Kein Schmerzensgeld nach Sturz in Hotel

| War noch was…? War noch was…?

Ein Hotelbesitzer an der Mosel ist nicht verpflichtet, einer Frau Schadensersatz zu zahlen, nachdem diese auf einer Treppe gestürzt und sich dabei verletzt hatte. So entschied das Landgericht Koblenz. Die Klägerin hatte sich bei dem Sturz im Juni 2020 den Fuß gebrochen und forderte insgesamt 15.000 Euro Schmerzensgeld.

Wie „SWR aktuell“ berichtet, wurde die Frau nach ihrem Sturz mehrfach operiert und konnte insgesamt zwei Monate lang nicht arbeiten. Die Klägerin forderte daher vom Hotelbetreiber Schadensersatz und Schmerzensgeld in Höhe von 15.000 Euro, da sie der Meinung war, dass das Hotel seine Verkehrssicherungspflicht verletzt habe. Sie monierte das Fehlen eines zweiten Handlaufs an der Treppe sowie die Stolperfallen durch lose Teppichflicken.

Das Gericht wies die Klage jedoch ab, da der Hotelier alle gesetzlichen Vorschriften eingehalten und die Treppe ausreichend gesichert hatte – einschließlich eines festen und griffsicheren Handlaufs. Zudem hatte die Frau angegeben, beim Umknicken keinen Halt gefunden zu haben. Nach Ansicht des Gerichts waren die Treppe und die Teppichflicken somit nicht die Ursache für den Sturz. Der Hotelier treffe daher keine Schuld, so das Gericht. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Geschmackssinn verloren, offene Finger – Johann Lafer schildert, wie sehr ihn die Chemotherapie belastet. Offen zu sagen, dass er krank ist, habe ihn befreit, sagt der 68-Jährige.

Die Betreiberin des Café Eule im Gleisdreieckpark in Berlin hat für Aufsehen gesorgt, weil sie einem Anhänger der AfD die Bedienung verwehrte. Die Gastronomin, die den Betrieb seit neun Jahren führt, thematisierte den Vorfall in einer Videoreihe auf Instagram.

Der Mann, der im Hauptjob vor allem politische Debatten anheizt, lässt inzwischen auch Zwiebeln anschwitzen. Jan Böhmermanns Kochshow-Hommage an Alfred Biolek geht in die nächste Runde.

Zwei Jahre nach dem Einsturz eines Hotels in Kröv an der Mosel mit zwei Toten hat die Staatsanwaltschaft Trier Anklage gegen einen Ingenieur für Baustatik erhoben. Der Vorwurf laute fahrlässige Tötung in zwei Fällen und fahrlässige Körperverletzung in acht Fällen sowie Baugefährdung.

In zwei Berliner Hotels werden Gäste überfallen. In beiden Fällen soll der Täter an der Zimmertür geklopft und dann ein Messer gezogen haben. Eine betroffene Frau spricht vor Gericht von einem Trauma.

Im Rhein herrscht Niedrigwasser, die großen Frachtschiffe fahren daher bereits mit weniger Ladung. Nun gibt es auch Folgen für die Personenschifffahrt - in Bonn steht ein Schiff quer auf dem Rhein.

Bei einem Küchenbrand in einer Gastronomie in Lübeck ist am Mittwochabend ein Mensch schwer verletzt worden. Das Feuer griff nach Angaben der Feuerwehr auf Teile der Fassade und des Daches über.

Lange, bevor er als Koch Geld verdiente, besserte Alexander Herrmann sein Taschengeld als Kofferträger auf. Vor allem bei den Bayreuther Festspielen bewährte sich dabei ein kleiner Kniff.

Blockierte Notausgänge, fehlender Brandschutz: Nach dem Pub-Feuer mit 30 Toten in Bangkok soll es Konsequenzen geben. Im Fokus stehen nicht nur Gesetze, sondern auch das Verhalten der Clubbetreiber.

Eine 40-jährige Frau ist in München in den Schacht eines Wäscheaufzugs gestürzt und schwer verletzt worden. Die Feuerwehr musste sie unter beengten Bedingungen mit einer Spezialtrage über zwei Stockwerke retten.