Millionenschaden und Verletzte durch Dachstuhlbrand in Bayreuther Gaststätte

| War noch was…? War noch was…?

Vier Menschen, darunter drei Einsatzkräfte der Feuerwehr, sind bei einem Dachstuhlbrand eines Gaststättengebäudes mit Saal in Bayreuth leicht verletzt worden. Das Feuer im Stadtteil Oberkonnersreuth hatte am Dienstagabend eine große Rauchwolke über Bayreuth verursacht, wie die Polizei mitteilte.

Ersten Schätzungen zufolge entstand ein Schaden von mehr als zwei Millionen Euro. Nach Angaben der Feuerwehr war der Brand gegen 23.00 Uhr unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten zogen sich aber noch bis zum Morgen. 113 Feuerwehrleute waren demnach in der Spitze im Einsatz.

Die beiden Dachstühle des Gaststättengebäudes brannten komplett aus, wie die Feuerwehr mitteilte. Das Feuer war demnach im ersten Stock des Gebäudes ausgebrochen. Trotz des raschen Eintreffens hätten die Einsatzkräfte nicht verhindern können, dass sich die Flammen auf das Dachgeschoss ausbreiteten.

Die Brandausbreitung sei so rasant gewesen, dass der Feuerwehrtrupp wegen der Hitze und Einsturzgefahr nicht mehr zum Löschen in den Dachstuhl habe vordringen können. Dieser soll in nur etwa zehn Minuten komplett in Flammen gestanden haben. Auch im Saalbereich fraß sich das Feuer schnell in den Dachstuhl, wie es hieß.

Wegen der starken Rauchentwicklung wurden die Anwohner gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie den Bereich um die Ortsdurchfahrt Oberkonnersreuth zu umfahren. Im Laufe des Tages soll es laut Feuerwehr noch regelmäßige Brandnachschauen geben, um eventuell verbliebene Glutnester abzulöschen. Die Ermittlungen zur Brandursache unter Leitung der Kriminalpolizei Bayreuth dauern an. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der neue ungarische Ministerpräsident Peter Magyar hat sich bei seinem Besuch in Berlin eine Currywurst und eine Flasche Pils gegönnt. Die Berliner Spezialität aß der 45-Jährige zusammen mit Begleitern gleich im Stehen an einer Bude gegenüber dem Hotel Adlon.

Tui hat ein Ranking zu deutschen Freibädern vorgelegt, das auf Nutzerbewertungen basiert. Dabei wurden über 1.000 Anlagen anhand verschiedener Bewertungskriterien analysiert.

In Italien sind die Autobahnen teuer: Auch deutsche Urlauber kennen das. Jetzt soll es dort bei Staus infolge von Baustellen Geld zurück geben. Allerdings ist die Sache nicht einfach.

Ein Sorgerechtsstreit, der in einer Entführung endet: Seit fast einem Jahr beschäftigt der Fall Block das Landgericht Hamburg. Einer mutmaßlichen Täterin werfen Anwälte widersprüchliche Aussagen vor.

Im Buch «36 Boys. Wie eine Kreuzberger Gang zur Legende wurde» schildert der Journalist Paul Christoph Gäbler die Entstehung der Gang. Damals auch mit dabei: der heutige Sternekoch Tim Raue.

Johann Lafer hat sich erstmals selbst öffentlich zu seiner Krebserkrankung geäußert. Parallel berichten „Bild“ und „Bunte“ über Diagnose, Chemotherapie und den aktuellen Gesundheitszustand des Fernsehkochs.

Bei einem Streit in einer Bar in Lörrach hat ein Mann seine brennende Zigarette im Gesicht eines Barkeepers ausgedrückt und ihn dabei verletzt. Welche Rolle die anderen Gäste spielten.

Sommelier Mirko Rainer hat in Girlan bei Eppan einen neuen Weltrekord im Sabrieren aufgestellt. Innerhalb einer Minute öffnete er nach Angaben der Veranstalter 96 Sektflaschen mit einem Säbel.

Im Block-Prozess hat eine mutmaßliche Entführerin aus Israel als Zeugin geschildert, dass ihr Team bei der Rückholaktion an Silvester 2023/24 eine ganz andere Reaktion der Kinder erwartet habe.

Christina Block wusste von der geplanten Rückholaktion ihrer Kinder nach Deutschland - so hat es eine mutmaßliche Entführerin vor Gericht ausgesagt. Sie widerspricht damit der Angeklagten.