2.881 gestellten Anträgen wurden inzwischen etwa 700 ausgezahlt oder positiv beschieden.

Ein Schluck aus der falschen Flasche: In einem Schnellrestaurant in Kassel bekam ein Kleinkind Desinfektionsmittel statt Wasser. Die Staatsanwaltschaft ermittelte – was kam dabei heraus?

Ein Mann soll seine ungeliebte Ehefrau von dem Balkon eines Frankfurter Hotelzimmers im 22. Stock in die Tiefe gestoßen haben – nun hat im Frankfurter Landgericht ein aufwendiger Indizienprozess gegen den 60-Jährigen begonnen.

Ochsenknecht war ohne Verurteilung davongekommen. Das könnte nur ein vorläufiger Schlussstrich gewesen sein: Für die Staatsanwaltschaft ist die Causa rund um eine Hotelrechnung noch nicht erledigt.