Millionenstrafe: Après-Ski-Wirt muss für Schwarzgeldberge blechen

| War noch was…? War noch was…?

Ein Après-Ski-Wirt aus Österreich und seine Mutter sind am Donnerstag wegen Steuerhinterziehung in Höhe von rund 3,2 Millionen Euro vom Landgericht Salzburg zu hohen Geldstrafen verurteilt worden. Die Mutter des Wirtes erhielt eine Strafe in Höhe von 1,3 Millionen Euro, dem Sohn wurden 1,2 Millionen Euro aufgebrummt.

Jeweils die Hälfte der Summe wurde zur Bewährung ausgesetzt. Die Angeklagten waren geständig. Außerdem beglichen sie die Steuernachforderung bereits. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Die beiden Gastronomen hatten nach Überzeugung des Gerichts das Schwarzgeld regelrecht gehortet. Bei Hausdurchsuchungen 2019 wurden 2,8 Millionen Euro auf 206 Sparbüchern und 780 000 Euro in bar entdeckt.

Im Schrank des Lokalbetreibers stießen die Ermittler in den Taschen eines Sakkos auf 34 500 Euro. Die Summe bezeichnete der Beschuldigte als sein Taschengeld. In der Hochsaison legten die Angeklagten an einem Tag bis zu drei Sparbücher mit einer Einlage von jeweils knapp 15 000 Euro an.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Ermittler suchen nach Spuren in dem zum Teil niedergebrannten Gebäude. Das leerstehende Hotel hatte immer wieder für Schlagzeilen wegen der «Reichsbürger»-Szene gesorgt.

Das Penck Hotel in Dresden veranstaltete am Samstag ein kostenloses Open-Air-Warm-up auf der Hotelterrasse anlässlich des Konzerts der Toten Hosen. Entgegen der ursprünglichen Planung kam die Band spontan selbst vorbei.

Wer in Amberg in der Oberpfalz mit dem Auto unterwegs ist, sollte aufpassen: Wegen ausgelaufenen Frittierfetts besteht nach Angaben der Polizei Rutschgefahr auf einer Straße. 

Ein Streit um den Alkoholausschank in einer Gießener Vereinsgaststätte beschäftigt die Justiz. Die Pächter wollen aus Konzeptgründen kein Bier und andere alkoholische Getränke servieren, der Tennisclub hat ihnen deshalb fristlos gekündigt. Nun soll ein Güterichter helfen. Grundsätzliche Fragen stellen sich: Gibt es ein Gewohnheitsrecht auf Alkohol?

Bei einem Brand in einem Gastronomiebetrieb am Wiesbadener Kochbrunnenplatz ist ein Beschäftigter verletzt worden. Nach einem Bericht des Wiesbadener Kuriers handelt es sich bei dem betroffenen Restaurant um das Café del Sol.

In einem leerstehenden Hotel in Bad Lauterberg im Harz ist ein Feuer ausgebrochen. Bei dem betroffenen Gebäude handelt es sich um ein Hotel, das in der Vergangenheit mit einer Gruppierung der sogenannten Reichsbürger in Verbindung stand.

Traf sich Christina Block kurz vor der Entführung zum Jahreswechsel 2023/24 mit den maskierten Tätern? Diese Frage bestimmt auch den Endspurt des Prozesses. Es fallen scharfe Worte.

Ein unbekannter Täter hat in der Nacht auf Donnerstag einen Nachtportier in einem Bonner Hotel mit einer Schusswaffe bedroht und Bargeld erbeutet. Nun sucht die Polizei Zeugen des Vorfalls.

Christina Block hat im Prozess um die Entführung ihrer Kinder noch einmal ausführlich Stellung genommen. Dabei gab sie tiefe Einblicke in Familienkonflikte und korrigierte sich in einigen Punkten.

Nach mehreren Monaten des Schweigens hat die angeklagte Mutter Christina Block im Prozess um die Entführung ihrer Kinder nun wieder das Wort ergriffen. Sie wolle einige Punkte ihrer Aussage aus dem Juli 2025 korrigieren. Mehrmals brach ihr die Stimme weg, als sie über ihre Kinder sprach.