Millionenstrafe: Après-Ski-Wirt muss für Schwarzgeldberge blechen

| War noch was…? War noch was…?

Ein Après-Ski-Wirt aus Österreich und seine Mutter sind am Donnerstag wegen Steuerhinterziehung in Höhe von rund 3,2 Millionen Euro vom Landgericht Salzburg zu hohen Geldstrafen verurteilt worden. Die Mutter des Wirtes erhielt eine Strafe in Höhe von 1,3 Millionen Euro, dem Sohn wurden 1,2 Millionen Euro aufgebrummt.

Jeweils die Hälfte der Summe wurde zur Bewährung ausgesetzt. Die Angeklagten waren geständig. Außerdem beglichen sie die Steuernachforderung bereits. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Die beiden Gastronomen hatten nach Überzeugung des Gerichts das Schwarzgeld regelrecht gehortet. Bei Hausdurchsuchungen 2019 wurden 2,8 Millionen Euro auf 206 Sparbüchern und 780 000 Euro in bar entdeckt.

Im Schrank des Lokalbetreibers stießen die Ermittler in den Taschen eines Sakkos auf 34 500 Euro. Die Summe bezeichnete der Beschuldigte als sein Taschengeld. In der Hochsaison legten die Angeklagten an einem Tag bis zu drei Sparbücher mit einer Einlage von jeweils knapp 15 000 Euro an.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Im Block-Prozess hat eine mutmaßliche Entführerin aus Israel als Zeugin geschildert, dass ihr Team bei der Rückholaktion an Silvester 2023/24 eine ganz andere Reaktion der Kinder erwartet habe.

Christina Block wusste von der geplanten Rückholaktion ihrer Kinder nach Deutschland - so hat es eine mutmaßliche Entführerin vor Gericht ausgesagt. Sie widerspricht damit der Angeklagten.

Sie soll an der Entführung der Block-Kinder beteiligt gewesen sein und bekam als wichtige Zeugin sicheres Geleit: Die unter den Alias-Namen «Olga» oder «Doris White» bekannte Frau sagt nun weiter aus.

Wiesn-Chef Scharpf stellt klar: Der Kultsong bleibt! Warum «Skandal im Sperrbezirk» für ihn zur Münchner Musikgeschichte gehört – und was das mit alten Verboten zu tun hat.

Jahrelang stritten eine Urlauberin und ein italienisches Luxushotel über (k)ein Glas Leitungswasser zum Abendessen - jetzt hat Italiens oberstes Gericht dem juristischen Zank ein Ende gesetzt.

Die US-Strafverfolgungsbehörden haben Anklage gegen einen Mann erhoben, dem als Kopf einer proiranischen Terrorgruppierung die Beteiligung an dem Angriff auf ein israelisches Restaurant in München im März vorgeworfen wird.

Ihre Befragung wurde im Block-Prozess mit Spannung erwartet: Eine mutmaßliche Entführerin aus Israel, die sich in Hamburg Olga nannte, hat ihre Sicht geschildert. Tränen fließen.

Mehr als 20 Jahre lang liefen die Ermittlungen in einem Mordfall in Ostwestfalen ins Leere. Dann brachte moderne DNA-Technik einen Durchbruch. Für die Richter waren die Beweise eindeutig.

In Hamburg beginnt die mit Spannung erwartete Vernehmung einer wichtigen Zeugin aus Israel – sie soll an der Entführung beteiligt gewesen sein. Vor Gericht erzählt die Frau von der Vorgeschichte.

Nach einem Brand in einem Hotel am Mainzer Hauptbahnhof mussten 43 Menschen das Gebäude verlassen. Drei Personen wurden wegen leichter Rauchgasvergiftungen medizinisch versorgt. Wie lokale Medien berichten, handelt es sich bei dem betroffenen Gebäude um das Hotel Königshof .