Mäusekot-Streit in Köln

| War noch was…? War noch was…?

„Neunzig Prozent der Kölner Restaurants haben mit Verschmutzungen durch Mäusekot zu tun“, das sagte der Kölner Richter Jörn Schwarz in der letzten Woche bei einer Verhandlung. Jetzt ergreifen der DEHOGA und die Stadt Köln das Wort und wehren sich gegen die Behauptung. 

Den Mäusekotvorwurf will Thorsten Hellwig, Sprecher des DEHOGA-NRW, nicht hinnehmen. Hellwig sagte dem „Express“: „Natürlich gibt es Mäuse in Köln, aber kein Mäuseproblem in der Kölner Gastronomie! Das hängt damit zusammen, dass die Lebensmittelhygiene nicht nur unteilbar zur professionellen Gastronomie dazugehört, sondern dass sie durch die amtlichen Lebensmittel-Kontrollen regelmäßig überprüft wird.“

Auch das Kölner Umweltamt widerspricht dem Richter: „Man kann in Köln mit einem guten Gefühl Essen gehen, auch in der Altstadt“, sagt Stadtsprecherin Simone Winkelhog. Zwar gebe es etwa bei alter Bausubstanz mehr Schlupflöcher für Nager, von einem Mäuseproblem könne man in der Stadt allerdings nicht sprechen, erst recht nicht bei 90 Prozent der Wirte.
 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Nach der Vernehmung des mutmaßlichen Kopfs der Entführer der Block-Kinder in der Silvesternacht 2023/24 hat die angeklagte Mutter, Christina Block, ihre Unschuld vor Gericht betont. Eine überhastete Aktion wie Silvester hätte sie nie in Auftrag gegeben, sagte die 52-Jährige in einer Erklärung vor der Strafkammer.

Bei einer schweren Verpuffung im Kölner Hotel Löwenbräu wurden am Mittwoch drei Personen verletzt. Eine gesamte Etage des Gebäudes in der Altstadt wurde zerstört, während ein Großaufgebot der Feuerwehr Schlimmeres verhinderte.

Ein ungewöhnlicher Vorfall in einem Hotel an der Münchner Maximilianstraße hat am Wochenende einen Polizeieinsatz ausgelöst. Ein Mischlingshund verhinderte durch aggressives Verhalten, dass seine Besitzer ihr Zimmer verlassen konnten.

Tim Raue präsentiert seine neue Currywurst-Interpretation für den Berliner Fernsehturm. Die Rezeptur vereint eine Kult-Wurst aus dem Ruhrgebiet mit Berliner Saucen-Tradition und feiert auf der Grünen Woche Premiere.

Mehr als zwei Wochen mietet ein Mann ein Hotelzimmer in Sachsen-Anhalt. Er macht es sich gemütlich. So sehr, dass nun die Polizei ermittelt.

Auf dem Neujahrsempfang 2026 der Hamburger Block-Gruppe hat sich Firmenchef Eugen Block zum Sorgerechtsstreit um seine Enkelkinder geäußert. Der Hamburger Gastronom Eugen Block hofft weiter auf die Hilfe der Justiz.

Ein Aushang gegen Israelis hat für ein Fürther Restaurant keine juristischen Folgen. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Volksverhetzung wurden eingestellt. Die rechtliche Prüfung habe ergeben, dass der Straftatbestand nicht erfüllt sei.

Nirgendwo wird so viel Blauflossenthun gegessen wie in Japan. Bei der alljährlichen Neujahrsauktion in Tokio blätterte ein Sushi-Betreiber jetzt eine stattliche Summe hin.

Der frühere Bundesliga-Trainer Alexander Nouri widmet sich künftig einer Burger- statt der Viererkette. Seit Beginn des Jahres 2026 betreibt der ehemalige Fußball-Coach von Werder Bremen und Hertha BSC zwei McDonald’s-Filialen in Nordrhein-Westfalen, wie er der «Süddeutschen Zeitung» erzählte.

Am Neujahrsabend ist es in einem Restaurant im Ortsteil Niendorf in Timmendorfer Strand zu einem folgenschweren Zwischenfall gekommen. Nach dem Verzehr einer stark ätzenden Flüssigkeit mussten zahlreiche Gäste medizinisch behandelt werden. Die Polizeidirektion Lübeck hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung aufgenommen.