Mehr Briten lassen wegen steigenden Preisen Mahlzeiten aus

| War noch was…? War noch was…?

Immer mehr Haushalte in Großbritannien lassen einer Umfrage zufolge aus finanziellen Gründen Mahlzeiten aus oder reduzieren sie. Von Januar bis April stieg diese Zahl der britischen Food Foundation zufolge um 57 Prozent und betraf im Frühjahr rund sieben Millionen Menschen.

Die Organisation ließ für ihre Auswertung im April mehr als 10 000 Erwachsene in Großbritannien befragen. Fünf Prozent der Haushalte haben demnach sogar mindestens einen ganzen Tag gar nichts gegessen, weil sie sich keine Lebensmittel leisten konnten.

Der starke Anstieg der Preise für Lebensmittel und Energie bedeute für viele Familien eine «katastrophale Situation», sagte die Chefin der Food Foundation, Anna Taylor, einer Mitteilung vom Montag zufolge. «Die Situation entwickelt sich rapide von einer wirtschaftlichen Krise hin zu einer Gesundheitskrise.»

Man könne nicht von Tafeln erwarten, diese Krise zu lösen. Die Organisation forderte die britische Regierung auf, Maßnahmen gegen steigende Lebensmittelpreise zu ergreifen und Unterstützungsleistungen so zu erhöhen, dass die steigenden Preise ausgeglichen werden.

Die Verbraucherpreise haben in Großbritannien wie auch in vielen anderen Ländern zuletzt enorm zugelegt. Im März stiegen sie im Vergleich zum Vorjahresmonat um sieben Prozent. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Mehr als zwei Monate nach dem Tod einer Hamburger Familie in Istanbul fordert die Staatsanwaltschaft Haftstrafen für sechs Verdächtige wegen fahrlässiger Tötung. Für einen Hotelangestellten werden demnach bis zu 15 Jahren Haft gefordert.

In einem Hotel in Oklahoma stürzte nach einem massiven Wassereintritt die Decke des Speisesaals ein. Videoaufnahmen von Gästen zeigen den Vorfall, der sich während einer extremen Kältewelle ereignete. Verletzt wurde niemand, die genaue Ursache wird noch untersucht.

Acht Kegelbrüder aus dem Münsterland wird vorgeworfen, für den Brand einer Kneipe auf Mallorca verantwortlich zu sein. Nun bekommen sie mehr als 368.000 Euro Kaution zurück – doch die Staatsanwaltschaft fordert weiter sieben Jahre Haft.

Der mutmaßliche Entführer der Block-Kinder hat vor dem Landgericht Hamburg angekündigt, angeblich falschen Darstellungen zum Tatablauf entgegentreten zu wollen. Dies sei der Grund, warum er sich zu einer Aussage in Deutschland entschlossen habe.

Er gilt als Drahtzieher der Entführung der Block-Kinder in der Silvesternacht 2023/24. Nun hat der Chef einer israelischen Sicherheitsfirma vor Gericht erklärt, warum er für eine Aussage zurückkehrte.

Kein vorgezogener April-Scherz - McDonald’s setzt zum Valentinstag auf eine ungewöhnliche kulinarische Kombination. Das Unternehmen bringt limitierte Pakete heraus, die Chicken McNuggets mit hochwertigem Kaviar zusammenbringen. Die Aktion findet ausschließlich im digitalen Raum statt und ist nicht über die stationären Filialen verfügbar.

Die IST-Hochschule für Management stellt am 24. Februar 2026 ihr flexibles Fernstudienmodell in einer Online-Infoveranstaltung vor. Das Angebot umfasst Details zu Bachelor- und Masterstudiengängen sowie Informationen zur Vereinbarkeit von Studium und Beruf.

Vom NDW-Star zum Hotelier: Der Sänger Markus Mörl (Ich will Spaß) übernimmt gemeinsam mit seiner Familie ein Landhotel in Assmannshausen am Rhein. Die Dokumentation „Raus aufs Land“ zeigt ab Ende Januar, mit welchen finanziellen und baulichen Hürden der Künstler bei seinem Branchenwechsel zu kämpfen hat.

Zwischen Mehlstaub und Stoppuhr arbeitet Lilly Jahn aus Frankfurt jedes Wochenende an ihrem großen Ziel: der Bäcker‑Weltmeisterschaft in Taipeh. Ihr größter Gegner? Die Zeit.

Tränen, verzweifelte Großeltern und ein Angeklagter, der seine Einlassung in einem wichtigen Punkt korrigiert. Der 34. Tag im Block-Prozess war wieder voller Emotionen und überraschender Wendungen.