Leichenfund unter Bäckerei-Terrasse

| War noch was…? War noch was…?

Am Freitag ist bei Arbeiten in Bad Oeynhausen ein unbekannter, männlicher Leichnam unter einer Terrasse gefunden worden. Wie die Polizei nun mitteilte, ist die Terrasse Teil der Außengastronomie einer Bäckerei am Südbahnhof. Die Staatsanwaltschaft Bielefeld und eine Mordkommission haben die Ermittlungen aufgenommen, um die Identität des Mannes und die Todesursache zu klären.

Am Freitagmittag erhielt die Polizei gegen 11:44 Uhr Kenntnis, dass ein Angestellter bei Aufräumarbeiten eine Leiche unter der Terrasse entdeckt hatte. Nachdem Kriminalbeamte der Kreispolizeibehörde Minden-Lübbecke die ersten Ermittlungen aufgenommen hatten, standen weder die Identität des Mannes noch die genauen Todesumstände fest. Sie informierten das Polizeipräsidium Bielefeld, das nun mit der siebenköpfigen Mordkommission "Terrasse" gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Bielefeld die Ermittlungen übernommen hat.

Der Leiter der Mordkommission Kriminalhauptkommissar Jürgen Kollien erklärt: "Bislang haben wir die Identität des Mannes noch nicht klären können. Wir prüfen, ob es sich um ein Kapitalverbrechen handeln könnte. Mehr Aufschluss erwarten wir durch die anstehende Obduktion in der nächsten Woche." Wann die ersten Informationen der Rechtsmedizin vorliegen werden, ist bislang noch nicht bekannt.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Sommelier Mirko Rainer hat in Girlan bei Eppan einen neuen Weltrekord im Sabrieren aufgestellt. Innerhalb einer Minute öffnete er nach Angaben der Veranstalter 96 Sektflaschen mit einem Säbel.

Im Block-Prozess hat eine mutmaßliche Entführerin aus Israel als Zeugin geschildert, dass ihr Team bei der Rückholaktion an Silvester 2023/24 eine ganz andere Reaktion der Kinder erwartet habe.

Christina Block wusste von der geplanten Rückholaktion ihrer Kinder nach Deutschland - so hat es eine mutmaßliche Entführerin vor Gericht ausgesagt. Sie widerspricht damit der Angeklagten.

Sie soll an der Entführung der Block-Kinder beteiligt gewesen sein und bekam als wichtige Zeugin sicheres Geleit: Die unter den Alias-Namen «Olga» oder «Doris White» bekannte Frau sagt nun weiter aus.

Wiesn-Chef Scharpf stellt klar: Der Kultsong bleibt! Warum «Skandal im Sperrbezirk» für ihn zur Münchner Musikgeschichte gehört – und was das mit alten Verboten zu tun hat.

Jahrelang stritten eine Urlauberin und ein italienisches Luxushotel über (k)ein Glas Leitungswasser zum Abendessen - jetzt hat Italiens oberstes Gericht dem juristischen Zank ein Ende gesetzt.

Die US-Strafverfolgungsbehörden haben Anklage gegen einen Mann erhoben, dem als Kopf einer proiranischen Terrorgruppierung die Beteiligung an dem Angriff auf ein israelisches Restaurant in München im März vorgeworfen wird.

Ihre Befragung wurde im Block-Prozess mit Spannung erwartet: Eine mutmaßliche Entführerin aus Israel, die sich in Hamburg Olga nannte, hat ihre Sicht geschildert. Tränen fließen.

Mehr als 20 Jahre lang liefen die Ermittlungen in einem Mordfall in Ostwestfalen ins Leere. Dann brachte moderne DNA-Technik einen Durchbruch. Für die Richter waren die Beweise eindeutig.

In Hamburg beginnt die mit Spannung erwartete Vernehmung einer wichtigen Zeugin aus Israel – sie soll an der Entführung beteiligt gewesen sein. Vor Gericht erzählt die Frau von der Vorgeschichte.