Keine Ausnahme für Fußballstars: Kimmich darf vor Bayern-Spiel nicht ins Team-Hotel

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Am Freitag spielt der FC Bayern in Augsburg. Geschlafen wird im Augsburger Hotel "Maximilian´s", in dem mittlerweile die 2G-Regel gilt. Da Joshua Kimmich, Serge Gnabry, Jamal Musiala und Eric Maxim Choupo-Moting Berichten zufolge bisher nicht geimpft sind, bedeutet das für die Profis, dass sie sich einen anderen Schlafplatz suchen müssen. So bestätigte ein Hotel-Mitarbeiter der Bild, dass es auch für Fußballstars keine Ausnahme gebe. 

Nach Meinung des Rechtsexperten Joachim Rain könnte der FC Bayern München sogar das Gehalt von ungeimpften Spielern für die Dauer einer verordneten Quarantäne einbehalten. «Ein juristisches Vorgehen dagegen hätte nur Erfolg, wenn die zugrundeliegenden Rechtsgrundlagen vom Gericht für unwirksam erachtet würden, etwa weil sie einen indirekten Impfzwang begründen. Dass ein Gericht dies so sieht, ist eher unwahrscheinlich», sagte Rain bei Sport1.

Nach dem positiven Corona-Test von Nationalspieler Niklas Süle mussten auch die drei ebenfalls zur Nationalelf gereisten Bayern-Profis Kimmich, Jamal Musiala und Serge Gnabry zunächst in Quarantäne. Gleiches galt für Süles Bayern-Kollegen Eric Maxim Choupo-Moting. 

Kimmich hatte zuvor für Aufsehen gesorgt, als er einräumte, nicht gegen das Coronavirus geimpft zu sein, weil er Langzeitfolgen fürchtet. Süle war im Kreis der Nationalmannschaft trotz vollständiger Impfung positiv getestet worden.

Für die meisten Nicht-Geimpften soll es bei Verdienstausfällen, die wegen einer angeordneten Quarantäne entstehen, seit dem 1. November an keine Entschädigung mehr geben. Greifen soll dies für alle, für die es eine Impfempfehlung gegen das Coronavirus gibt und die sich auch impfen lassen können. (dpa)


 

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