Millionenstrafe: Après-Ski-Wirt muss für Schwarzgeldberge blechen

| War noch was…? War noch was…?

Ein Après-Ski-Wirt aus Österreich und seine Mutter sind am Donnerstag wegen Steuerhinterziehung in Höhe von rund 3,2 Millionen Euro vom Landgericht Salzburg zu hohen Geldstrafen verurteilt worden. Die Mutter des Wirtes erhielt eine Strafe in Höhe von 1,3 Millionen Euro, dem Sohn wurden 1,2 Millionen Euro aufgebrummt.

Jeweils die Hälfte der Summe wurde zur Bewährung ausgesetzt. Die Angeklagten waren geständig. Außerdem beglichen sie die Steuernachforderung bereits. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Die beiden Gastronomen hatten nach Überzeugung des Gerichts das Schwarzgeld regelrecht gehortet. Bei Hausdurchsuchungen 2019 wurden 2,8 Millionen Euro auf 206 Sparbüchern und 780 000 Euro in bar entdeckt.

Im Schrank des Lokalbetreibers stießen die Ermittler in den Taschen eines Sakkos auf 34 500 Euro. Die Summe bezeichnete der Beschuldigte als sein Taschengeld. In der Hochsaison legten die Angeklagten an einem Tag bis zu drei Sparbücher mit einer Einlage von jeweils knapp 15 000 Euro an.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die politische Situation zwischen China und Taiwan spitzt sich zu. China erhebt Ansprüche auf den Inselstaat und nun mischt sich auch eine Ministeriumssprecherin in Peking gastronomisch ein. Ihre These: Weil es in Taiwan chinesische Restaurants gibt, muss Taiwan zwangsläufig zu China gehören.

Fast 50 Prozent der Deutschen bevorzugen den Holzkohlegrill. Ein Grund dafür ist der Grillgeschmack. Elektrogrills landeten auf dem zweiten Platz der beliebtesten Grills, dicht gefolgt von Gasgrills.

Eine Beachbar in den Auen der Ems in Greven im Kreis Steinfurt muss schließen. Laut Oberverwaltungsgericht wurde diese illegal betrieben – und der Stadt sei das auch zweifelsfrei bewusst. Naturschutzbelange stünden jedoch über Kultur und Freizeit.

Mallorca-Besucher werden in Hotels, Restaurants und Bars möglicherweise bald auf Sangría verzichten müssen. Für das wohl beliebteste Sommergetränk Spaniens sind nämlich Eiswürfel unerlässlich - und die werden nicht nur auf der Ferieninsel im Mittelmeer, sondern im gesamten Urlaubsland immer knapper.

Nach ihrer 6:1-Gala zum Bundesliga-Auftakt bei Eintracht Frankfurt und anschließender Feier in einer Disco in der hessischen Metropole hatten einige Fußball-Star des deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München Appetit bekommen. Ein Imbiss-Mitarbeiter machte Bilder.

Mehr als die Hälfte der Erwachsenen in Deutschland würde gern öfter einen Mittagsschlaf machen. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov hervor. Im Osten (60 Prozent) gibt es mehr Fans des Nickerchens am Mittag als im Westen (54 Prozent).

Eine Hausbesitzerin im Norden Londons musste in den vergangenen Wochen reihenweise ungebetene Gäste abweisen. Grund dafür war ein gefälschtes Inserat bei Booking.com.

In einem Zimmer des bekannten Mirage-Hotels in Las Vegas sind Schüsse gefallen. Ein Mensch sei ums Leben gekommen, teilte die Polizei auf Twitter mit. Sie rief dazu auf, die Gegend um das Kasino-Hotel zu meiden.

Bei einem verheerenden Brand in einem großen Pub an der Ostküste von Thailand sind mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen. Etwa 40 wurden bei dem in der Nacht zum Freitag (Ortszeit) in Sattahip am Golf von Thailand ausgebrochenen Feuer verletzt.

Das umstrittene Lied «Layla» wird auf dem Oktoberfest nicht verboten sein. «Wer es spielen will, soll es spielen, wer es nicht spielen will, soll es nicht spielen», sagte der Wiesnchef und Wirtschaftsreferent Clemens Baumgärtner. Sie seien weder Kultur- noch Sprachpolizei.