Millionenstrafe: Après-Ski-Wirt muss für Schwarzgeldberge blechen

| War noch was…? War noch was…?

Ein Après-Ski-Wirt aus Österreich und seine Mutter sind am Donnerstag wegen Steuerhinterziehung in Höhe von rund 3,2 Millionen Euro vom Landgericht Salzburg zu hohen Geldstrafen verurteilt worden. Die Mutter des Wirtes erhielt eine Strafe in Höhe von 1,3 Millionen Euro, dem Sohn wurden 1,2 Millionen Euro aufgebrummt.

Jeweils die Hälfte der Summe wurde zur Bewährung ausgesetzt. Die Angeklagten waren geständig. Außerdem beglichen sie die Steuernachforderung bereits. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Die beiden Gastronomen hatten nach Überzeugung des Gerichts das Schwarzgeld regelrecht gehortet. Bei Hausdurchsuchungen 2019 wurden 2,8 Millionen Euro auf 206 Sparbüchern und 780 000 Euro in bar entdeckt.

Im Schrank des Lokalbetreibers stießen die Ermittler in den Taschen eines Sakkos auf 34 500 Euro. Die Summe bezeichnete der Beschuldigte als sein Taschengeld. In der Hochsaison legten die Angeklagten an einem Tag bis zu drei Sparbücher mit einer Einlage von jeweils knapp 15 000 Euro an.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Geschmackssinn verloren, offene Finger – Johann Lafer schildert, wie sehr ihn die Chemotherapie belastet. Offen zu sagen, dass er krank ist, habe ihn befreit, sagt der 68-Jährige.

Die Betreiberin des Café Eule im Gleisdreieckpark in Berlin hat für Aufsehen gesorgt, weil sie einem Anhänger der AfD die Bedienung verwehrte. Die Gastronomin, die den Betrieb seit neun Jahren führt, thematisierte den Vorfall in einer Videoreihe auf Instagram.

Der Mann, der im Hauptjob vor allem politische Debatten anheizt, lässt inzwischen auch Zwiebeln anschwitzen. Jan Böhmermanns Kochshow-Hommage an Alfred Biolek geht in die nächste Runde.

Zwei Jahre nach dem Einsturz eines Hotels in Kröv an der Mosel mit zwei Toten hat die Staatsanwaltschaft Trier Anklage gegen einen Ingenieur für Baustatik erhoben. Der Vorwurf laute fahrlässige Tötung in zwei Fällen und fahrlässige Körperverletzung in acht Fällen sowie Baugefährdung.

In zwei Berliner Hotels werden Gäste überfallen. In beiden Fällen soll der Täter an der Zimmertür geklopft und dann ein Messer gezogen haben. Eine betroffene Frau spricht vor Gericht von einem Trauma.

Im Rhein herrscht Niedrigwasser, die großen Frachtschiffe fahren daher bereits mit weniger Ladung. Nun gibt es auch Folgen für die Personenschifffahrt - in Bonn steht ein Schiff quer auf dem Rhein.

Bei einem Küchenbrand in einer Gastronomie in Lübeck ist am Mittwochabend ein Mensch schwer verletzt worden. Das Feuer griff nach Angaben der Feuerwehr auf Teile der Fassade und des Daches über.

Lange, bevor er als Koch Geld verdiente, besserte Alexander Herrmann sein Taschengeld als Kofferträger auf. Vor allem bei den Bayreuther Festspielen bewährte sich dabei ein kleiner Kniff.

Blockierte Notausgänge, fehlender Brandschutz: Nach dem Pub-Feuer mit 30 Toten in Bangkok soll es Konsequenzen geben. Im Fokus stehen nicht nur Gesetze, sondern auch das Verhalten der Clubbetreiber.

Eine 40-jährige Frau ist in München in den Schacht eines Wäscheaufzugs gestürzt und schwer verletzt worden. Die Feuerwehr musste sie unter beengten Bedingungen mit einer Spezialtrage über zwei Stockwerke retten.