Kurioser Umweg: Tui-Maschine fliegt von Italien nach London über Tunesien

| War noch was…? War noch was…?

Einen kuriosen Umweg auf dem Flug von Süditalien nach London haben fast 200 Passagiere gemacht. Anstatt auf direktem Weg von Lamezia Terme Richtung Großbritannien zu fliegen, nahm die Tui-Maschine Kurs nach Südwesten - und landete nach rund einer Stunde in Tunesien.

Das Reiseunternehmen bestätigte der britischen Zeitung «Independent» (Dienstag) den Vorfall: Flug BY4651 habe am Samstag einen kurzen Zwischenstopp am Flughafen Enfidha-Hammamet eingelegt, um dort Ausrüstung für ein anderes Flugzeug abzugeben. Demnach benötigte eine ältere Maschine vom Typ Boeing 737, die von Tunesien nach Manchester fliegen sollte, nach einem technischen Problem Unterstützung.

Die 189 Passagiere an Bord, darunter kleinere Kinder, hätten ein kostenloses Getränk erhalten und könnten eine Entschädigung für die mehr als vierstündige Verspätung beantragen, hieß es von Tui weiter. Da der Flug im EU-Land Italien startete, haben die Passagiere ein Anrecht auf eine Erstattung in Höhe von 400 Euro pro Person.

Von Tunesien ging es dann in drei Stunden schließlich zum eigentlichen Ziel, dem Flughafen Gatwick südlich von London. Wie der «Independent» schrieb, liegen solche Umleitungen im Ermessen der Fluggesellschaften, wenn damit ein Betriebsproblem behoben wird. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Spezialeinheiten der Polizei haben in Köln einen 28-Jährigen festgenommen, der eine Frau über mehrere Stunden gegen ihren Willen in einem Hotel festgehalten haben soll. Vier weitere Männer wurden bei dem Einsatz ebenfalls festgenommen.

Auch das noch: Eines der bekanntesten italienischen Gerichte soll amerikanisch sein. Das verträgt sich mit dem Nationalstolz gar nicht. Hilfe kommt aus einem Land, das niemand auf der Rechnung hatte.

Pommes, Currywurst und massenweise Gyros mit Zwiebeln: Im Ruhrgebiet sorgt der Taxi-Teller schon länger für Begeisterung bei Fast-Food-Fans. Jetzt hat das Gericht einen Social-Media-Hype ausgelöst.

In einem Lokal streitet sich eine Gruppe, dabei wird ein Mensch verletzt. Er erliegt später seinen Verletzungen. Die Polizei fahndet.

Ein Hotelier aus dem Raum Ebersberg wurde vom Amtsgericht München wegen Subventionsbetrugs zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Er hatte kurz vor dem gewinnbringenden Verkauf seines Hauses Corona-Fördergelder in fünfstelliger Höhe beantragt.

Robbie Williams will unter die Hoteliers gehen. Der Popstar plant eine globale Hotelkette mit integrierten Showbühnen, um Beherbergung und Live-Entertainment zu verknüpfen – inspiriert von überteuerten Frühstückspreisen in den USA.

Mit den Worten «Ich will sterben» zeigte ein Mann in einem Restaurant in Bielefeld eine scharfe Handgranate – und forderte Wodka. Bei seiner Festnahme wurde er schwer verletzt. Im Prozess hat der Angeklagte am ersten Tag geschwiegen.

Das Hotel Bareiss feiert sein 75-jähriges Bestehen und ehrt im Morlokhof zahlreiche Mitarbeiter für bis zu 35 Jahre Betriebstreue. Die Inhaberfamilie sowie Vertreter von IHK und Politik betonen die Bedeutung langjähriger Arbeitsverhältnisse

Bunt, modern, emotional: Das neue Wiesn-Plakat wurde hochgelobt - und sorgt nun für Wirbel. Warum der Künstler jetzt sogar Anfeindungen im Netz erlebt – und was die Stadt dazu sagt.

Nach dem mutmaßlichen Verschwinden und dem sexuellen Missbrauch eines Mädchens aus dem südbadischen Erlebnisbad Rulantica erheben die Eltern Vorwürfe gegen den Europa-Park.