Fernsehkoch Johann Lafer hat sich erneut zu seiner Krebserkrankung geäußert. Zuvor hatte der 68-Jährige in Interviews über seine Diagnose gesprochen und dabei unter anderem erklärt, er wolle sich einen lang gehegten Wunsch erfüllen und das Basislager des Mount Everest im Himalaya besuchen. Die Erkrankung habe ihm vor Augen geführt, dass man nichts aufschieben dürfe.
Johann Lafer spricht offen über seine Krebserkrankung und Behandlung
Bereits im Mai 2026 hatte Lafer öffentlich gemacht, dass er an Lymphdrüsenkrebs erkrankt sei. Gegenüber dem „Münchner Merkur“ erklärte er, Anfang des Jahres mit einer Chemotherapie begonnen zu haben. Metastasen hätten sich im gesamten Körper ausgebreitet. Heilbar sei die Erkrankung nicht, sie lasse sich jedoch eindämmen.
Eine verlässliche Prognose über die verbleibende Lebenszeit gebe es nach seinen Worten nicht. Der Krankheitsverlauf sei von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Er habe von Betroffenen gehört, die nur ein Jahr überlebt hätten, während andere noch zehn Jahre gut mit der Erkrankung lebten. Daraus habe er für sich die Konsequenz gezogen: „Man darf nichts aufschieben.“
Persönliche Stellungnahme ergänzt die öffentliche Berichterstattung
Nachdem zahlreiche Medien über seine Erkrankung berichtet hatten, veröffentlichte Johann Lafer eine persönliche Stellungnahme in den sozialen Medien. Darin erklärte er, er befinde sich „weiterhin auf einem guten Weg der Genesung“. Seine behandelnden Professoren bewerteten den Verlauf der Behandlung „sehr positiv“, zudem habe er „uneingeschränktes Vertrauen“ in deren medizinische Expertise.
Gleichzeitig bat Lafer darum, seine Privatsphäre und die seiner Familie zu respektieren und von weiteren Spekulationen über seinen Gesundheitszustand abzusehen.














