Millionenstrafe: Après-Ski-Wirt muss für Schwarzgeldberge blechen

| War noch was…? War noch was…?

Ein Après-Ski-Wirt aus Österreich und seine Mutter sind am Donnerstag wegen Steuerhinterziehung in Höhe von rund 3,2 Millionen Euro vom Landgericht Salzburg zu hohen Geldstrafen verurteilt worden. Die Mutter des Wirtes erhielt eine Strafe in Höhe von 1,3 Millionen Euro, dem Sohn wurden 1,2 Millionen Euro aufgebrummt.

Jeweils die Hälfte der Summe wurde zur Bewährung ausgesetzt. Die Angeklagten waren geständig. Außerdem beglichen sie die Steuernachforderung bereits. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Die beiden Gastronomen hatten nach Überzeugung des Gerichts das Schwarzgeld regelrecht gehortet. Bei Hausdurchsuchungen 2019 wurden 2,8 Millionen Euro auf 206 Sparbüchern und 780 000 Euro in bar entdeckt.

Im Schrank des Lokalbetreibers stießen die Ermittler in den Taschen eines Sakkos auf 34 500 Euro. Die Summe bezeichnete der Beschuldigte als sein Taschengeld. In der Hochsaison legten die Angeklagten an einem Tag bis zu drei Sparbücher mit einer Einlage von jeweils knapp 15 000 Euro an.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das inzwischen abgerissene Hotel Rittersturz in Koblenz ist vom rheinland-pfälzischen Landtag als «Ort der rheinland-pfälzischen Demokratiegeschichte» ausgezeichnet worden. An das ehemalige Tagungshotel erinnert heute ein Denkmal.

Christian Rach übernimmt im Frühjahr 2027 erneut die Rolle des Restauranttesters bei RTL. Die Bekanntgabe markiert die Rückkehr zu jener Produktion, mit welcher er bereits in den frühen 2000er Jahren erfolgreich war.

Was passiert, wenn man die bayerische Spezialität nachmittags genießt? Eine Ernährungsexpertin bringt Klarheit in den Mythos und erklärt auch, wie lange die Weißwurst frisch im Kühlschrank bleibt.

Die Gerichte auf Mallorca sind völlig überlastet. Das bekommen auch die acht Hobbykegler aus dem Münsterland zu spüren, die auf der Urlaubsinsel bereits seit 2022 der Brandstiftung beschuldigt werden.

Die Wiesn steht in den Startlöchern. Welche Temperaturen der Deutsche Wetterdienst zum Beginn des 191. Oktoberfests derzeit vorhersagt, verrät ein Meteorologe.

500 Euro sollte ein Tavernenbesitzer auf der griechischen Insel Syros zahlen, weil den Beamten der Fisch in seinem Kühlschrank zu frisch erschien, als dass die dazugehörige Rechnung stimmen könnte. Der Wirt ging dagegen vor.

An einer Bar in der Offenbacher Innenstadt hat es am frühen Morgen eine Explosion gegeben. Dabei gingen Schaufensterscheiben der Bar und eines gegenüberliegenden Cafés zu Bruch. Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand.

Händler sollen alte Rennpferde mit gefälschten Papieren als Schlachtpferde verkauft haben. In den Niederlanden soll das Pferdefleisch dann zu Snacks wie Fleischbällchen und Kroketten verarbeitet und über den Großhandel vertrieben worden sein.

Wenn ein Passagier an Bord randaliert oder schon vor dem Abheben auffällig ist, gibt es verschiedene Ansätze für die Crew. In seltenen Fällen werden aggressive Passagiere am Sitz fixiert - so ist es kürzlich auf einem American-Airlines-Flug passiert.

Man kennt das in München: Ein paar Tage nach dem Start des Oktoberfests füllen sich Arztpraxen mit hustenden und schniefenden Menschen. Ein kleiner Piks kann das Erkältungsrisiko lindern.e