Mafiaboss will italienischem Staat Insel in Dubai schenken

| War noch was…? War noch was…?

Raffaele Imperiale, Chef der italienischen Mafia Camorra und einst einer der meistgesuchten Verbrecher Italiens, steht derzeit in Neapel vor Gericht. Um die Richter zu besänftigen, hat er allerdings ein ungewöhnliches Geschenk in der Hinterhand: eine Insel in Dubai, die er nun dem italienischen Staat überlassen möchte.

Laut dem „Standard“ erwarb Imperiale, der zu seinen Hochzeiten ein weltweit tätiges Drogenimperium führte, die künstliche Insel vor über 20 Jahren für zwölf Millionen Dollar. Heute ist diese Insel deutlich mehr wert und der ehemalige Mafia-Boss hofft mit seinem Geschenk offenbar auf eine mildere Strafe, wie auch Staatsanwalt Maurizio De Marco glaubt. Imperiale selbst behauptet, dass er wegen seines jahrelangen Versteckspiels mit der Justiz „müde“ geworden sei. Außerdem wolle er sein „Leben ändern“, weshalb er mittlerweile mit den Ermittlungsbehörden kooperiert.

Raffaele Imperiale zog bereits 2016 die Aufmerksamkeit auf sich, als in einem Versteck in seinem Geburtsort Castellammare di Stabia zwei gestohlene Gemälde von Vincent van Gogh gefunden wurden. Die Gemälde wurden 2019 an das Van-Gogh-Museum zurückgegeben. Wie es mit der Insel weitergeht, ist bislang noch unklar.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Nach mehreren Monaten des Schweigens hat die angeklagte Mutter Christina Block im Prozess um die Entführung ihrer Kinder nun wieder das Wort ergriffen. Sie wolle einige Punkte ihrer Aussage aus dem Juli 2025 korrigieren. Mehrmals brach ihr die Stimme weg, als sie über ihre Kinder sprach.

Ein Kunde beschwert sich über ein zu leichtes halbes Brot. Das hat teure Folgen für den Bäckermeister. Jetzt muss jede Scheibe gewogen werden. Macht die Regelung die Kunden glücklich?

Etliche Menschen klagten in einem Hotel in Weibersbrunn über Magen-Darm-Probleme. Zahlreiche Rettungskräfte rückten an. Mittlerweile ist die Ursache für die Beschwerden bekannt.

Für das Hotel Palace in Luzern war ein angebliches Verkaufsinserat über 275 Millionen Euro aufgetaucht. Das Hotelmanagement dementierte einen Verkauf und bezeichnet das Angebot als vollständig erfunden.

Warum für eine besondere Kelterei in Erfurt nun offiziell göttlicher Segen erbeten wurde – und das gleich auch noch auf ökumenischem Wege.

Berlin erreicht im internationalen Work from Anywhere Index der International Workplace Group den 30. Platz und ist damit die einzige deutsche Stadt in der Top 50. Bangkok führt das weltweite Ranking vor Tokio und Barcelona an.

In der Bamberger Altstadt ist ein Auto in ein Haus gekracht und hat dabei die Außenwand durchbrochen. Wie Augenzeugen vor Ort einer dpa-Reporterin schilderten, fuhr der Wagen zunächst durch den Außenbereich einer Gaststätte

Eigentlich wollen sie in die Berge fahren, doch als bei einer Pause ihre geliebte Katze davonläuft, schmeißt eine Familie ihre Pläne über den Haufen. Nun heißt es Autobahn statt Gipfelkreuz.

Nach einem Polizeieinsatz in Leipzig ist Freibergs Oberbürgermeister abgetaucht. Auch eine Sondersitzung des Stadtrates bringt nicht mehr Klarheit. Das Rathaus ist im Krisenmodus.

Am Feiertag Nyepi steht die Urlaubsinsel still - auch für Touristen. Ein Mann aus der Schweiz ärgert sich im Internet über die Regeln. Dafür muss er nun ein Jahr ins Gefängnis.