In Hotels nicht bezahlt - Verdächtiger in Untersuchungshaft

| War noch was…? War noch was…?

Unter dem Vorwand Mitarbeiter einer Firma zu sein, soll sich ein Mann in zahlreiche Hotels eingemietet und diese nicht bezahlt haben. Wegen des Betrugsverdachts in 15 Fällen ist der Verdächtige nun in Untersuchungshaft, wie die Polizei Mannheim mitteilte. Nach einem Hotelaufenthalt in Sinsheim (Rhein-Neckar-Kreis) im Mai dieses Jahres erwirkte die Staatsanwaltschaft Heidelberg einen Haftbefehl.

Am vergangenen Wochenende mietete sich der Mann in einem Hotel in Buxtehude (Niedersachsen) ein. Der Hotelier wurde misstrauisch und verständigte die Polizei. Nach seiner Festnahme am Montag wurde der Verdächtige dem Amtsgericht vorgeführt.

Seit Juni 2021 soll sich der 33-Jährige zum Teil für mehrere Wochen in Hotels in ganz Deutschland eingemietet haben. Um das Vertrauen in sich zu untermauern, hatte er eine Firma unter falschem Namen gegründet. Die Polizei vermutet, dass der Verdächtige in weit mehr Fällen vergleichbare Taten begangen hat. Dabei soll ein Schaden im sechsstelligen Bereich entstanden sein. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ein Kunde beschwert sich über ein zu leichtes halbes Brot. Das hat teure Folgen für den Bäckermeister. Jetzt muss jede Scheibe gewogen werden. Macht die Regelung die Kunden glücklich?

Etliche Menschen klagten in einem Hotel in Weibersbrunn über Magen-Darm-Probleme. Zahlreiche Rettungskräfte rückten an. Mittlerweile ist die Ursache für die Beschwerden bekannt.

Für das Hotel Palace in Luzern war ein angebliches Verkaufsinserat über 275 Millionen Euro aufgetaucht. Das Hotelmanagement dementierte einen Verkauf und bezeichnet das Angebot als vollständig erfunden.

Warum für eine besondere Kelterei in Erfurt nun offiziell göttlicher Segen erbeten wurde – und das gleich auch noch auf ökumenischem Wege.

Berlin erreicht im internationalen Work from Anywhere Index der International Workplace Group den 30. Platz und ist damit die einzige deutsche Stadt in der Top 50. Bangkok führt das weltweite Ranking vor Tokio und Barcelona an.

In der Bamberger Altstadt ist ein Auto in ein Haus gekracht und hat dabei die Außenwand durchbrochen. Wie Augenzeugen vor Ort einer dpa-Reporterin schilderten, fuhr der Wagen zunächst durch den Außenbereich einer Gaststätte

Eigentlich wollen sie in die Berge fahren, doch als bei einer Pause ihre geliebte Katze davonläuft, schmeißt eine Familie ihre Pläne über den Haufen. Nun heißt es Autobahn statt Gipfelkreuz.

Nach einem Polizeieinsatz in Leipzig ist Freibergs Oberbürgermeister abgetaucht. Auch eine Sondersitzung des Stadtrates bringt nicht mehr Klarheit. Das Rathaus ist im Krisenmodus.

Am Feiertag Nyepi steht die Urlaubsinsel still - auch für Touristen. Ein Mann aus der Schweiz ärgert sich im Internet über die Regeln. Dafür muss er nun ein Jahr ins Gefängnis.

Muss in einer Gießener Vereinsgaststätte Alkohol ausgeschenkt werden oder reicht ein alkoholfreies Angebot? Nun beschäftigt der Fall das Oberlandesgericht in Frankfurt.