Leichenfund unter Bäckerei-Terrasse

| War noch was…? War noch was…?

Am Freitag ist bei Arbeiten in Bad Oeynhausen ein unbekannter, männlicher Leichnam unter einer Terrasse gefunden worden. Wie die Polizei nun mitteilte, ist die Terrasse Teil der Außengastronomie einer Bäckerei am Südbahnhof. Die Staatsanwaltschaft Bielefeld und eine Mordkommission haben die Ermittlungen aufgenommen, um die Identität des Mannes und die Todesursache zu klären.

Am Freitagmittag erhielt die Polizei gegen 11:44 Uhr Kenntnis, dass ein Angestellter bei Aufräumarbeiten eine Leiche unter der Terrasse entdeckt hatte. Nachdem Kriminalbeamte der Kreispolizeibehörde Minden-Lübbecke die ersten Ermittlungen aufgenommen hatten, standen weder die Identität des Mannes noch die genauen Todesumstände fest. Sie informierten das Polizeipräsidium Bielefeld, das nun mit der siebenköpfigen Mordkommission "Terrasse" gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Bielefeld die Ermittlungen übernommen hat.

Der Leiter der Mordkommission Kriminalhauptkommissar Jürgen Kollien erklärt: "Bislang haben wir die Identität des Mannes noch nicht klären können. Wir prüfen, ob es sich um ein Kapitalverbrechen handeln könnte. Mehr Aufschluss erwarten wir durch die anstehende Obduktion in der nächsten Woche." Wann die ersten Informationen der Rechtsmedizin vorliegen werden, ist bislang noch nicht bekannt.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Bremen: Streit um Burger endet in Schlägerei zwischen Kunden und Mitarbeitern

Im Streit um die Qualität eines Burgers sind Mitarbeiter und Kunden eines Bremer Schnellrestaurants mit Stuhl, Besen und Fäusten aufeinander losgegangen. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung.

Gin mit Kräutern aus dem Garten der Queen

Lorbeerblätter, Weißdorn, Zitronenstrauch: Pflanzen wie diese aus dem Garten des Buckingham-Palasts gehören zu den zwölf angereicherten Zutaten eines Wacholderschnapses, der nun im offiziellen Online-Souvenirshop des britischen Königshauses zu kaufen ist.

Nur zwei Drittel der Deutschen cremen sich ein

Sommer, Sonne, Sandstrand - klingt nach einem perfekten Urlaub. Damit die erholsame Auszeit auch gelingt, sollte jedoch der Sonnenschutz nicht vergessen werden. Dennoch benutzen nur 67,2 Prozent der Konsumenten zumindest gelegentlich Sonnenschutzmittel.

Palmengarten auf Münchner Theresienwiese

Palmen statt Bierzelt an der Bavaria: Der Umweltverein Green City hat auf der Theresienwiese eine Mini-Oase aufgebaut. Normalerweise werden dort bereits die Festzelte und Fahrgeschäfte für das Oktoberfest errichtet, das aber in diesem Jahr wegen der Coronapandemie ausfällt.

Teure Fastfood-Party: 26.000 Dollar-Strafe wegen Corona-Verstoß in Australien

Ein Fastfood-Snack für eine Geburtstagsparty in Australien ist die Gäste teuer zu stehen gekommen. Weil sie gegen die Ausgangssperren wegen der Corona-Pandemie verstießen, mussten die Partygäste in Melbourne insgesamt etwa 26.000 australische Dollar an Strafe zahlen.

Spitze der Loreley „aus Versehen“ verkauft

Die Stadt St. Goarshausen hat aus Versehen die Spitze des weltberühmten Loreley-Felsplateaus verkauft - für einen niedrigen dreistelligen Betrag. Im Rahmen der Umgestaltung des weltberühmten Ortes war der Verkauf zunächst gar nicht bemerkt worden.

Ergebnis zum Oktoberfestattentat: Bombenleger wollte Führerstaat

13 Tote, mehr als 200 Verletzte: Das Oktoberfestattentat vor 40 Jahren war der größte rechtsextreme Anschlag in der Geschichte der Bundesrepublik. Ende 2014 wurden die Ermittlungen neu aufgenommen. Nun liegt das Ergebnis vor.

Einmietbetrüger übernachtete trotz Corona-Hotelsperre - und flog nun auf

Ungeachtet aller Corona-Einschränkungen hat sich ein per Haftbefehl gesuchter Betrüger wochenlang in Hotels in Vorpommern versteckt - ohne zu bezahlen. Der 51-Jährige hat nun insgesamt zwölf Hotelbetrügereien seit Februar gestanden und wurde in eine Haftanstalt gebracht.

Hotdog-Wettesser bricht eigenen Rekord: 75 Würstchen in zehn Minuten

Dutzende würgen Hotdogs hinunter, die Zuschauer johlen. Das traditionelle Wettessen in New York gehört in den USA fest zum Nationalfeiertag, doch wegen des Coronavirus ging es 2020 anders zu.

36 Flaschen für 300 000 Euro: Händler muss Fake-Wein zurücknehmen

Ein Urteil des Oberlandesgerichts Köln (OLG) bringt einem Weinhändler aus Bayern Hunderttausende Euro. Dieser hatte eine Lieferung eines Händlers aus Köln bezogen - doch der Wein erwies sich als Fälschung.