Mann mit Machete auf Stuttgarter Frühlingsfest - Norovirus-Lage «beruhigt»

| War noch was…? War noch was…?

Auf dem Stuttgarter Frühlingsfest hat ein junger Mann mit einer Machete hantiert. Der 19-Jährige wurde anschließend festgenommen, ist inzwischen aber wieder auf freiem Fuß, wie die Polizei mitteilte. Nun laufen die Ermittlungen. Beamte hatten am Samstagabend über Video beobachten können, wie der junge Mann während einer körperlichen Auseinandersetzung auf dem Festgelände ein längeres Messer zog. Verletzt wurde den Angaben zufolge niemand. «Die zu prüfenden Vorwürfe gehen in Richtung Bedrohungssachverhalt», sagte ein Sprecher der Polizei. 

Am Sonntag blieb zunächst offen, wie der 19-Jährige unbemerkt mit der Waffe auf das Festgelände in Stuttgart kam. Hier werde «hinterfragt und nachbereitet», wie das passieren konnte, sagte der Polizeisprecher. An den Eingängen gibt es Sicht- und Taschenkontrollen, Waffen sind auf dem Wasen verboten. «Wir sind im engen Austausch mit den Behörden. Man schaut, ob und wie man das Sicherheitskonzept anpassen muss», sagte eine Sprecherin des Veranstalters am Sonntag. 

Bis Freitag hatten etwa 300 000 Besucherinnen und Besucher das Fest besucht. Ob auch die Magen-Darm-Erkrankung zahlreicher Besucher einen Einfluss auf die Resonanz gehabt habe, sei schwer einzuschätzen, sagte die Sprecherin des Veranstalters. Nach dem ersten Festwochenende hatten sich bis Freitag bei der Stadt Stuttgart mehr als 800 Menschen gemeldet, die nach dem Besuch eines Festzeltes unter Übelkeit, Durchfall und Erbrechen litten. Bei mehreren Erkrankten war das Norovirus nachgewiesen worden. Die Stadt nannte am Wochenende keine neuen Zahlen, «da sich die Lage beruhigt hat», wie eine Sprecherin am Sonntag mitteilte. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Der neue ungarische Ministerpräsident Peter Magyar hat sich bei seinem Besuch in Berlin eine Currywurst und eine Flasche Pils gegönnt. Die Berliner Spezialität aß der 45-Jährige zusammen mit Begleitern gleich im Stehen an einer Bude gegenüber dem Hotel Adlon.

Der Dehoga Niedersachsen bietet Hotel- und Gastronomiebetrieben kostenlose Vorlagen an, um Gäste für den respektvollen Umgang mit internationalem Personal zu sensibilisieren. Damit reagiert der Verband auf zunehmende negative Rückmeldungen.

in Hotel in Bayern hat eine Buchung aus Israel mit einer antisemitischen Begründung abgelehnt. Nach Kritik entschuldigte sich das Hotel in der Oberpfalz per E-Mail bei dem Gast und lud diesen zu einem kostenlosen Urlaub ein.

Tui hat ein Ranking zu deutschen Freibädern vorgelegt, das auf Nutzerbewertungen basiert. Dabei wurden über 1.000 Anlagen anhand verschiedener Bewertungskriterien analysiert.

In Italien sind die Autobahnen teuer: Auch deutsche Urlauber kennen das. Jetzt soll es dort bei Staus infolge von Baustellen Geld zurück geben. Allerdings ist die Sache nicht einfach.

Ein Sorgerechtsstreit, der in einer Entführung endet: Seit fast einem Jahr beschäftigt der Fall Block das Landgericht Hamburg. Einer mutmaßlichen Täterin werfen Anwälte widersprüchliche Aussagen vor.

Im Buch «36 Boys. Wie eine Kreuzberger Gang zur Legende wurde» schildert der Journalist Paul Christoph Gäbler die Entstehung der Gang. Damals auch mit dabei: der heutige Sternekoch Tim Raue.

Johann Lafer hat sich erstmals selbst öffentlich zu seiner Krebserkrankung geäußert. Parallel berichten „Bild“ und „Bunte“ über Diagnose, Chemotherapie und den aktuellen Gesundheitszustand des Fernsehkochs.

Bei einem Streit in einer Bar in Lörrach hat ein Mann seine brennende Zigarette im Gesicht eines Barkeepers ausgedrückt und ihn dabei verletzt. Welche Rolle die anderen Gäste spielten.

Sommelier Mirko Rainer hat in Girlan bei Eppan einen neuen Weltrekord im Sabrieren aufgestellt. Innerhalb einer Minute öffnete er nach Angaben der Veranstalter 96 Sektflaschen mit einem Säbel.