Luxus-Urlaube erschwindelt - Bewährungsstrafe für 32-Jährige

| War noch was…? War noch was…?

Nachdem sie sich zwei teure Urlaube in Griechenland und Spanien erschwindelt hat, ist eine Frau vom Amtsgericht Frankfurt zu einem Jahr Bewährungsstrafe verurteilt worden. Das Gericht erließ am Dienstag einen entsprechenden Strafbefehl gegen die 32-Jährige, nachdem lediglich der Verteidiger der Angeklagten vor Gericht erschienen war. Das Verfahren gegen den mitangeklagten Verlobten wurde wegen geringer Schuld ohne weitere Auflagen eingestellt.

Die Angeklagte hatte im Juni 2019 zunächst mit einer Scheckkarte eine Fünf-Tage-Luxusreise nach Kreta gebucht und sie gemeinsam mit dem 30 Jahre alten Verlobten auch angetreten. Das Paar logierte in einem Fünf-Sterne-Hotel und hatte unter anderem einen eigenen Swimmingpool zur Verfügung.

Nur einen Monat später ging eine Reise nach Barcelona, wo ebenfalls ein mehrtägiger Luxus-Urlaub absolviert wurde. Auch hier erwies sich das auf der Scheckkarte genannte Konto als ungedeckt. Den Reiseveranstaltern entstand ein Schaden von mehr als 15 000 Euro.

Vor Gericht konnte dem anwesenden Mitangeklagten nicht nachgewiesen werden, dass er von den betrügerischen Absichten der Frau gewusst hat. Deshalb stimmte auch die Staatsanwaltschaft der Einstellung des Verfahrens zu. Zusätzlich verfügte das Gericht über die Einziehung des Schadensbetrags, der - falls er gezahlt werden kann - den geschädigten Veranstaltern zugeleitet wird. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Castel Fragsburg bei Meran nimmt einen renovierten Tennisplatz in Betrieb. Die Anlage aus den 1970er-Jahren wurde nach einer langen Phase der Verwilderung für den Hotelbetrieb wieder instand gesetzt.

Neue Erkenntnisse nach der Feuerkatastrophe in Thailand: Ermittler sprechen von blockierten Notausgängen in dem Lokal und möglichen Verstößen gegen Brandschutzauflagen. Derweil steigt die Zahl der Toten.

27 Tote, mindestens 63 Verletzte – ein Brand in einem Lokal in der thailändischen Hauptstadt Bangkok erschüttert. Laut Bangkoks Gouverneur Chadchart Sittipunt prüfen die Ermittler unter anderem, ob Notausgänge versperrt gewesen seien und das Lokal die Brandschutzauflagen erfüllt habe. 

Auf ihrem Ryanair-Flug nach Bayern hören Passagiere kurz nach dem Start einen lauten Knall. Eine Fensterscheibe zerbricht, es folgen dramatische Szenen - und ein wohl glimpfliches Ende des Vorfalls.

Am 11. Juli 2025 startete am Landgericht Hamburg der spektakuläre Prozess um die Entführung der Block-Kinder. Was 63 Verhandlungstage später immer noch offen ist.

Kein Ganzkörper-Badeanzug für Musliminnen im Hotelpool? Das wertet die österreichische Justiz als Diskriminierung. Für die Tourismusbranche hat der Fall Signalwirkung.

Tausende protestieren in Tirana gegen Luxus-Resorts im Naturschutzgebiet – und setzen mit rosaroten Flamingos Regierungschef Edi Rama unter Druck. Bahnt sich im kleinen Balkanland ein Umbruch an?

Angebranntes Essen in einer Personalküche hat in Bad Reichenhall einen nächtlichen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Rund 250 Hotelgäste mussten das Gebäude verlassen, verletzt wurde nach Polizeiangaben niemand.

In einem ehemaligen, leerstehenden Hotel in Boppard-Bad Salzig sind Geschossdecken eingestürzt. Nach der Untersuchung durch einen Fachberater des THW und die Feuerwehr bestehe keine Einsturzgefahr für das Gebäude; Trümmerspürhunde fanden keine Hinweise auf Personen im Objekt.

Kochen mit Berlins Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey: Die SPD-Politikerin hat ein kleines Kochbuch verfasst. Sie reagiert damit auf die Bitten ihrer Follower, wie Giffey bei Instagram erklärt.