Markus Söder jetzt Schirmherr der Miniköche in Bayern

| War noch was…? War noch was…?

Dass der bayerische Ministerpräsident das Essen und die Gastronomie mag, zeigt er regelmäßig auf seinem Instagram-Profil. Jetzt geht Markus Söder den nächsten Schritt und übernimmt, zum 35. Jubiläum die Schirmherrschaft für alle 15 bayerischen Europa Miniköche Gruppen.

Markus Söder sagt: „Kochen begeistert auch den Nachwuchs! Regionales Essen schmeckt dabei einfach am besten. Übernehme sehr gern die Schirmherrschaft für das bayerische Miniköche-Projekt des DEHOGA. Die Kinder lernen dort, wie wertvoll unsere Lebensmittel sind und wie wichtig das Gastro-Handwerk ist. Danke für Euren Besuch und weiter viel Spaß beim Kochen!“

Fünfzehn Kinder im Alter von zehn bis zwölf Jahren aus der Region Eichstätt-Beilngries hatten als Teil der neuen Gruppe „Europa Miniköche Altmühltal“ Gelegenheit, ihren Schirmherrn am 17. Oktober in der Bayerischen Staatskanzlei zu treffen. Stellvertretend für 203 Bayerische Miniköche durften sie Söder die Urkunde der Schirmherrschaft persönlich überreichen. Das besondere „Schmankerl“: Vor Ort konnten sie ihr Können gleich unter Beweis stellen und servierten dem Ministerpräsidenten einen frisch zubereiteten Burger vom Altmühltaler Lamm mit Kürbis und Feta.

Die „Europa Miniköche Altmühltal“ werden in den nächsten zwei Jahren an kreativen Kochworkshops im Landhotel Geyer bei Maria und Johann Geyer in Pfahldorf sowie im Landgasthof Wagner in Unteremmendorf teilnehmen. Beide Hotels setzen nicht nur auf eine ausgezeichnete bayerische Küche, sondern auch auf ein liebevolles und familiäres Ambiente.

Seit 35 Jahren führen die Europa Miniköche kreative Workshops mit Kindern in ganz Deutschland, Österreich, Schottland und in Kürze auch Südtirol durch. Aktuell beteiligen sich daran fast 1.000 Kinder aufgeteilt in 50 Gruppen. Philosophie des Projektes „Europa Miniköche“ ist es, Kindern durch ortsansässige Gastgeber gastronomisches Handwerk näherzubringen. Dabei spielt auch das Wissen über Ernährung und Gesundheit, Wertschätzung heimischer Lebensmittel und Umwelt eine große Rolle. 

Jedes Kind erhält für die Workshops und öffentlichen Auftritte gleich zu Beginn seine eigene Minikoch-Ausstattung: Kochmütze und -jacke, Halstuch und Schürze. Dazu kommt ein eigener Minikoch-Koffer mit Handwerkszeug wie Messer, Sparschäler, Brett, Löffel, Spätzleschaber und Serviette. In den Workshops erhalten sie eine sachkundige Einführung in Theorie und Praxis der gastronomischen Berufe und der qualitätsbewussten Gastronomie.

Bei den Europa Miniköchen, handelt es sich um eine gemeinnützige Gesellschaft von sieben DEHOGA Landesverbänden, vertreten durch die Gesellschafter Angela Inselkammer und Dr. Thomas Geppert sowie Geschäftsführerin Susanne Droux vom DEHOGA Bayern. „Es ist mir ein Herzensanliegen, unsere Kinder und Jugendlichen für eine gesunde Lebensweise zu ermutigen, sie für das Kochen zu begeistern und die Freude im Umgang mit Lebensmittel zu wecken.“, sagt DEHOGA Bayern-Präsidentin Angela Inselkammer. „Bei den Europa Miniköchen lernen die Kinder für ihr ganzes Leben.“

DEHOGA Bayern-Landesgeschäftsführer Dr. Thomas Geppert fügt hinzu: „Das Projekt fördert das Bewusstsein für gesunde Ernährung – ein wesentliches Element für die Entwicklung junger Menschen. Zudem bieten die Workshops die Möglichkeit, dass Kinder und Eltern die verschiedenen Berufsbilder des Gastgewerbes kennen lernen.“

Das Projekt Europa Miniköche verbindet seinen gemeinnützigen Zweck der Pflege und Förderung der Jugend mit Einblicken in die gastgewerblichen Ausbildungsberufe und ist zugleich eine attraktive Visitenkarte für die beteiligten Betriebe, Organisationen und Regionen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der neue ungarische Ministerpräsident Peter Magyar hat sich bei seinem Besuch in Berlin eine Currywurst und eine Flasche Pils gegönnt. Die Berliner Spezialität aß der 45-Jährige zusammen mit Begleitern gleich im Stehen an einer Bude gegenüber dem Hotel Adlon.

Der Dehoga Niedersachsen bietet Hotel- und Gastronomiebetrieben kostenlose Vorlagen an, um Gäste für den respektvollen Umgang mit internationalem Personal zu sensibilisieren. Damit reagiert der Verband auf zunehmende negative Rückmeldungen.

in Hotel in Bayern hat eine Buchung aus Israel mit einer antisemitischen Begründung abgelehnt. Nach Kritik entschuldigte sich das Hotel in der Oberpfalz per E-Mail bei dem Gast und lud diesen zu einem kostenlosen Urlaub ein.

Tui hat ein Ranking zu deutschen Freibädern vorgelegt, das auf Nutzerbewertungen basiert. Dabei wurden über 1.000 Anlagen anhand verschiedener Bewertungskriterien analysiert.

In Italien sind die Autobahnen teuer: Auch deutsche Urlauber kennen das. Jetzt soll es dort bei Staus infolge von Baustellen Geld zurück geben. Allerdings ist die Sache nicht einfach.

Ein Sorgerechtsstreit, der in einer Entführung endet: Seit fast einem Jahr beschäftigt der Fall Block das Landgericht Hamburg. Einer mutmaßlichen Täterin werfen Anwälte widersprüchliche Aussagen vor.

Im Buch «36 Boys. Wie eine Kreuzberger Gang zur Legende wurde» schildert der Journalist Paul Christoph Gäbler die Entstehung der Gang. Damals auch mit dabei: der heutige Sternekoch Tim Raue.

Johann Lafer hat sich erstmals selbst öffentlich zu seiner Krebserkrankung geäußert. Parallel berichten „Bild“ und „Bunte“ über Diagnose, Chemotherapie und den aktuellen Gesundheitszustand des Fernsehkochs.

Bei einem Streit in einer Bar in Lörrach hat ein Mann seine brennende Zigarette im Gesicht eines Barkeepers ausgedrückt und ihn dabei verletzt. Welche Rolle die anderen Gäste spielten.

Sommelier Mirko Rainer hat in Girlan bei Eppan einen neuen Weltrekord im Sabrieren aufgestellt. Innerhalb einer Minute öffnete er nach Angaben der Veranstalter 96 Sektflaschen mit einem Säbel.