Mallorca: Deutscher will helfen und ertrinkt

| War noch was…? War noch was…?

Ein deutscher Mallorca-Urlauber ist bei dem Versuch ertrunken, in Not geratenen Badenden zu helfen. «Eine Frau und zwei Männer schafften es wegen der Strömung aus eigener Kraft nicht mehr zurück an Land. Der 63-Jährige versuchte, sie zu retten, und ertrank dabei selbst», teilte ein Polizeisprecher auf Anfrage mit. Das Unglück ereignete sich an der Cala Mendia, einer bei Urlaubern beliebten Bucht im Osten Mallorcas. 

Eine Gruppe Stand-up-Paddler habe den Deutschen aus dem Meer geborgen. Er hatte einen Herzstillstand erlitten, berichtete das Online-Portal «Crónica Balear». Wiederbelebungsversuche scheiterten jedoch. Die in Not geratenen Schwimmer, denen der Deutsche helfen wollte, konnten später gerettet werden.

Keine Rettungsschwimmer am Strand

Der Deutsche habe Erfahrung als Rettungsschwimmer gehabt, berichtete «Crónica Balear». Zu seiner Herkunft in Deutschland gab es zunächst keine Angaben. Er sei mit seiner Frau am Strand gewesen, die eine Panikattacke erlitten habe und behandelt werden musste.

An dem Strand gibt es derzeit noch keine Rettungsschwimmer, obwohl die Badesaison langsam anläuft. Bei Temperaturen von etwa 26 Grad an Land und knapp 20 Grad im Wasser gehen immer mehr Urlauber ins Wasser. Die Rettungsschwimmer haben in den vergangenen Jahren immer wieder dafür demonstriert, dass ihre Arbeitszeiten ausgeweitet werden müssten. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

In den sozialen Medien setzt eine Initiative von Wiesn-Bedienungen ein Zeichen für Vielfalt und Toleranz auf dem Oktoberfest. Wie die Wiesn-Wirte auf die Initiative blicken.

Accor hat die zehn besten europäischen Metropolen für Reisen mit Hund ermittelt. Analysiert wurden dabei die Kategorien hundefreundliche Unterkünfte, Grünflächen und Freilauf, Gastronomie, Mobilität und ÖPNV sowie medizinische Versorgung.

16 Tage Oktoberfest sind sehr anstrengend. Wiesn-Wirt Christian Schottenhamel hat deshalb direkt im Festzelt einen Ort, an dem er zwischendrin auch mal kurz abschalten kann.

Zum 46. Jahrestag des Oktoberfest-Attentats erinnerten Stadt und Hinterbliebene an die Opfer. Dieses Mal standen auch die Helfer von damals im Mittelpunkt des Gedenkens.

Der Barolo aus dem Piemont gehört zu den berühmtesten Weinen der Welt. Über Nacht bringt ein Diebeskommando Flaschen im Wert von mehreren Hunderttausend Euro in seinen Besitz. Die Suche läuft.

Von Künstlicher Intelligenz und Nachhaltigkeit bis hin zu Luxus-Hotellerie und Kreuzfahrt: Mit fünf neuen Hochschulzertifikaten erweitert die IST-Hochschule ihr Weiterbildungsangebot.

Der frühere Anwalt von Christina Block, Otmar Kury, tritt als Zeuge im Prozess auf. Wegen seiner Schweigepflicht darf er nur wenig sagen. Eine Botschaft aber ist ihm wichtig.

Die Arbeiterkammer Wien warnt vor einer aktuellen Betrugsmasche im Zusammenhang mit Buchungen über Booking.com. Kunden erhalten gefälschte E-Mails von vermeintlichen Unterkünften mit der Aufforderung, Buchungs- oder Kreditkartendaten zu bestätigen.

Zwei mit einer Schusswaffe ausgestattete Männer haben versucht, ein Hotel in Berlin-Siemensstadt auszurauben. Ein Rezeptionist wurde bei dem Überfall verletzt.

 

Das inzwischen abgerissene Hotel Rittersturz in Koblenz ist vom rheinland-pfälzischen Landtag als «Ort der rheinland-pfälzischen Demokratiegeschichte» ausgezeichnet worden. An das ehemalige Tagungshotel erinnert heute ein Denkmal.