Lufthansa-Mitarbeiter stirbt nach Unfall in indischem Luxushotel

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Ein Lufthansa-Crewmitglied und ein weiterer ausländischer Gast sind nach einem Unfall in einem Luxushotel in Indien gestorben. Nach Angaben indischer Medien starben die beiden möglicherweise durch einen Stromschlag im Hotelpool - die polizeilichen Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauerten jedoch noch an.

Die Lufthansa in Frankfurt bestätigte auf Anfrage, dass ein Flugbegleiter während eines Zwischenstopps in Bengaluru (ehemals Bangalore) bei einem Unfall am Freitag ums Leben gekommen sei. Angaben zum Unfallhergang oder zur verstorbenen Person machte das Unternehmen aus Rücksicht auf die Privatsphäre der Betroffenen nicht. «Unser tiefstes Mitgefühl gilt der Familie, den Angehörigen und Freunden des verstorbenen Crewmitglieds», teilte das Unternehmen mit.

Helfer bei Rettungsversuch verletzt

Der indische Sender NDTV sprach von einem «schockierenden Vorfall», der sich ereignet habe, als die beiden Männer im Pool des Conrad Hotels im dritten Stock schwimmen gegangen seien. Den Berichten zufolge handelte es sich bei dem verstorbenen Lufthansa-Mitarbeiter um einen Mann aus Deutschland. Auch aus dem Auswärtigen Amt hieß es, man müsse leider bestätigen, dass eine Person deutscher Staatsangehörigkeit ums Leben gekommen sei. 

Der zweite Tote war laut indischen Medien Slowake. Beim Versuch, die beiden Männer zu retten, wurden den Berichten zufolge ein US-amerikanischer Hotelgast sowie ein indischer Poolmitarbeiter verletzt. Sie seien zunächst im Krankenhaus behandelt worden, inzwischen aber außer Gefahr. 

Hotel in Indiens Hightech-Metropole sichert Kooperation zu

Der Pool bleibt indischen Medien zufolge zunächst wegen Wartungsarbeiten geschlossen. Das Hotel sagte demnach zu, die Ermittlungen der örtlichen Behörden in vollem Umfang zu unterstützen. Die Millionenstadt Bengaluru ist wegen ihrer großen Konzentration von IT-Unternehmen auch als «Silicon Valley» Indiens bekannt.
 

(Mit Material der dpa)


 

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