Millionenschaden und Verletzte durch Dachstuhlbrand in Bayreuther Gaststätte

| War noch was…? War noch was…?

Vier Menschen, darunter drei Einsatzkräfte der Feuerwehr, sind bei einem Dachstuhlbrand eines Gaststättengebäudes mit Saal in Bayreuth leicht verletzt worden. Das Feuer im Stadtteil Oberkonnersreuth hatte am Dienstagabend eine große Rauchwolke über Bayreuth verursacht, wie die Polizei mitteilte.

Ersten Schätzungen zufolge entstand ein Schaden von mehr als zwei Millionen Euro. Nach Angaben der Feuerwehr war der Brand gegen 23.00 Uhr unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten zogen sich aber noch bis zum Morgen. 113 Feuerwehrleute waren demnach in der Spitze im Einsatz.

Die beiden Dachstühle des Gaststättengebäudes brannten komplett aus, wie die Feuerwehr mitteilte. Das Feuer war demnach im ersten Stock des Gebäudes ausgebrochen. Trotz des raschen Eintreffens hätten die Einsatzkräfte nicht verhindern können, dass sich die Flammen auf das Dachgeschoss ausbreiteten.

Die Brandausbreitung sei so rasant gewesen, dass der Feuerwehrtrupp wegen der Hitze und Einsturzgefahr nicht mehr zum Löschen in den Dachstuhl habe vordringen können. Dieser soll in nur etwa zehn Minuten komplett in Flammen gestanden haben. Auch im Saalbereich fraß sich das Feuer schnell in den Dachstuhl, wie es hieß.

Wegen der starken Rauchentwicklung wurden die Anwohner gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie den Bereich um die Ortsdurchfahrt Oberkonnersreuth zu umfahren. Im Laufe des Tages soll es laut Feuerwehr noch regelmäßige Brandnachschauen geben, um eventuell verbliebene Glutnester abzulöschen. Die Ermittlungen zur Brandursache unter Leitung der Kriminalpolizei Bayreuth dauern an. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Bei einem Brand im Hotel Polo in Hamburg-St. Georg hat die Feuerwehr in der Nacht zum 21. Juni 2026 insgesamt 14 Menschen gerettet. Eine Person wurde schwer verletzt, 13 weitere erlitten leichte Verletzungen.

Bei einem Brand im Restaurant im Hamburger Schanzenviertel sind vier Menschen leicht verletzt worden. Zwei Personen mussten über eine Drehleiter aus dem Gebäude gerettet werden.

Die Amano Group und die Charité Berlin haben eine Spendenkampagne gestartet, bei der Hotelgäste freiwillig für schwerkranke und traumatisierte Kinder spenden können. Die Erlöse kommen der Intensivmedizin und dem Childhood-Haus Berlin zugute.

Das Landgericht München hat den Betreiber des Vereinslokals des TSV Unterhaching zu einer langen Haftstrafe verurteilt, nachdem Ermittler knapp drei Kilogramm Kokain in der Gaststätte sichergestellt hatten.

Eine israelische Sicherheitsfirma entführte die Block-Kinder laut Anklage aus Dänemark. Die Mutter und der Familienanwalt sollen den Auftrag erteilt haben. Deren Verteidiger weisen das zurück.

32 Polizisten aus NRW werden auch in diesem Sommer an Touristenorten im Ausland auf Streife gehen. Sie sind laut Innenministerium unter anderem auf Mallorca (Spanien), in Nizza (Frankreich) und am Goldstrand (Bulgarien) unterwegs.

Die Gastronomiegruppe Gustoso unterstützt die Kampagne der DRK-Blutspendedienste. So soll die Aufmerksamkeit von Gästen und Mitarbeitern auf den täglichen Bedarf von 15.000 Blutspenden gelenkt werden.

Nach einem Fischgericht am Gardasee stirbt ein Tourist aus Baden-Württemberg. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Was steckt hinter dem rätselhaften Todesfall?

Der chinesische Reiseblogger Guo betrauert den Verlust seines Hundes. Der Border Collie wurde in der chinesischen Provinz Henan von einem Feld gestohlen und an ein Restaurant verkauft, welches sich auf die Zubereitung von Gerichten aus Hundefleisch spezialisiert hat.

Sie waren nicht die ersten Touristen, die sich in Italiens Hauptstadt abziehen ließen. Aber die Empörung über eine arg teure Pause ist bei einem Paar aus den USA groß – genauso wie auf Facebook.